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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1922-02-17 · Heft 4 (17.2.1922) · p. Seite 2

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
86 (1922)
Issue
Heft 4 (17.2.1922)
Date
1922-02-17
Page
Seite 2 (sequence 16)
Language
German
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1 >uid)Iäi?i* möglichst den Ltaatsgehältern angepasit werden: ist die Gcmeinte hierzu nicht in der Lage. so soll das Schiedsgericht dos Erhalt fcsiie^n. - Königsberg i. Pr., Uk ,Wriutr. Tie 4t ö tt icj*&c t flc t ■ > i o ii i ft i»' tf» e Lc r e i »i f ii n g ivr-mtflUte.: kürzlich einen Bortr.-. w.-.bevd -n der Hind.'nvurg-Lchn:e. Rc.htsau.vilt Tr. Vtrtljur ^ajrttc i'L-'crUm »prach i;L*cr den 'rtircmi Palästiras und die x\i:?:n. Redner begann mir dem Palästina Gedanken. der zunäA.'t nur in einem Teil der Juden lebte und jetzt mehr oder :r?::i;cr die ALcrmcrnhrrt des Iuderttt.ms beuelt. Ein Bold, das nU) 'eine Auttur und das Reckst. unter anderen Völk.rn zu leben, wr! Uten nill. braucht ein Vaterbind. Tnrch das Weiterleben in inchtjüdi'chen 'treten wächst für die Nationalität der Hilden die Ge- '.'br der aUu-ächlichen Verflachung Was das Judentum in .zwei Ia!:rtauwn7?n trotz s.iuer Zersplitterung kulturell geleistet hat. ums; rou anderen Alkern arrcrkanirt werden. Tas (trotzte aber haben die Inden gr'ch rfciu als sie noch) in de^Tilten Heimat .znsauuncn- EB'cn. VUji; Nrä tjuden gestehen d?m Iudenvolt das Recht zu. einen R-u-.'na>'r.-ar;:i bilden. Tr. Hantte zeichnete ferner die schwierig, krir.-n die rnir der Ncugründnng de- Arrdenftaatts verbunden sind. Er n?-rd sich nur friedlicher Mittet bedienen. Ho wird man in crst.r vin'e den jetzt in Palästina ainämeen Arabern gleiches Mi:- '.'.'tiu'u-ui'.sreeitt zuerkeune.. nwlHvii. Eine andere Hauptaufgabe ist 7 c l.x.rlUlc Nm''chuliina des jüCrdcit Volkes. Ein 'JiötioiuUftiv.it -i r u ti : iirrr.c dauern. Handwerker und Arbeiter. ,^ttm Tchlnst beten:? der Redner, das; Zionisten vor allein Inden sind, die aus e.i-:.".u I.identtrm die nationale Wiedervereinigung ihrer Rane au treten. r. ^rönigsstnttc,!'». Fcornar. -Naunnann Tavid Ernst, d.r ':r 1. -7. 'J.K. zur leb.den Ruhe geleitet wurde, gehörte zu den r.iu'i'uUcrirtm Bürgern mrer.r Tkad't. Er war eine Reihe von FUwm '''lir.Uied d?r Tta7:i. erordnetenvcr'ammluug. Bc'foudees erg-ch eu:v'ind.t die Btzr::?ogenaemeiute teilte« Heimgang. T c r ^ercwi^-te gehörte ''eit dem :!( e p rä w n ta»i ien ko ll e gi u m :nd *\ir!'-«!! Cent Borstand an. Au»;?rdem war er lü Jahre laug ii'itr B.nsi'nndcr des Uranfenv^'^ge U"d Beerdigung-Vereins. In rv.c:i -:u,;en t-grenäuuern ha: Herr Ernst in vorbild-Ii.ier W i''e zum döolUe 'enu r M: Würger. 