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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-04-25 · Heft 17 (25.4.1876) · p. Seite 274

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 17 (25.4.1876)
Date
1876-04-25
Page
Seite 274 (sequence 12)
Language
German
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274 —. Die Gesellschaft jüdischer Handwerker undIentschließen, ihn zum „ordentlichen" Professor zu ernennen, und Künstler, deren Hauptzweck die gegenseitige Unterstützung in «wurden dafür ganz eigenthümliche Combinationen erfunden, bis Krankheitsfällen ist, hielt am 30. d. im „Cafö Cohn" (Königs-1 Falk dem ein Ende machte. slr-ß- „>. »»,-- D-rsitz des H«r» C°mm-r,i°»r-chS ©. Wei- _ w erinnern, daß der ans dem G-bi-Ig-r, chre Jahresversammlung ab. Dem erst-n-le» G-sch-fl Spolnischen G-schichle und Lileralnr verdien,- In. Caro durch btxxöft z«,°Ig° zähl, rer Verein gegenwärlig 285 erdeuOicheReichskanzler Fürsten Bismarck selbst als Henvrar.Prvsestvr und 228 Ehr-nu„,gst-°-r. D,e Bilanz der Eiunahmen und Lad) Breslau kam. und s-in Gchall aus dem -«S°ärti,-»Aml- AuSgaben der VeremS-K-anleu-a!;. s«. das -ersteff-n- Geschäftsunter dem Miuisterium hat j-tz, auch dieses -ig-nchümjahr beträgt 2053 Thlr. 2l Sgr. 2 Ls., die des JubelsondS Uche Verhältniß ausgehort und ist Caro zum außerordentlichen ,50 a.hlr.. d,° der Oppcnhnm-Sristung 25 Thlr., die Le- S.is- Projestor in der philosophischen s--°l.°r zu Breslau -ruanu, tungsfonds 500 -rchlr., der Bodenstein-Stiftung 25 Thlr., der ^rden Hilfsanstaft für Wittwen und Waisen 1103 Thlr. 5 Sgr. 3 Pf. Das Vermögen der letztgenannten Anstalt beträgt 11,425 Thlr., 23. April. Die Beerdigung des Professors vr. Traube das Vermögen der Krankencaffe 6900 Thlr., das der Jubelfonds I fanß ^eutc Mittag 1 Uhr von seiner Wohnung, Thiergarten- 3275 Thlr. Istraße Nr. 2, aus statt. Das Trauerhaus konnte die Zahl —. Wie rer „Voss. Zig." mitgetheilt wird, hat der an die derer nicht fasten, welche der sterblichen Hülle des weit über die Synagoge in der Nähe der Potsdamer Brücke Leru- Grenzen des Vaterlandes berühmten Arztes das letzte Geleit sene Rabbiner Dr. Salomon Cohn, bisheriger LandesrabbinerIgaben. Besonders von den Koryphäen der medicinischen Facultät zu Mecklenburg-Schwerin, nunmehr seine Wirksamkeit derselben I kehlte auch nicht Eine, selbstverständlich war auch sonst die dauernd zur Verfügung gestellt. Die wichtigste zu dieser Synaärztliche Welt zahlreich vertreten; an ihrer Spitze den Leibarzt goge gehörige Institution, die Religionsschule, wird nunmehr Kaisers, General-Arzt v. Lauer. Unter den Anwesenden rasch in's Leben treten, zumal solche schon seit langer Zeit von I befanden sich der Rector, die Decane und viele Docenten aller vielen israelitischen Bewohnern des Thiergartens und der an-! ^dultäten der hiesigen Universität. Ein Choral, in hebräischer grenzenden Stadttheile sehnlichst herbeigewünscht worden. Bis Sprache gesungen, eröffnete die Leichenfeier. Dann sprach, wie Ende Mai hofft der Vorstand mit den Baulichkeiten der Schule « ausdrücklich hervorhob, auf Wunsch der Hinterbliebenen ein fertig zu sein, auch sind schon viele Anmeldungen von Schülern I^aher Freund des Heimgegangenen, Profestor Lazarus, am ein- und Schülerinnen zur Theilnahme am Religionsunterrichte erfolgt.! fachen schwarzen, von Blattpflanzen umgebenen Sarge wenige. Der Vorstand der Synagoge hat beschlosten, die auf seinem s aber ergreifende Worte. Der lange Zug der Leidtragenden folgte Grundstücke in der Potsdamerstraße 24 befindlichen Baulichkeiten 15um Friedhof der jüdischen Gemeinde. in den nächsten Tagen zu entfernen, um sofort an dieser Stelle München, 6. April. Bayern mit seiner klerikalen, wenn ein im neuesten Stile projectirtes Eckgebäude Herrichten zu lasten, auch an Zahl geringfügigen Majorität in den Kammern, also Die zur Vollendung des Gotteshauses noch nöthigen Baulichauch im Volke, ist das Land der Curiositäten! In der Petitions- Seiten werden nach Beendigung des jüdischen Osterfestes sogleich Icommission der Kammer gelangte gestern Abends unter Anderm in Angriff genommen werden und schon vor Beginn des Wochen-1 eine Petition zur Berathung, die nichts weiter begehrt, als daß festes vollendet sein. die Juden und die Freimaurer aus dem Lande verwiesen werden —. Der Geh. Medicinalrath Pros. l)r. Louis Traube, sollen, weil besonders die Letzteren fortgesetzt mit dem Umstürzen der am 12. Januar 18! 