Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 45 (3.11.1863)
- Date
- 1863-11-03
- Page
- Seite 692 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3224737-3226364-3226410--21663-3301590- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
692 U)ie schon, o Mensck) etc. Stark, -durch dernunft, frei durch Gesetze etc. Du hast den Menschen den Göttern wenig nachgesetzt. (Psalm.) Verleihe uns Vernunft, Kenntniß, Verstand rc. l (Alltags- Leite uns zurück zu deinen Gesetzen :e. ) Gebet.) Doch der Segen kommt von oben. Befestige du (o Gott) unserer Hände Werk. (Psalm.) Wenn Gott das Haus nicht bauen Hilst, dann ist der Bauleute Fleiß vergebens. (Psalm.) Ls ist nicht draußen, La sucht es der Thor, Ls ist in dir, du bringst es ewig hervor. Denn sie ist nicht im Himmel, daß du sagen möchtest: wer steigt für mich in den Himmel und holt sie mir herab, und ist nicht jenseits des Meeres, daß du sagtest: wer schifft für mich übers Meer und brächte sie mir! Nein, sie liegt dir sehr nahe, sie ist in deinem eigenen Munde und in deinem eigenen Herzen zu finden. (Pentateuch.) <Ob er vollcnde oder unterticgc, ihm einerlei. (Posa. Dir liegt nicht ob, das Werk zu Ende zu bringen, doch dich davon lossagen darfst du nicht. (Mischna.) üiir Hoffnungen, derwesung straft sie Lügen, gabst du gewisse Güter hin. Sein Odem geht aus, er kehrt zur Erve zurück, und augenblicklich sind alle seine Pläne dahin. «Psalm.) Oer Lebende hat Recht. Der Lebende, der Lebende nur danket dir, o Gott, wie ich heute. (Gebet Hiskia's.) Mir hat die Tugend eigenen Werth. (Posa.) Der Lohn der Tugend ist die Tugend selbst. (Mischna.) Nehmt die Gottheit auf in euren Willen, And sie steigt herab von ihrem Wolkenthron. Mache Gottes Willen zu deinem Willen, und er wird den Willen aller anderen zu dem deinigen machen. (Talmud.) Oes Gesetzes schwere Fessel bindet Nur den Sklavensinn, der es verschmäht; Mit des Menschen widerstand verschwindet Auch des Gottes Majestät. Es giebt keinen freien Menschen, außer dem, der sich dem göttlichen Gesetz unterwirft. (Mischna.) Lies nicht Cliaruili (eingegrabenes Gesetz), sondern Clierui (Freiheit). «Mischna.) Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei etc. Denn sie sind meine Kinder, nicht meine Sklaven. (Raschi u. a.) Oer Mensch kann sie (die Tugend) üben im Leben. Wähle das Leben, (das Gute). (Pentateuch.) Das aber ist der Fluch der bösen Chat, Daß sie, sortzeugend, Löles muß gebären. Missethat erweckt Miffethat. (Mischna.) Lhret die Frauen. Jedermann ehre (l.) seine Mutter, (2.) seinen Vater und beobachte (3.) die Sabbathe. (Pentateuch.) Aber die Freude ruft nur ein Gott aus sterbliche Wangen. (O Gott) Mache du uns froh durch deine Hilfe. (Sabbalhsgebet.) Ls wächst der Mensch mit seinen Hähern Zwecken. Den Mann beurtheilt man nach seinen Zwecken. (Mahallelo.) (Spr. Sal.) Wo kein Wunder geschieht, ist kein Seglückter zu sehen. Wir danken dir, Herr, für deine Wunder, die unaufhörlich mit uns sind. (Alltagsgebet.) Du fesselst ihn (den Geist) in ein tönend Wort, Doch der Freie fchreitet im Sturme fort. Der Mensch kann den Geist nicht bändigen und einsprrren. lKohelet.) -ein Luß Nahm den letzten Seufzer von der Lippe. Tcdt durch einen Geisterkuß (allgemein angewendeter Ausdruck). Wenn Jahrhunderte dahingeflossen, wird die Vorsicht einen Fürstenfohn wie ihn u. s. w. Einst geht ein Zweig aus aus Isai's Haus, Auf ihm wird ruhn der Geist der Kraft, der Weisheit rc. (JesaiaS.) — — da versahn sie's In Linem nur : sie blieben selbst noch Mensch. Ja, wenn er «solch ein Mann) auch ewig leben könnte. (Psalm.) And drinnen waltet Oie züchtige Hausfrau. Aller Werth, auch der Königstochter, ist innerhalb des Hauses. (Psalm.) Der Strom, das Meer, das Sal; gehört dem Lonig. Dem Herrn gehört das Wild u. das Gesieder u.f.w. Eure besten Aecker und Weinberge und Oelgärten wird der König nehmen und sie seinen Knechten geben, dazu von eurer Saat und Weinbergen wird er den Zehnten nehmen. (1 Samuelis.) «Schluß folgt.)