'einer i'äaubeu-denvuen und besonders 7:v 7;ae-rirtt. r. Preeiau, im Februar. Tas ,\ it 0 t f eh - Theologi f dj e c c :it i it .i r beging diesim.!. natt wie foiift am -7. Januar, am Tonnt,m. den Januar, wie alljährlich die E'rcdächtuisteier für urneu Tttster. Commerz.enrar Jonas Frankl Ü A. Tie Festrede 'vwie den winenschaftlicheri Bari rag hielt der derzeitige Vorsitzende des Tazententolregium». Tr Radin. Er gedachte zunächst der sihwereir Berlnsie. die das Iüd!»ch Theolvgüd.e Leminnr tu den letzten .wahren durch den Heimgang von Proresior Israel L c w n. Professor Markus Pro nn nttd Tr. T. Höre, vitz erlitten, und widmete n.amenrLiäletzterem warmherzige Worte schmerzlichster Trauer. Nach dem er das Andenken des hed hexzt.xen Ztifters der ehrwürdigen Pflanzstätte jüdischer Wisieuschait dankbar gefeiert hatte, ging er zu seinem Thema ..Tie liturgische Tichttmg aus der Geniza Literatur" über. Air gespannter Autmerksamkeit lauschte die zahlreiche Versammlung den gedankenreichen, tiefgründigen Ausführungen des bedeutenden Gelehrten. Hierauf erfolgte nach einer eindrucksvoUe« Ansprache von Herrn Professor Er u ttiiiann die Ucberreichnng der Rabhinerzeugnisie und die Entlasiung der beiden Absolventen: Tr. H a h n <Efftni und Tr. Nell ha ns lstcttinn ersterer dankte in warmen schwungvollen 'Worten dem Tozentenlollegium wie den Uommilitottcn. Harmoniumspiel und besang erösfneten und fchlonen die erhebende Ieier. r. Bresßa«, im Iebrnar. Ter Jüdische Frauenbund, Lrtsgrtlppe Breslau. Hane für den BR v. M. feine Mitglieder ztt einer Ber- 'a..unlung im großen Taale der Welsing R^oge eingeladen, die sehr nülrerch l'eiuctä war. Nachdem die Vorsitzende. ,^ran Professor E> u t tmann. die Eeuhieueuett herzlich begrünt und itt grosicn ,'tz'geit das Progr.ttuut verkündet Tratte, verichtele Iratt E,rete B i a t. die?nh »int die aüC'iuhc niuCahÜfe grvf.e Verdienste erworben hat. vKi' das grau,cride Ergebnis der Taututluug dank der Lpferwilltgtv tt au er Tchtchieu der jüdischen Bevölkertmg unserer -Hk ad! tote der lüngehungsvoUcn ^iebeslatigteil zahlreicher Herren. Tainen und Hetürmnen rm Tienüe der guten Lache. Bon dem Eejamtertcage der Tamattnng «l Mark» mnüen aUerduigs Prozent an die vWittralftclic für iüdisclw Wohlfahrtspflege in Berlin zuglniflen der Iüdisci)en Üinderhilfe int Tentschen Reich nbgcfnhrt werden: von den für Breslau verbleibenden 77» Prozent hofft man die Rot der in .Trage kommettden Anstalten zu lindern, lleber die Verteilung der Lnnrnre ivird demnächst Veschlus; gefasrt werden. Hierauf folgte ein eingehendes Referat von Iran Rabbiner Tr. Vogelstein über die Tagung des Jüdischen Trauettbundes in Elberfeld im Rorvniver vorigett Ialrres. Bic schilderte in beredten Worten die dort empfangenen mwcrgcsilichen Eindrücke, betonte, das? sich wieder mit lSlaubensgenofsinnen des Auslandes Vezichnugen anzubahne» tw» gönnen haben, indem Holländerinnen jeder Tagung bciwcdnren. und gab der Hoffnung Ausdruck, daß für die nächste Tagung des „Jüdischen Frauenbundes" Breslau auserkoren iein dürste, lln* gemein interessante Ausführungen über „Ziele. Leistungen rmd Aufgaben des Indischen Frauenbundes", der in Tetttichland denerts über *KMNX> Frauen zu feilten Mitgliedern zählt, seitens Frau träsita Lllcndor f f s. die auch ein anschauliches Bild von PerwnrrL5eit und Wirren der verdienstvollen Vorsitzenden. Fräulein Berttrer Pappen he im. entrollte, beendeten die anregende VertamrnlArrg. die einen wohltuenden Eindruck hinterliesi. 5l. Hamburg, im Februar. Ter Inhaber der altderanAden Baukfirma Hartwig Hertz Aachs.. Herr Moritz Heimauu. ist am 2-v v. M. nach kurzer Krankheit im 7l. Lebensjahr verstorben und am R). Januar unter ütvraus grvsier Vete:l:a::u.