Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 48 (28.11.1876)
- Date
- 1876-11-28
- Page
- Seite 781 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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781 An unserer Religionsschule ist die zweite Lehrerstelle vacant und soll schleunigst besetzt werden. Gehalt jährlich 750 Mark. Bewerber werden ersucht ihre Meldungen und Zeugnisie einzureichen. Bromberg, den 21. November 1876. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde: Moritz Jacobsohn, _ Es soll in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Hülfsschächters besetzt werden. Qualificirte Bewerben wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse an das Borstandsmitgliev H. HeinfiuS hier wenden. OorsUn, im November 1876. Ger Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Stelle eines Vorsängers und Schächters bei hies. israel. Religionsgemeinde ist vacant, und bis längstens zum 1. Januar 1877 neu zu besetzen. Außer freier Wohnung beträgt der fixe Gehalt 1800 Mark per Jahr, wogegen aber für das Versehen des Schächterdienstes keine besondere Gebühren beansprucht werden können. Musikalisch gebildete Bewerber mit guten Zeugnissen mögen sich baldigst in frankirten Briefen wenden an den Vorstand der israelitischen Religiovsgemeiude zu Bingen a/Rh. (F. 8674.) Die Borsängerstelle dahier wird in nächster Zeit erledigt, und ist alsbald wieder zu besetzen. Bewerber um dieselbe mit sonorer, kräftiger Stimme wollen ihre Anmeldung unter Beilage legaler Zeugnisse über sittlich-religiöse Führung, Kenntniß der hebräischen Sprache und Liturgie, musikalische Bildung, bisherige Wirksamkeit, persönliche und Familien-Berhältniffe baldigst an den unterfertigten Vorstand einsenden. Auf unverheirathete Bewerber wird besondere Rücksicht genommen. Diejenigen Angemeldeten, welche zu einem Probe-Vortrag berufen werden, erhalten Reise-Entschädigung, und wird denselben das Nähere über die Gehalts-Bezüge mitgetheilt werden. Würzburg, im November 1876. _Der israel. Cnltns-Vorstand. An unserer Religionsschule ist die zweite Religionslehrer- Stelle vacant und soll von sogleich oder p. 1. April 187 7 wieder besetzt werden. Honorar 1000 Mark pro anno und freie Wohnung. Qualificirte unverheirathete Bewerber werden ersucht ihre Meldungen und Zeugnisie baldigst an den Unterzeichneten einzureichen. (6. 8531.) ' Stolp in Pommern, im November 1876. DerJVorstand der Synagogen - Gemeinde. Eine junge Dame aus sehr guter Familie, musikalisch gebildet, so daß dieselbe Kindern Unterricht erlheilen kann, sucht unter bescheidenen Ansprüchen in einer feinen israelitischen Familie Stelle als Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin. Gest. Zuschriften übernimmt unter H. V. 793 die Annoncen-Exped. von Maasenstein 4 Vogler in Chemnitz. (H. 34341 b.) Durch Todesfall ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters, Schächters, Vorlesers aus der Thora vacant und soll schleunigst besetzt werden. Einkommen 1300 Mark. Qualificirte Bewerber, seminaristisch gebildet, wollen ihre Zeugnisie einsenden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Mehlsack Q/Pr. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde: Zempelburg. Annonce. Der Unterzeichnete, Herausgeber und Besitzer des „Israelitischen Boten", leidet seit lange an einem chronischen Uebel, das durch die Strapatzen, mit denen die Leitung des Blattes verknüpft war, sich noch bedeutend gesteigert hat. Die Zeitung in ein gesellschaftliches Unternehmen zu verwandeln, wurde aus obigem Grunde vor Kurzem angeregt und dürfte sich auch bald verwirklichen. Es wird nun ein befähigter Redacteur gesucht, der auch als Theilhaber eintreten könnte. Bewerber wollen sich unter Angabe ihres seitherigen Wirkungskreises beim Unterzeichneten melden. Moritz Baurn, Cöln, Humbolvstraße 4. Ein junger Mann, befähigt zur Führung der einfachen und doppelten Buchführung, sowie der deutschen, englischen, französischen und bolländischen Correspondenz, sucht zu Ostern k. I. Stellung als Commis. Derselbe hat seine Lehrzeit in einem Fngros-Geschäft beendet und stehen Referenzen gerne zu Diensten. Gest. Offerten beliebe man unter Litr. N. U. N. an die Expedition dieser Zeitung zu richten. JKS“ Lehrlingsgesnch. In meinem Bank- und Wechselgeschäft findet ein junger Mann mit guten Schulkenntniffen unter günstigen Bedingungen sofort oder zum 1. April k. I. eine Stelle als Lehrling. Potsdam, November 1876. _Max Marcus. Lehrlings - Gesuch. Schulkenntniffen, findet unter sehr günstigen Bedingungen sofort Placement in meinem Mode-, Manufactur-, Tuch-, Leinen- und Confections-Geschäft. Freie Station (Tisch koscher). Siegmund Birnbaum _in Genthiu._ Fr. /. Februar k. J. suche ich für «rein Manufaeturwaarengeschäft einen mit guten Schulkenntniffen ausgerüsteten Lehrling aus achtbarer Familie. 31. J. Wolff in Dortmund. Ein junges Mädchen, mosaischer Religion, welches die Küche gründlich und selbstständig zu leiten versteht, wird zur Stütze der Hausfrau zum i. Januar 1877 verlangt. Ich bemerke noch, daß sie keine groben Arbeiten zu thun braucht, da noch außerdem ein Hausmädchen gehalten wird, auch wird sie in jeder Weise zur Familie gezogen. (H. 11459 a.) C. L. Beer in Stettin, Heiligegeiststraße 5.