Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 17 (1853)
- Issue
- Heft 36 (29.8.1853)
- Date
- 1853-08-29
- Page
- Seite 456 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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456 Kapitel als Schluß giebt „allgemeine Beobachtungen über den Stand der Juden vom Anfang des 18. Jahrhunderts an bis auf unsere Tage", wo er daS Erlöschen des literarischen Geistes in Len spanischen Juden und das Erwachen desselben in den deutschen Juden schildert. Der Verfasser würdigt die Arbeiten der Juden mit großem Muthe. Das Nähere bald. Leipzig, im August. In diesen Tagen wird die 27. Lieferung deS Hl. Bandes der Philipvson'schen Bibel versandt; sie reicht bis zum 4. Kapitel des zweiten BucheS der Chronik. — Ebenso ist nunmehr die „zweite Ausgabe des israelitischen Predigt- und Schulmagazins, von vr. Philippson, in einem Bande", im Verlage der Baumgärtner'schen Buchhandlung erschienen. Sie befaßt 38 Bogen gr. 8., ist trefflich auSgcstattet, und kostet nur 2 Thlr. Wir werden darüber näher berichten. Anzeige«. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde wird zu Michaelis e. die Stelle eines Kantors und SchächterS mit einem jährlichen Einkommen von 400 Thlr. vakant. Bewerber, welche gleichzeitig befähigt find, den Gefangunterricht in der hiesigen Elementarschule zu ertheilen, wollen sich bei srankirter Einsendung ihrer Qualifikationszeugnisse baldigst bei Unterzeichnetem melden, worauf ihnen ein Termin zur Probcablcgung anberaumt werden wird. Reisekosten werden nicht erstattet. Samt er, im August 1853. Der Korporations-Vorstand. Konkurs. An der israelitischen Gemeindenormalschule zu Weszprim ist zum nächsten Winterkurse die Stelle eines Lehrers vorzüglich für das deutsche Fach mit einem Jahresgehalie von 400 fl. C.-M. zu besetzen. Darauf Reflektirrnde belieben sich portofrei mit ihren Gesuchen sammt authentischen Zeugnissen, daß sie die Pädagogik an einer k. k. Musterhauptschule studirt, und auch schon in dieser Hinsicht Dienste geleistet haben, längstens bis zum 9. September l. I. an den gefertigten israelitischen Kultus- Vorstand gefälligst zu wenden. Weszprim, am 2b. Juli 1853. Israelitischer Kultusvorstand und Schuldirektiou. Die israelitische Gemeinde zu Labein Pommern wünscht zum 1. November d. I. einey tüchtigen Kandidaten, mosaischen Glaubens, zu engagiren, welcher zugleich in allen Fächern deS Elementarunterrichts so bewandert sein muß, daß die Kinder für die Folge nur die israelitische Schule zu besuchen brauchen. Derselbe muß zugleich alle vier Wochen und an jedem Festtage der Gemeinde eine Predigt in deutscher Sprache halten. Zu diesem Zwecke ist das jährliche Salair von 200 Thalern festgesetzt worden und die Nebeneinkünste betragen noch. 50 Thlr. Refiektirende wollen ihre Meldungen portofrei unter Beifügung ihrer Zeugnisse einsenden; auf unverheirathete Personen wirb besonders gesehen, noch zu bemerken, daß ein Schächter und Vorbeter besonders angestellt ist. Labes, 15. August 1853. Der Vorstand: A. B. Jacob. Pineus Susrnan. An hiesiger Synagoge soll, wegen vorgerückten AlterS deS bisherigen Kantors, diese Stelle neu besetzt werden, derselbe muß musikalisch gebildet, und da der Synagogen-; dienst keine ausreichende Beschäftigung gewährt, zugleich! befähigt sein, sich dem Elementarunterricht und murrt« ' widmen zu können. Hierzu qualifizirte Personen mit; guten Zeugnissen versehen, haben sich an den Unterzeichneten Gemeindevorstand zu wenden. Dresden, den 18. August 1853. Der Vorstand der israel. Religiousgememde. Die israelitische Lehr- und Erziehungsanstalt von A. Frank in Düsseldorf empfiehlt sich zur Aufnahme von Zöglingen. Die Hauptunterrichtsgegenstänke sind: Religion, Hebräisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Rechnen, Geschichte, Geographie, Naturkunde, Schönschreiben, Zeichnen, Singen. — Die Umgangssprache ist großentheils die französische. — Nähre s im Prospekrus, welcher direkt oder durch die Redaktion d. Dl. zu beziehen ist. Auch werden Auskunft zu ertheilcn die Güte haben die Herren vr. Jo öl, Rabbiner zu Düsseldorf, L. Dodenheimer, Oberrabbiner zu Krefeld, vr. Auerbach, Oberrabbiner zu Bonn. (ES werden auch Solche ausgenommen, welche eine andere der hiesigen höheren Lehranstalten oder die Malerakrdemie besuchen sollen.) Kolberg, 1. August. Unser Gottesdienst erfreut sich während der neun Jahre, wo der RabbinatSverwalter Lesser unter unS gewirkt, der würdigsten Organisation, unser Chorgesang und die