^ : c letzten Ruhe lvstattet worden. Ter Verblichene war Vorsitzender des Vereins der am Wertpavierhandel beteiligten Firmen der Him bnrger Bort? und erfreute sich hoher Achtung und Werl'ctiäZnng. In der Teutsch-Iiraclitischeit Eumciud? tvar cr seit Iabrzc^nretr ehrenamtlich tätig und hat namentlich im Lchulwe'en und ür Cer Waitmpflege überaus segensvoll gewirtt. Unter den Leidlraa?^B?n hatten sich nutzer vielen Vertretern der Handels- und Finanzweir die Mitglieder des Eietneindevorstandes. des Repräsenranrenkellech^s und anderer Instirurioneu der Teutt'dvFiracliritchen Eernctud? ^r-r Herrn Lberrabbiner Tr. Tpitzer eingeinnden. Radidim c'u B-.rwandter des Hauses herzliche Absiliiedstvorte gesprochen, nahm Herr Herrn. E»umpertz Präsident der Lteinthal-Loge. das Wer?, um in einem tief empfundenen Nachruf den Tank der Loge n::d äh^u^er -Inftitutione'' für die segensvvlle Tätigkeit des Bervliche.ieu fprechen. Für die Talinud-Thvra-Realschule sprach Tir.'tter Tr. E a r leb ach herzliche Tankesworte. Ter Targ lvurde dann Leiche, wagen gehoben: zuerst folgten Tchnler d<r Ta»m::d--T.--ia. Realschule und Zöglinge d?s Waisenhauses, denen sich ein ar.^.s btefolge anfchlotz. Tie Bestattung fand auf dem Ifraeliii'cheu Tr-.dho?e in Lhtsdorf statt. M. Hauiburg,!'». Febrner. In der letzten :)i e p r ä? c u t a n t c tt t ü U c g i n nt s der T e u t i ch - I üi e t i 11 i dj e it E, e m e i n d c hielt vor Eintritt in die Tagesordnung der Vorsitzende Herr Alfred Vit »er dem verstorbertec Professor Tr. Hossmann lBerlin» und dem Radlbmer Tr. N. A. Nobel (Frankfurt) tief empfundene Worte des Narrrr:*?:-- Er wies namentlich auf die fegensvolle Tätigkeit des Tr. Xvoer während feiner Wirksamkeit als Rabbiner in Hamburg hin. Tas Andenken beider belehrten wird in der Hamburger E^euwmdv ste:s in Ehrc.t gehalten werden. Tie Repräsentanten traten da-an hstT? erfolgter 'Bureanwahl in die Budgetboratung ein. Ter Voran»'chl2-g des Ewmeindevorftandes sieht sowohl für das Schulwesen. ArmcrMstu als and', für fast sämtliche übrigen Institutionen bedeutend dHrere Ausczaben vor. Um einen Ausgleich für die immer mehr rtriusCn Ausgaben \ii finden, ist mit einer wesenttick)en Erhöhung der Eenteilidestcuer zu-rechnen. Es wird nun von den Herren Tr. L^nzkroa mtd Tr. Tentcer beantragt, die Einziehung der E^emeindestci^r rrn 1 Prozent des Einkommens den Finanzämtern zu übenragrir. Ter Kommissar des Eemeiudcvorstundes erklärt sich gegen dir Eraziehung dcw E>erncmdesteucr durch,die.Finmtzänttcr. In nameailiiter Abftintmnng wird der Antrag jedoch angertommem "Ja cerc^ier Titzmtg sinder hierauf die Neuwahl eines Gemeindevorstehers starr. Für den verstorbenen Herrn Jakob Alerandcr wird Herr I « k o b H e ck f ch e r . Inhaber der gleichnamigen BanktirrT'':.;::m Mitglied des Gemeindevorstaudes getoahlt. §2 Magdeburg, \*K Februar. Eine Reihe Lieder esisudE^en TialektS. meist Volkslieder, bot Herr Teller, der Kantor nrrVrer hiesigen Tnnagoge. an seinem letzten-Vortragsabend. Ter Bör'.-'aal war autzerordc'nklich gut tvincht. und dcts Publikum folgte den rr-utt

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