Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 64 (1900)
- Issue
- Heft 2 (12.1.1900)
- Date
- 1900-01-12
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3224737-3228365-3228368--56074-3292349- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Tie Stelle des Bekanntmachung. Bezirksrabbiners in Bruchsal ist auf 1. April k. I. neu-zu besetzen. Der Gehalt beträgt je nach dem Tienstalter (von der Approbation an gerechnet) 2400—4400 M. neben freier Wohnung', dazu kommen Bezüge aus Stiftungen und Vergütungen für Erteilung von Religiontzunterricht an öffentlichen Anstalten irn Betrage von 1800 Nt. Die Pensionsberechtigung ist durch Verordnung geregelt. Bewerberwollen ihre Gesuche mit Darlegung ihres Lebensganges, sowie mit den Nachweisen über Staatsangehörigkeit, bestandene Maturitätsprüfung, Nniversitätsbesuch, theologische Ausbildung und seitherige Berufsthätigkeit binnen 3 Wochen bei uns einreichen. Karlsruhe, den 21. Dezember 1899. Gr. Oberrat der Israeliten. Der Ministerialkommissär: Becherer. Oie Kunst des Inserirens. Die Zeitungsannonce hat sich zu einer Macht entwickelt, deren Unterstützung kein umsichtiger Geschäftsmann, der seine Zeit versteht, zu eutrathen vermag. Denn Niemand wird den fördernden Einfluß verkennen, den die Zeitungsrektame auf die Erweiterung der Geschäftsbeziehilngen und die Hebung des Absatzes in allen Erwerbszweigen ausübt. Bei dem helitigen, zu höchster Entwickelung gediehenen Stande des Zeitungswesens aber dürfte Wohl nur beu Wenigsten möglich sein, ans alle diejenigen Fragen, welche den Erfolg der Reklame luefenttid) bedingen, die richtige Antwort zu finden. Selbst der gediegenste Geschäftsmann wird nur ün seltensten Falle im Stande sein', für seine Anzeigen die entsprechende Fassung, die zweckmäßigste Ausstattung mit) die geeignetsten Publikationsorgane zu wählen. Da ist es denn von außerordentlichem Werthe, ein Hilfsmittel an die Hand zu bekommen, loelches erschöpfend und zuverlässig Auskunft und Rath in allen einschlägigen Fragen ertheilt. Ein solches Hilfsmittel, das diesen Anforderungen in befriedigendster Weise entspricht, bietet die A n n o n c e n - E x p e d i t i o n Rudolf M o s s e in ihrem soeben zum 33. Male erschienenen Z e i t u n g s k a t a l o g und Jnsert i o n s k a l e n d e r mit seinen werthvollen Informationen und Belehrungen auf dem weitverzweigten Gebiete des Reklamewesens. Als zuverlässiger Führer weist der Katalog zuvörderst ein vollständiges Verzeichniß sümmtlicher Zeitungen und Zeitschriften auf, die in Deutschland, Oesterreich-Ungarn und der Schweiz erscheinen, solvie der wichtigeren im übrigen Anslande publizirteu Blätter. Das dem Kataloge beigegebene Ortsregister erleichtert wesentlich das Auffinden der einzelnen Zeitungen. Bei den Blättern finden sich alle diejenigen Angaben, die ein Inserent in erster Linie zu wissen nöthig hat. Informationen über Verbreitung, Tendenz, Erscheinungsweise. Jnsertionspreis, Spaltenbreite, Spaltenzahl und die Grundschrif't der Blätter, die jeder Berechnung einer Anzeige als Basis dient. Diese Berechnung vermag jeder Inserent selbst Vvrzunehmen mit Hilfe des im Kataloge befindlichen Rudolf Mosseschen Normal- Zeit e n m e s s e r s. Von ganz besonderem Interesse und Werth für die Inserenten wird derjenige Theil des Kataloges sein, welcher der so wichtigen Frage der g r a p h i s eh e n A u s st a t t u n g der Annonce gewidmet ist, da der Erfolg der Anzeigen, wie bekannt, nicht allein von der richtigen Wahl der Jnjertionsorgane, von der zutreffenden Abfassung des Annoucentextes abhängt, fvnderii durch die den Anzeigen gegebene Form und Ausstattung außerordentlich beeinflußt wird. Auf 17 Großfvlioseiten giebt der Katalog eine reiche Auswahl der eigenartigsten Entwürfe für Annoncen, bei deren dekorativer und illustrativer Gestaltung die Vorzüge der modernen Kunstrichtung und Zeicheutechnik vielfach in ansprechendster Weise verwerthet sind. Der Zeitungskatalog präsentirt sich wiederum in der bisherigen, stets beifällig mitgenommenen Form einer P u l t m a p p e mit S eh r e i b k a l e n d e r für alle Tage des Jahres, unter Verwendung eines neuen und eigenartigen Einbandes. Alles in allem giebt der Katalog ein treues Bild von der