Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 17 (1853)
- Issue
- Heft 16 (11.4.1853)
- Date
- 1853-04-11
- Page
- Seite 195 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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195 No. 10. Gebete für naaa bna avn aan. Zu dem bbnr ist ein Gebet über daS Kommen des Messias hinzugefügt. Sonst wie No. 6. No. 11. vba avi nana. No. 12. Eine genaue Abschrift von No. 5. No. 13. Gebet für *112:5 av. Die Zahl der san b9 und a^san bn ist bedeutend geringer. Am Schluffe ist ein Register der Gebete um Sukkot und am inan bin nass, gebend die ersten und letzten Worte jedes Gebetes. No. 14. Pie Ordnung beim Verlesen der Tora enthält ein Gebet für die Gelehrten der Gemeinde, schließend mit einer Bitte, daß der Erlöser komme: >vn:a ivman i:b Mp^a vaan ->nbrr aaba >;iLn '«v avniaaia niaipa baa avi->abn nan arraa nrr i:in baa i:mso anirr b^av wrm avaa •’jv -,annn arr rrb brrnw'' n: naaa rria'' irm:aa nn:rri ■pvi nna r^arr inarri abvb naa'' No. 15. Schon Dagewesenes. No. 16 führt den Titel van naio. Es sind Gebete für Sukkot und nna* vaa, beginnt mit a^np vor iana und schließt mit der Vorlesung aus der Tora. r>2ia und mn:a ist nicht vorhanden. No. 17. spia für vta av wie das der Sephardim. No. 18. Ein Bruchstück des täglichen Gebetes. No. 19. mas avb nnna. No. 20. Ein Bruchstück des täglichen Gebetes mit dem barr. No. 21. spia und sinsa für Sabbat. No. 22. maa avb nvna, beginnend mit einem kabbalistischen Hymnus über naa-ia nara. No. 23. Eine Sammlung verschiedener Stellen und ganzer Kapitel der h. Schrift, so wie ■pp-’bna naa, welche die Sephardim und Aschkenazim Freitag Abend zu sagen pflegen. Sie führt den Titel: nrra maa .nia-ia No. 24. Eine Art Gebet für Purim. No. 25. mea avb spia. No. 26. Ein Bruchstück der a->bsn abab nban, enthaltend die nna~ sivaa und bbn. No. 27. nsar» asnb spia. No. 28. a^nya. Gebet am Schluffe des Sabbats, wie aus der nbnan, die in den vierten Segensspruch der r-'a eingefügt ist, erhellt. No. 29. Ein Bruchstück der a^bsn abab nban, enthaltend saa ntrnp und sfa und einige Psalmstücke. Die 5 Gesetzrollen, die von China nach London gebracht worden, find den unsrigen ganz gleich, mit Ausnahme weniger, durch die Abschreiber verursachten Varianten. SttcrartfAe Nachrichten. Leipzig, im Mär;. Soeben wird die 24ste Lieferung des Bandes Hl. dcS Philippson'schcn Bibelwerks' ausgegebcn; sie enthält die letzten 4 Kapitel des Buches Esra und die 7 ersten des BucheS Nechemja. Dieser rasche Fortgang verbürgt den Schluß des Werkes in diesem Fahre. London, im März. Kitto's lournsl of sacrctl Literalure, und aus ihm Jew. Cliron-, enthält folgenden Artikel über den „samariranischen Pentateuch in Nablous" (dem alten Schcchcm, Sichem). Herr Bayard Taylor gicbt in einem seiner an New York Tribüne gerichteten Briefe folgenden Bericht über das älteste hebräische Manuskript in der Welt. Nablous ist bekannt durch die Eristenz eines geringen Ueberrestes der alten Samaritaner. Es find noch 40 Familien, etwas über 150 Individuen, vorhanden. Sie leben in einem besondern Viertel der Stadt, und werden leicht schon durch ihre Physiognomie unterschieden. Sie haben lange, aber nicht hervorragende Nasen wie die Juden, schmale, länzlichte Augen, schmale Lippen und schönen Teint, die Meisten von ihnen haben braunes Haar. Sie scheinen bei den Moslems in schlechter Nachrede zu stehen. Unser Aufseher, der aus der niedrigen Klasse der Araber war, nahm die Kinder, die uns begegneten, sehr unzeremoniös bei dem Kopfe, ausrufend: „da ist ein anderer Samaritaner". Er führte uns zu ihrer Synagoge, um das berühmte Pentateuch zu sehen, das dorr aufgehoben wird. Wir wurden zu einem schmalen offnen Hofe gebracht, beschattet durch einen Aprikosenbaum, wo der Priester, ein alter Mann in einer grünen Robe und mir weißem Turban, in Nachdenken saß. Er hatte einen langen grauen Bart und schwarze Augen, die mir einem plötzlichen Ausdruck heftiger Gier aufleuchteren, als wir ihm ein Trinkgeld versprachen, wenn wir das heilige Buch sehen könnten. Er erhob sich und führte uns in eine Art Kapelle, gefolgt durch eine Zahl der samaritanischen Kinder. Nicderkniecnd bei einer Nische in der Mauer, brachte er aus einem hölzernen Kasten ein Stück zerrissenen Pergaments