8 zu Ratibor geboren, an Herzbeutelder Throne und Altäre sich beschäftigen. Es war indeffen selbst waffersucht schwer erkrankt war, ist heute früh im 58. Lebensder Pfarrer Abgeordneter Rußwurm als Correferent der Ansicht, jahre verschieden. Er war einer der ersten Kliniker unsrer Zeit, daß die Petition nicht im Plenum der Kammer verhandelt werden Sein Name wird für immer auf den Ehrentafeln der Geschichte könne. Obwohl für diesen Vorschlag der Herr Pfarrer-Correferent der Medicin verzeichnet bleiben. Die Fortentwickelung der nicht wenigstens einen ernsten Verweis seiner kirchlichen Obern Auscultation und Percussion der Athmungsorgane, die Forschungen erhalten wird? Uebrigens ist abzuwarten, ob nicht eine andere der Blutwärme für Beurtheilung des Krankheitszufiandes sind fromme Seele unter unseren geistlichen Herren Abgeordneten die sein Verdienst und würden ihm, abgesehen von seinen übrigen Petition wieder aufnimmt, um sie in der Kammer morgen den- Leistungen auf den Gebieten der wiffenschaftlichen und praktischen noch zur Berathung zu bringen; es gäbe dies doch die beste innern Heilkunde, bleibenden Ruhm sichern. Seine Gattin ist Gelegenheit, zum Schluffe der Sitzungen vor Ostern noch recht ihm vor wenigen Monaten im Tode vorangegangen. Traube! schöne und erbauliche Reden halten zu können. (Dergleichen ist war der erste Israelit, der durch seine eminenten Verdienste das! doch nicht geschehen!) straß- St) »»,« Vorsitz --S Herr» C°mm«zi-°r-chS S. Wei- Man wird sich mm.«», daß d« auf dem g°r, ,hre Jahresversammlung ab. De« erstatt-,-» Geschäft«- tet po,m,ch„ Geschichte »»» «,-raMr °«di-»>- 1». Ca,° dnrch iet.d.t zuselge zähl, d« D«ei« gegenwärtig 285 ««»tlid), L Reichskanzler Fürst.» Bismarck selbst als H°»°rar.Pr°s°ff°r »»d 228 Ehrenunlglieder. D.- Bilanz der Ei°°°hw°» und BreSka» kam. »nd s-in Gch-Il °°S de» auswärtige» Amle Ausgabe» der V-re,»S-Kra»l-»eafffiir das --rfl-si-»- Geschäfts- L Unter dem Ministerium ha, jetzt auch dieses eigenthümiahr beträat 2053 Thlr. 21 Sar. 2 M.. die des Jubelionds L? ™ ' . _ ...c... Das Vermögen der letztgenannten Anstalt beträgt 11,425 Thlr., 23. April. Die Beerdigung des Professors vr. Traube das Vermögen der Krankencaffe 6900 Thlr., das der Jubelfonds I fanß ^eutc Mittag 1 Uhr von seiner Wohnung, Thiergartenzu Mecklenburg-Schwerin, nunmehr seine Wirksamkeit derselben I kehlte auch nicht Eine, selbstverständlich war auch sonst die dauernd zur Verfügung gestellt. Die wichtigste zu dieser Synaärztliche Welt zahlreich vertreten; an ihrer Spitze den Leibarzt goge gehörige Institution, die Religionsschule, wird nunmehr!^ Kaisers, General-Arzt v. Lauer. Unter den Anwesenden rasch in's Leben treten, zumal solche schon seit langer Zeit von I ^fanden sich der Rector, die Decane und viele Docenten aller vielen israelitischen Bewohnern des Thiergartens und der an-1 Facultäten der hiesigen Universität. Ein Choral, in hebräischer grenzenden Stadttheile sehnlichst herbeigewünscht worden. Bis Sprache gesungen, eröffnete die Leichenfeier. Dann sprach, wie Ende Mai hofft der Vorstand mit den Baulichkeiten der Schule « ausdrücklich hervorhob, auf Wunsch der Hinterbliebenen ein fertig zu sein, auch sind schon viele Anmeldungen von Schülern I tlaher Freund des Heimgegangenen, Professor Lazarus, am ein- und Schülerinnen zur Theilnahme am Religionsunterrichte erfolgt.! fachen schwarzen, von Blattpflanzen umgebenen Sarge wenige. Der Vorstand der Synagoge hat beschlossen, die auf seinem fader ergreifende Worte. Der lange Zug der Leidtragenden folgte Grundstücke in der Potsdamerstraße 24 befindlichen Baulichkeiten 15um Friedhof der jüdischen Gemeinde. der Medicin verzeichnet bleiben. Die Fortentwickelung der nicht wenigstens einen ernsten Verweis seiner kirchlichen Obern Auscultation und Percussion der Athmungsorgane, die Forschungen erhalten wird? Uebrigens ist abzuwarten, ob nicht eine andere der Blutwärme für Beurtheilung des Krankheitszufiandes sind fromme Seele unter unseren geistlichen Herren Abgeordneten die sein Verdienst und würden ihm, abgesehen von seinen übrigen Petition wieder aufnimmt, um sie in der Kammer morgen denihm vor wenigen Monaten im Tode vorangegangen. Traube (schöne und erbauliche Reden halten zu können. (Dergleichen ist war der erste Israelit, der durch seine eminenten Verdienste das! doch nicht geschehen!)

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