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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1838-08-18 · Heft 99 (18.8.1838) · p. Seite 401

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
2 (1838)
Issue
Heft 99 (18.8.1838)
Date
1838-08-18
Page
Seite 401 (sequence 3)
Language
German
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401 Transport 10,534 Thlr. 16 Gr. 1570) Herr C. I. Schlomann ...» — - 8 - 71) - N. M. Crohn. — . 8 - 72) - I. Jaruslawöky. — - 8 - 73) - M. I. Cohn . — - 8 - 74) - M. I. Varwald. — - 8 - 75) - S. Guttstadt. — -• 4 - 76) - S. Cohn. — - 4s 77) s Pulkowsky, Condltor, (christl. Gl.). 1 * — s 78) s M. W. Gluck, Gastwirth (christl. Gl.). 1 - — - 79) - I. Jacöby. 1 - — s 80) Mad. verw. Friedlander in Schips pmbeil.. 1 s — s 81) .« verw. MarcuseknGerdauen 1 s — s 82) Herr Zacharias Klein, das . . . — s 8 s 83) - P. Z. Kcohn, in Tapiau 1s — - 84) » M. Jaruslawsky, in Drengsurth. — s 12 - 85) - I. Stier, in Sensburg . — - 8 - 86) » Z.Fcomberg, das. ... . — 's 4 « 87) * M. Alexander, in Barten —■ « 8 - 88) s M. A. Fürst, in Bischoffein — s 2| s 89) s . Löwenthal, das.. — j 2 - 90) - E. Rosenbaum, das. » . . —* s 8 s 91) * G. Fürst, das.. — s 2 s 92) 3 I. Simonsohn, in Seeburg — - 4 s 93) s Sal. Friedlander, das. . . 1 » — s 94) s I. yeilborn, in Rössel. — s 4 s 95) s I. S. Simsohn, das. . . — s 4 3 96) s I. Simonsohn, das. . i . — » 16 s 97) . - Friedländer, in Heilsberg 1 s — s 98) s F. Goldstein, in Rhein » — - 2 s 99) s Goldstein, in Elbing . . — i 4 s 1600) - R. Löwenstein, inBraunss berg ........... — s 4 s 1) - Z. Herrmann, inLandsberg — s 4 s 2) s W. M. Wolfheim, das. — - 4-. 8) 3 Slier u. Flatau in Bars tenstein. — * 4 s 4) 3 M. Alexander, in Aweiden — s 4 s 5) s A. Grand, inBifchhofsburg — - 2 - 6) s Lewyn, in Bischofstein . . — s 2.) - 7) s H. Adam, in Sensburg — s' 8 s Summa 10,549 Thlt. 17 Gr. (Fortsetzung folgt). B e l l e t r i st i k. Alexander in Zudäa "). Auf seinen Zügen durch die Morgenlande Kam Alexander auch mit seinem Heer, Dem sieggewohnten, nach des Jordans Strande. Da zogen mit Geschenken reich und schwer, Judäa's Völker eilig ihm entgegen, Deß Ruhm erschollen über Land und Meer. Doch wollt' er sich zum Frieden nur bewegen, Wenn sie sein Bild im Tempel aufgestellt, Bor diesem betend auf die Knie sich legen, Wie sie es thaten vor dem Herrn der Welt; „Wo nicht, —- so spricht er, — will ich schnell zerstören Den heil'gen Tempel und was er enthält, Das ganze Land zur Wüstenei verheeren, Wenn unerfüllt Ihr lasset mein Gehot!" Da nahen ihm die Priester: „„Unsre Lehren, O großer König, künden uns den Tod, Wenn wir zu einem andern Gotte flehen In unsrer Freude wie in unsrer Noth."" „Woran denn sonst, Ihr Störr'gen, soll ich sehen, Daß Ihr als Euren Herrscher mich verehrt?!" Ruft Alexander, und die Armen stehen Von seinen ZorneSblicken ganz verstört: So soll ein fremdes Bild den Tempel schänden Des Gottes, der den Vätern sich bewährt? — Und zu den Aeltsten ihres Volkes wenden Die greisen Priester sich berathend hin. Ob sie in Eile wol ein Mittel fänden, Zn beugen Alexanders harten Sinn. —- Bald kehren sie zum Mächtigsten der Erde: „„Was bringt Dir unser Elend für Gewinn 1 WaS frommt es Dir, wenn Juda's kleine Heerde Du, Großer, niedertrittst in tiefen Staub? Daß zum Gespött sie bei den Völkern werde. O gieb unS der VerzweifluM nicht zum Raub! Erwirb Dir noch zu Deinen Siegeskranzen Des heil'gen Oelzweigs immergrünes Laub! — Dein Bild darf nicht in unsrem Tempel glänzen. Wo wir beschworen unsres Gottes Bund, Wo wir der Opfer heil'geS Blut kredenzen; — Doch geben wir durch andre Zeichen kund, Daß wir als großen König Dich verehren, Daß Frieden unS ertönt' aus Deinem Mund: Die Knaben, so die Frauen uns gebären, Die jetzt mit schwangrem Leib gesegnet sind, Sie sollen nur aus Deinen Namen hören, Und Alexander heiße jedes Kind. DaS schwören wir! — Dann lebt Dein Narn' auf immer, Getragen durch Aeonen, wie im Wind, Zu unsren spätsten Enkeln, bis in Trümmer Die Welt und ihre Sonne einst zerstäubt; Und ewig neu glänzt Deiner Thaten Schimmer >) Ursprung der Namen- Alexander unter den Juden.

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