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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-07-02 · Heft 27 (2.7.1855) · p. Seite 342

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 27 (2.7.1855)
Date
1855-07-02
Page
Seite 342 (sequence 4)
Language
German
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342 Er hebt die Hand und breitet weit sie hin, Als um zu segnen sie zu ewigem Gewinn- ES ist gescheh'n — der Strahl, er war gekommen. Und nimmer wieder ist sein Licht verglommen! Leitender Artikel. Harzburg, 26. Juni. An die deutsch-lesenden Israeliten. In Sachen des Jnstiturs zur Förderung der israelitischen Literatur. Mit dem 1. Juli c. ist der Termin erreicht, welcher sür die Annahme von Theilnehmern bestimmt worden. Wir waren so glücklich, bis jetzt die Anmeldung von über 2000 Theilnehmern zu erhalten. Auch die Gelder fließen bei der Kaffe ein, und werden sofort bis zur Verausgabe von Herrn Ernst Friedeberz in zinstragenden Papieren angelegt. Wir find aber auch so glücklich, dem Publikum anzeigen zu können, daß nicht minder unsre Aufforderung an die Autoren mit Erfolg gekrönt worden, indem eine große Zahl höchst Aediege- Iter Manuscripre eingelaufen, so daß die Auswahl für dieses Jahr eine schwierige sein wird. ES werden daher den Theilnehmern Schriftwerke von ungefähr 120 Bogen Umfang in diesem Jahre geliefert, ficherlich eine bedeutende Gabe für 2 Thaler! Von dixscn 120 Bogen werden cs. 30 strengwiffenschaftlichen, 30 Bogen populair-wissenschaftlichen, 10 Bogen hebräischen (alt-jüdischen) und 50 Bogen populairen und belletristischen Schriften gewidmet sein. Auch für die letztere Abcheilung find uns einige sehr gediegene Arbeiten geworden, worunter sogar eine vorzügliche. Dennoch wünschen wir aber gerade diese Abtheilung noch reicher versehen. Zu gleicher Zeit find uns aus entfernten Ländern mehre Gesuche zugekommen, den Termin für die Annahme von Subscriptionen zu verlängern, da an vielen Orten jetzt erst die Theilnahme erwacht. Wir stehen daher nicht an, hiermit 1) den Termin für Annahme von Subscriptionen, 2) den Termin für Annahme von Manufcripten der populairen und belletristischen Abtheilung biS zum Isten August c. zu verlängern. Bei dem über alle Erwartung günstigen Erfolge und bei den reichhaltigen Werken, die wir dem Publikum zu geben haben werden, halten wir uns berechtigt, daS letztere energisch auftufordern, diese verlängerte Frist zur Anmeldung zu benutzen. Zeitungsnachrichten. Palästina. Gaben für die Armen. Vom Herrn Oberrabbiner I. Kahn in Trier: 48 Thlr. Die Redaction. Trier, 10. Juni. (Privatmitth.) In Folge meines Rundschreibens (s. Rr. 11. d. Z.) find bis heute auS 28 Gemeinden Beiträge bptsn rr^n» für die Armen in Palästina bei mir eingegangen, die ich Ihnen zur gefälligen weitern Beförderung, wie früher, hierbei übersende. Innigen Dank den Gemeinden, den Herren Vorstehern und den einzelnen Spendern für diese ihre Liebesgabe. — Daß aus manchen Gemeinden meines Sprengels keine Beiträge, und auS einigen diese so spärlich eingegangen find, hat seinen Grund darin, daß 1) eS hie und da, wo die 'Lnw 'pw-n Beiträge schon in vielen Jahren nicht mehr gegeben waren, schwer war, diesen Gebrauch sogleich wieder einzuführen, — 2) die Gemeinden im verflossenen Sommer nicht unbedeutende Spenden für Palästina mir eingeschickt haben, und endlich 3) die große Theuerung die Gemeinden in der Unterstützung ihrer nächsten Armen so sehr in Anspruch nimmt. Mit Zuversicht erwarte ich im nächsten Jahre, so Gott will, eine viel größere Einnahme für unsere Armen in dem heiligen Lande. Den beiden hochwürdigen Rabbinen der portugiesischen und deutsch-holländischen Gemeinde zu Jerusalem, statt besonderer Antwort, hierdurch die Anzeige, daß ich ihre verehrliche Zuschrift *ns 'nn zur Zeit erhalten habe und sage ich denselben meinen Dank für ihre jtctö, mit dem Bemerken, daß ich ihren Wünschen auS vielen Gründen jetzt noch nicht entsprechen kann*). I. Kahn, Oberrabb. Deutschland. Aus der baier. Pfalz, 15. Juni. (Privatmitth.) Ich fühle mich verpflichtet. Ihnen hiermit einen neuen I *) Die Beiträge und Gemeinden im „Anzeiger".

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