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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-04-26 · Heft 17 (26.4.1870) · p. Seite 340

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 17 (26.4.1870)
Date
1870-04-26
Page
Seite 340 (sequence 16)
Language
German
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3m Verlage von Baumgärtners Buchhandlung in Leipz i g erschien: aiSaf rav Math des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Bar mizwah, und Confirmandmnen, so wie bei der Entlassung ans der Schule. Bon vr. Ludwig Philippfon, Herausgeber d. Allg. Zeitung des JUdeuthwns. Mil Stahlstich und Titelkupser, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Eeremonialgesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise vargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens, in Berus und geselligem Verkehr, in Familie und Ocffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, erthcilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend. Zur Beachtung. Drei sehr gut gehaltene mn -»so, wovon eine neu, sind billigst zu verkaufen, nachzuftazen bei D. Hirschberg. Hildesheim. Vorgerückten Alters wegen beabsichtige ich meine in Salzbrunn in Schles. eine lange Reihe von Jahren betriebene T32 Bade-Restauration nebst dem dazu gehörigen Grundstück und großen Garten, den Anforderungen der Jetztzeit entsprechend eingerichtet, mit fämmtlichem Inventar für den Preis von 9000 Thalern bei einer Anzahlung von 3000 Thlrn. zu verkaufen. Refiectanten erfahren Näheres auf gef. Anfragen bis 15. k. Mts. A. Leiser, Breslau. Kl. Tauenzienstraße 1a. Heirathsantrag. Ein junger gebildeter Landwirth aus achtbarer Familie, von angenehmem Aeußeren und biederem Charakter, z. Z. Verwalter eines großen Herrschaftsgutes und im Begriffe, ein Gut in der Nähe einer Stadt anzukaufen, sucht aus Mangel an Gelegenheit zur Damenbekanntfchaft mit Damen mosaischen Glaubens auf diesem Wege eine Lebensgefährtin im Alter von 20—25 Jahren, welche sich nach Gemüthsart, Bildung und Lebensanschauung zu einer braven Hausfrau und Gutsbesitzerin eignet und im Besitze eines Vermögens von 8000 — 10000 Thalern ist. Für letzteres könnte hinlängliche Sicherheit geboten werden. Offerte mit der Bezeichnung J. K. L. wolle man an die verehrliche Baumgartner'fche Buchhandlung in Leipzig richten. Bei Adolf Cohn Verlag und Antiquariat «früher W. Adolf & Co.) in Berlin. Dorotheenstr. 57, ist erschieaeruund durch alle Buchhaudlungen ju beziehen: Kochbuch für israelitische Frau«« von Rebecka Wolf geb. Heinemann. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung. Vierte verb. Allst.— Preis: geh. 1 Thlr. Sauber geb. t1/* Thlr. Strengste ReeMtnt. Ein junger Mann, Jude, Kaufmann und seit längerer Zeit selbstständig; dem seine Thätigkeit nicht Muße finden läßt nähere Damenbekanntschaft anzuknüpfen, sucht aus diesem Wege eine treue Lebensgefährtin. Damen, wirthschaftlich erzogen, von angenehme« Aeußeru und Herzensgüte im Alter von 18—22 Jahren wollen vertrauensvoll ihre werthe Adreffe, womöglichst mit Beifügung der Photographie, unter Chiffre „Wahrheit Nr. 1" der Expedition der Schlesischen Zeitung in Breslau, zusenden. Eltern und Vormünder, denen das Wohl der Ihrigen, durch Verbindung mit einem rechtschaffenen, strebsam und soliden jungen Mann zu thun ist; wollen diese Offerte nicht ganz unberücksichtigt lassen. Ein Capital von 2—3000 Thlrn. wäre erwünscht, da das Geld jedoch z. Z. nicht im Geschäft gebraucht, so wird daffelbe auf jede beliebige Art und Zeit sicher gestellt. Jede Zuschrift wird beantwortet (etwaige Photographien) auf Wunsch sofort zurückgesandt; dagegen anonyme Briefe ganz unberücksichtigt gelassen. Gegenseitige strengste Discretion erfordert die Ehre! In unserm diesjähr. Abonnentenverzeichniß fehlt Herr ZN. Strelisker in Synoutz, der seit Beginn des Instituts demselben als Abonnent angehörte. Das Inst. z. Ford. d. isr. Literat. Verfasser belletristischer Arbeiten, deren Stoff dem Judenthume und seiner Geschichte entlehnt ist, werden aufgesordert, mit uns in Verbindung zu treten. Das Institut z. Ford, der isr. Literatur. Philippson. Goldschmidt. Herzfeld. Druckfehler. Im ersten Leitartikel in Nr. 16 bitten wir folgende Druckfehler zu verbessern: S. 305 SP. 2 I. 10 v. u. lieS: „der reinen monotheistischen Gotteserkcnntniß" (nicht der einen ff.); S. 306 Sp. 1 Z. -1 v. o. lies: „jeder Zeit" «nicht jederzeit»; Z. 19 v. u. lies: „erlangt" (nicht „verlangt.") Verlag von BaumgärtnerS's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Z. B« Hirschfeld Verantwortlicher Redacteur vr. H. Lotze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr. 17.

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