Leistungsfähigkeit der Annonee n - Erpeviti on R nd o l f M o s se , seine typographische Ausführung aber stellt der Druckerei sowie der photothpographischen Anstalt des Hanfes das beste Zengniß ans. So wird auch die neue Ausgabe des Katalogs seiner Ausgabe, ein sorgfältig bearbeitetes Hand- und Hilfsbuch ans dem Gebiete des Zeitungssorgfältig und Reklamewesens zu sein, im weitesten Maße gerecht werden. Die zur Zeit verfügbaren Zinsen der Marcus und Henriette geb. Lachmarni-Persikaner'schen . Familien-Stiftung koünnev demnächst zur Vertheilung. Ansprüche auf die Stiftungszinsen sind von würdigen Bräuten, welche mzt den Stiftern verwandt sind, zu erheben. Sollten verwandte Bräute der Stifter nicht vorhanden sein, so können männliche und weibliche Angehörige der Stifter, deren Bedürftigkeit und Würdigkeit naclizuweisen ist, mn die Stiftungszinsen sich bewerben. Gesuche, gestützt durch Nachweise der Familienangehörigkeit, sind bis zum 28 d. Mts. hei uns einzureichen. Beutlieii, O. S., den 7. Januar 1900. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Für die im Juli l. Js. ins Leben tretende Lazarus und Bertha Schwarz’sche Altersversorgungsanstalt wird ein religiöses, rüstiges Ehepaar, welches aber nach dem Willen des Stifters Kinder nicht in die Anstalt bringen darf, zur Nebernahme der Verwaltung und Wirthschaft gesucht. — Für die Stelle ist neben vollständig freier Station ein Gehalt von 1000 M. bestimmt. — Theologen, welche sich gleich ihren Frauen für diese Stelle eignen, würden bevorzugt werden und könnte ihnen seitens der Gemeinde ein Uebereinkommen durch Verwendung für die Synagoge und für den Religionsunterricht in Aussicht gestellt werden. — Meldungen, unter Vorlage der Zeugnisse, werden bis 15. Februar l.Js. erwartet. Nürnberg, 2. Januar 1900. Administration dei* Israel. Kultiisgemeinde. Wir haben für die Neubearbeitung (Acquisition und Buchverkauf) unseres „Deutschen Reichs-Adressbuchs“ noch einige Reisetouren sowie Platzvertretongen ZU V6rQ6b611. Intelligenten repräsentationsfähigen Herren bietet sich Gelegenheit zu hohem dauernden Einkommen. — Offerten mit genauer Angabe der bisherigen Thätigkeit und Referenzen zu richten an Verlag des Deutschen Reichs-Adressbuchs Berlin SW. 19. Dampfwäscherei Reform Elisabethnfer 19. BERLIN SO. Fernspr.Amt41lo.632 —- Acrrrswlrfche * (MterMtten.-—— Allen Hausfrauen, die ihre Wäsche schonen wollen, bestens empfohlen. N In einer achtbaren jüdischen kinderlosen Familie findet ein Schüler »der Lehrling gute, billige, rituelle Näheres bei JLevy9 Berlin NO., Friedeichsbergerstraße 3, parterre. alschule und Zeichenunterricht für Damen und Herren von W.Hennicke, Potsdamerstr.l21a (Privatstrasse, neben Keller & Reiner) Atelier 3 Trepp., 8preclist.il—5. Modellir unterricht« Bildhauer C. Jermail. Mt \ Wir haben die in unserem Bankgebäude zu Berlin, Behren- Strasse 35, befindlichen Tresor-Anlagen eröffnet und stellen die absolut feuer- und diebessicheren Schrankfächer (Safes) und Silberkammer Jedermann zur Aufbewahrung von Documenten und sonstigen Werthstücken jeder Art und Grösse unter coulanten Bedingungen zur Verfügung. Miethe für ein Fach je nach Zeit und Grösse 3—25 Mark. Geschäftsstunden 9—5 Uhr. rommersche l|ypotl)eken-fletien--Bank. A I Im. Bücherrevisor, Alte StfiÖnliausei’str. 38. für rückst. Handlgsb., Bilanz, und Accorde. Stenographie und Schreibmaschine. Um der enormen Nachfrage nacli Stcnotypisten-Personalgenügen zu können, bilden wir Herren lind Damen in obigen Fächern bis zur Perfektion aus und verschaffen jedem Schüler nach erfolgter Ausbildung kostenlos Stellung. Wir berechnen nur unsere Selbstkosten, und ist daher das Honorar (Schreibmaschine M. 7,50, Stenographie M. 5.-) unvergleichlich billiger als in Unterricht-Instituten, die am Unterricht verdienen müssen; die Ausbildung bei uns ist sorgfältiger und gründlicher, die Aussichten auf Placement absolut sicher, da alle Schüler am Unterricht theilnehmen können, bis wir Stellung nacliweisen. Meldung jederzeit. Abendkurse (8—10 Uhr) vorhanden. Auswärtige erhalten Pension nach gewiesen. United Typewriter & Supplies Co. in. b. H. General vertrieb der „Caligraph“ u. „Densmore“ Berlin SW., Beuthstr. 9. Filialen in Cöln, Hamburg, _Leipzig, Breslau.