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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-04-26 · Heft 17 (26.4.1870) · p. Seite 339

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 17 (26.4.1870)
Date
1870-04-26
Page
Seite 339 (sequence 15)
Language
German
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339 Ein Mädchen, 19 Jahr alt, sucht zur Erlernung des Haushalts eine Stelle in einem religiösen jüdischen Hause. Reflectanten wollen sich unter Angabe der Aufnahmebedingungen an Unterzeichneten wenden. Lübbecke in Westphalen. Leefer, Lehrer. Ein junges, gewandtes Mädchen, Jsr., aus achtbarer Familie, mit den besten Zeugnissen versehen, sucht Stelle als Verkäuferin in einem Manusactur- oder Galanteriewaaren-Geschäft. Auch ist daffelbe im Haushalte erfahren. Franco-Osferten unter LI. \V. B. besorgt d. Exped. d. Bl. Herr Lehrer Letvinger in Bochum wird ebenfalls gern nähere Auskunft ertheilen. Ein gebildetes jüdisches junges Mädchen aus sehr anständiger Familie, wünscht zum 1. Juli c., wenn gewünscht auch am 1. Juni, ein Placement zur Stütze einer Hausftau oder auch selbstständigen Führung eines Haushalts. Referenzen stehen zur Seite. Wo? sagt die Exp. d. Bl. Israelitisches Töchter - Pensionat in Dresden, Bürgerwiese 19. Näheres durch Prospect. Minna Meyer, Vorsteherin. Pensionat für Knaben. In meiner Pensionsanstalt, die den mir anvertrauten Zöglingen alles bietet, was zur Förderung ihres körperlichen und geistigen Gedeihens zuträglich ist, können noch einige Knaben Aufnahme finden. Berlin, den 6. April 1870. Dr. A. Cassel, Rabbiner. Münzstraße 21, Bel-Etage. Bei Paul Kovmann in Leipzig ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: M o r i u h. Israelitischer Haus- und Familientempel für denkende Sibelfteunde. Von Dr. W. Jsfeffv, vormals Prediger der Bethausgcmeinde am Neubau in Wien. 1. Theil: Genesis. Preis 10 Sgr. Die Jnvectiven der Bibel flammen seit Jahrtausendeu, ein wohlthätiger Weltbrand, der die Pharaonen verließe und Götzentempel aller Zeiten einäschcrt. Sie leuchtet und glänzt fort unverändert und Strahlen gehen von ihr aus sür die Freiheit, die Redlichkeit, den Heldenmuth auch zu Gunsten unserer (Zivilisation. Wer wollte Meister dieses „gefahrvollen" Elementes werden?! Wird's der Darwinsche Turner-Bcrein, oder die vaticanische Löschmannschaft; die mit urkomischer Geschäftigkeit die durchlöcherten Wassereimcr schwingt? Wir glauben entschieden: Nein! Im Dienste der „inneren Mission" dieses Unglaubens steht unser Buch und verkündet in Haus und Familie, was die Kunzelweisheit nicht sagen, die Ehrlichkeit aber nicht verschweigen kann._ 2Jolfdblatt Jahrg. 1861 sucht Dr. Philippson in Bonn. Verlag von F. A ürockhans in ikeipstg. Soeben erschien: Phnedon oder Ueber die Unsterblichkeit der Seele. Jerufalein oder Ueber religiöse Macht und Judenthum. Bon Moses Mendelssohn. Mit Einleitung und Anmerkungen berausgcgcben von Arnold Sodek. Geh. 10 Ngr. Geb. 15 Ngr. „Phaedon" und „Jerusalem" sind bekanntlich die Hauptwerke Moses Mendelssohn's und zugleich diejenigen, welche dem gegenwärtigen Geschlecht nicht nur noch vollkommen verständlich sind, sondern auch in vielen Punkten, namentlich was Denk- und Glaubensfreiheit und das Berhältniß zwischen Staat und Kirche betrifft, gerade jetzt weidcr als leuchtende Wegweiser dienen können. Zum ersten mal werden die beiden Schriften hier in einem Band vereinigt, von dem Herausgeber mit einer ausführlichen Biographie Mendclsiobn's begleitet, und zu so wohlfeilem Preise dargebotcn. Die Ausgabe bildet zugleich den 28 Band der in demselben Berlage erjchcinendcn „Bibliothek der deutschen Rationalliterätur des 18. und 19. Jahrhunderts"; jeder Band der Sammlung kostet geh. lO Ngr., gcb. 15 Ngr. Zur Beachtung! Anzeigen, die wir bis Freitag erhalten, können in der nächfterfcheinenden Kummet Aufnahme finden, wenn der Jnferatentheil nicht bereits gefüllt ist. Zugleich bitten wir, um Jrrthümer zu vermeiden, «m deutliche Handschrift, namentlich der Unterfchriften. Die auf Inserat-Chiffre eingehendenBriefe nehmen wir nur frankirt an; die Weiterbeförderung unfererfeits kann nur auf Kosten der Empfänger geschehen Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. Hotel Baum Bonn, 41 Hofpitalgasse Israelitisches Gasthaus wird einem hochgeehrten reisenden Publikum bestens empfohlen.

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