Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 64 (1900)
- Issue
- Heft 2 (12.1.1900)
- Date
- 1900-01-12
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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64. Jahrgang. Ar. 2, Berlin» 12. Januar I960 eitung öes Zudenchums. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis. Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen viertelsährl.3 M. Redacteur: Gustav Karpeles. Begründet von Rabbiner $r- Ludwig Philippson-Konn Verlags-Expedition: iöerlin, Jerufalemerstr. 48/49. Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse Verlag der „Allgem. Zeitung des Zudenchums', Berlin SW., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin. Annoncen pro Zeile 30 Pf, Alleinige Annahme bei Rudolf Mofse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau. Cöln a. Rh.. Dresden, Frankfurt a. M., Halle a.'S-, Hamburg, Hannover, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg. Prag, Stuttgart, Wien, Zürich Jüdische Gemeinde. Gottesdienst. Freitag, d. 12. Januar, Abds. 4V> Uhr. chonnabend, den 13. Januar, in der allen Synagoge Morg.8Vs Uhr, in den übrigen Synagogen Morgens 9 Uhr. Predigt Alte Synagoge: Vormittags 9'/2 Uhr: Herr Rabb. Di'. May bäum. Jugend - Gottesdienst Synagoge Kaiserktr.r Nachm. 4 Uhr: Herr Rabbiner Dr. Rosenzweig. Abendgottesdienst r 5 Uhr 8 Minuten. Gottesdienst an den Wochentagen, Morgens: Alte und Kaiserstr. Synagoge ‘7 Uhr, in den übrigen Synagogen 7Vs Uhr. Abends in allen Synagogen 4 Uhr. __ Jüdische Ueform-Grmeir»de. Sonntag, den 14. Januar, Vorm. 10 Uhr, Gottesdienst. Predigt Herr Dr. Levin._ Synagogen - Verein „Norden“ Sclrvredterstr. 248 I. Sonnabend Gottesdienst und Predigt. _Cand. Herr Tillinger._ Die Stelle eines Kantors. Schächters«. Religionslehrers, der auch einen deutschen Vortrag halten kann, ist zum 1. Februar cr. zu besetzen. Gehalt 1000 Mk., ca. >250 Alk. Nebeneinnahme und freie Wohnung. Üer Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Unrulistadt. S. Neustaedter._ In Folge Engagements unseres Kantors, Herrn Gostynski, nach Posen ist hier eine Kantor- «nd Echächterftelle psr 1. April 1900 vakant. Bewerber wollen ihre Zeugnisse nebst Lebenslauf bis zum 1. Februar 1900 d. Unterzeichneten Vorstande einreichen. Festes Gehalt 1800 Mark, Nebeneinkünfte circa 800 Mark. Kempen i. Posen, d. 19. Dez. 1899. Der Korporation® -Vorstand __Jsaac Bloch._ In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines Vorbeters. Schächters und Religionslehrers zum 1. April d.J. zu besetzen. Gehalt 1200 Mk. u. Nebeneinnahmen. Stimmbegabte, musikalisch,, seminaristisch gebildete Bewerber' (deutsche R'eichsangehhrige) wollen ihre Meldungen mit Angabe des Lebenslaufs und' Abschrift ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten bis zum 10. Februar d. I. einsenden. Friedeberg N.