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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1838-08-18 · Heft 99 (18.8.1838) · p. Seite 402

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
2 (1838)
Issue
Heft 99 (18.8.1838)
Date
1838-08-18
Page
Seite 402 (sequence 4)
Language
German
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402 Wenn man den Namen Alexander schreibt!""- Da lächelt ihnen zu mit Göttermilde Der große Held und spricht.- „Mein Name bleibt! Doch thut also; dann braucht vor meinem Bilde Ihr nicht zu steh'n. Nur haltet Schwur und Wort!" Er sprach's, verlassend Israels Gefilde Und zog zu neuen Siegen rastlos fort. Ludwig Kaßarski. Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen 1 Gr. Gebühren für die gespallcm Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum ausgenommen. Die Vertagshandlung. So eben hat die Presse verlassen. Drei Vorlesungen als Eiüleitung zn Vorträgen über das Judenthum in der Erscheinung und in der Idee; gehalten, in der LesegescUschast: „dem neuen Verein," zur Weckung und Belebung einer größeren Kcnnkniß vom Geiste und Wesen des Judenthums, von Dr. 21 b v etI)atu Tllc.randcr Wolfs, Ober-Rabbine und Prediger. Kopenhagen. 1838. geh. Zu beziehen durch G. Philipsen in Kopenhagen. n a v n h i y | r e H11 c n auf alle Sabbat - und Festtage des Jahres von ör. Abraham Alexander Wolfs. Erstes Heft. Kopenhagen. 1838. broch. Das zweite Heft ist bereits unter der Presse. Der Subscnptionspreis ist, bei direkter Beziehung aus unten stehender Buchhandlung, 9 ggr.; der Ladenpreis 12 ggr. Man macht sich bei der Subscn'ptivn nur auf einen Band, der 4 Hefte enthält, verbindlich; bei,Empfang des 4ten Heftes muß jedoch das nächstfolgende ausdrücklich abbestellt werden. Subscribentensammler erhalten auf 6 Exemplare das 7te gratis. G. Philipsen in Kopenhagen. Bei S. Fornbach jnn. in Berlin ist so eben erschienen und in allen guten Buchhandlungen zu haben: S e I m <i die jüdisch.e Seherin, Traumleben und Hellsehen einer durch animalischen Magnetismus wiederhergestellten Kranken, von vr. M. Wiener. Preis 1 Thlr. 10 Sgr. (Ij Thlr.). Der Inhalt dieses Werkes ist vor den meisten der neueren literarischen Erzeugnis am ehesten geeignet, einen bleibenden, ja unauslöschlichen Eindruck auf des Lesers Gemülh zu machen. Von einem deliebren Autor nrit gewandter Feder geschrieben, enthält dieses Buch nur Schilderungen von wirkliche vcrgefallenen Lhatsachen, die, als zu Protokoll genommenen Erlebnisse am Krankenbette einer gegenwärtig vollkommen genesenen Hellsehenden, sowol die Beachtung jedes Arztes? als auch die der gesummten.Menschheit überhaupt im hohen Grade verdient. Lebensfragen, die zu den heiligsten und wichtigsten gehören, von der Seherin auf überraschende Weise beantwortet, Aufschlüsse über Judentdum und über den Zustand der Clair voyance selbst, so wie merkwürdige Krisen stempeln dieses Werk zu einem der interessanten und belehrendsten Bücher. Stelle-Gesuch. Ein Mädchen mosaischer Confession, 20 Jahre alt, von guter Erziehung, angenehmen Aeußecn, erfahren in allen weiblichen Arbeiten, sehr bewandert in der Kochkunst, im Besitze schöner, musikalischer Kenntnisse, sucht von Verhältnissen gedrungen, eine Unterkunft in einem israelitischen Hause als Gesellschafterin oder- Haushälterin, wobei sie mehr auf gute Behandlung als bedeutendes Salair sehen wird. Einzusendende Briefe bittet man unter der Adresse B. J. an die Redaktion dieses Blattes franco ergehen lassen zu wollen. Auf einer Reise, die ich unlängst nach Böhmen gemacht, hatte ich das Vergnügen, einer Schulprüfung in Tachau beizuwohnen, die unter der Leitung des Herrn Rabine Lengsfelder im Beisein der christl. Geistlichen, mehren Honoratioren und Bürger des Städtchens, von dem Lehrer Hrn. Eckstein abgehalien wurde. Der systematische Gang in den Lehrgegenstanden sowol, als der angenehme dem jugendlichen Alter so sehr zusagende catechetische Vortrag, ließen nichts zu wünschen übrig, und von Hm. Eckstein wurde in kurzer Zeit in allen Beziehungen das Höchstmögliche geleistet. Herr Eckstein befindet sich erst seit April d. I. in Tachau. Das zeitgemäße Streben des Hrn. Lengsfetder der auch schon den Ritus verbessert und geordnet: sowie das Wirken des Hrn. Eckstein werden gewiß die segens-I reichsten Folgen haben. Aber auch die Eltern, denen in! pecumärer Hinsicht kein Opfer zu groß ist, wenn es die Erziehung ihrer Kinder gilt, verdienen für dieses edle Streben, wodurch allein die Israeliten eine bürgerliche Gleichstellung erwarten können und dürfen, die rühmlichste Erwahnung. | Im. Engeberger. Redactcur: Dr. L. Philippsen. - -Verlag von Baumgartners Buchhandlung. — Druck von I. B. Hirfchfeld. (Hierzu das literar. und Homilet. Beiblatt No. 23.)

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