-M, d. Ö.Januar 1900 Der Vorstand der Synagogen« Gemeinde, I. A.: Sally Maast. ,.uche Buchhflh nci/u *e INI. Poppelauer 59 Neue Friedrichstrasse * BERLIN C. * Neue Friedrichstrasse 59 -—-—-Gegründet 1860 --—--- min -naD ,mrnD ,cmirtB Gebet- und Andachtsbücher * Machsorim Talesim in Wolle und Seide * Silbertressen. Realschule der isr. Gemeinde (khilantropin) Frankfurt a. ilt. Realschule ttnb Höhere Mädchenschule. Anmeldungen zu dem Ostern 1900 beginnenden Lehrkursus werden im Schnlhause, Nechneigrabenstratze 14, von dem stellvertretenden Direktor, Herrn Oberl. Dr. Dobriner, angenommen-. kür gnaden Dienstag, den 16. Januar, Vormittags 10—12 Uhr, für mädcften, Dienstag, den 16. Januar, Nachmittags von 3—5 Uhr. Geburts- und Impfscheine sind mitzubringen, ebenso die letzten Schulzeugnisse solcher Schüler und Schülerinnen, welche in eine andere als die unterste Klasse eintreten sollen. Mit der höheren Mädchenschule ist eine Fortbildungsklasse (Selecta) verbunden, in der neben den allgemein bildenden Lehrgegenständen auch solche berücksichtigt werden, die eine Vorbildung für den kaufmännischen und gewerblichen Beruf gewähren können. (Buchführung, Stenographie, kaufmännisches Rechnen, Uebungen in deutscher, französischer und englischer Handels- Correspondenz, Ornament-Zeichnen, Kunststicken. SdftÜVdtt} Gebetbücher all. Synagogen, Tallafse (in Wolle u. Seide), Silbertressen, alle Ritualien, Barmizwageschenke, großes wissenschaftlich. Antiquariat bei C. Boas Nachf., Berlin G.,Neue Friedrichktratze SO. besieht seit 1853. Dm?nö DVT^ta pban nirnn Israelitische Haushatttßngs- und Kochschule, Gormanstr. 3. Praktische und wissenschaftliche Ausbildung in allen Fächern. Alten- und Mädchenheim Penftonspreis 37 u. 32 M. monatl. Sachs, Mayer & C2 -Gegründet 1867. —- Leinen-Tischzeug- und Wäschelager. Anfertigung coinpleter Ausstattungen in jeder Preislage. LeipzigerStrasse 114 nabe der Maueratrasse. =« Fernsprecher Amt I, 7 9 3 9. —- Durch das am I. d. Mts. erfolgte Ableben des Herrn WlichAbrchmKiH hat die hiesige jüdische Gemeinde einen schmerzlichen Verlust erlitten. Seit dem Jahre 1879 durch das Vertrauen der Gemeindemitglieder wiederholt zu ihrem Vertreter berufen, hat der nun Verewigte mehr als 15 Jahre lang seine Kraft in den Diertft der Gemeinde gestellt. In der Waisen- Kommission, wie in der Veranlagungs-Kommission bat er bis kurz vor seinem Hinscheiden mit hingebendem Eifer seines Amtes gewaltet. Sein Andenken tvird bei uns stets in Ehren gehalten werden. Berlin, den 3. Januar I960. Der Vorstand der jüdischett Gemeinde. Zn unserer Gemeinde ist die Stelle des Rabbiners und ersten Religionslehrers zum 1. Oktober d. I. neu zu besetzen. Festes Gehalt 3000 Mark, freie -Amtswohnung und Nebeneinnahmen. Außerdem sind vonr Gymnasium und Realprogymnasium für den zu ertheilenden Religio usunterricht 400 Mark pro Jahr gewährt worden. Bewerber, die an einer deutschen Universität promovirt haben und das Rabbinerprüdicat besitzen, wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse bis zum I.Mürz cr. an uns wenden. Stargard i. Pomm., d. 7. Jan. 1900. Vorstand der Synagogen - Gemeinde. In hiesiger Synagogen-Gemeinde ist die Stelle eines Kantors. Religionslehrers und Schochet bald zu besetzen. Gehalt 700 M., Nebeneinkommen 4—500M. u. freie Wohnung. Bewerber wollen ihre Zeugnisse nebst Familienverhältnisse einreichen. Steinau a. Oder. Der Vorstand. Die Stelle eines geprüften Religionslehrtrs. Kantors«. Chorleiters ist vom 1. April d. I. in unserer Gemeinde' zu besetzen. Gehalt betrügt 2400 M., steigend von zwei zu zwei Jahren um je 100 M., bis zum Höchstbeträge von 2700 DM. ' Tyorn, 2. Januar 1900. ver Vorstand der Synagogen- Gemeinde.