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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1917-09-21 · Heft 38 (21.9.1917) · p. Seite 3

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
81 (1917)
Issue
Heft 38 (21.9.1917)
Date
1917-09-21
Page
Seite 3 (sequence 15)
Language
German
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3 erprobte Opferwilligkeit 'der Gemeindemitglieder noch erhöht werden wird. Die Glückwünsche der Repräsentanz der Gemeinde überbrachte der Vorsitzende, Hofjuwelier Bernhard G o l d s ch rn i d t. Den Glückwunsch der Israelitischen Armenverwaltung sprach der stelle vertretende Vorsitzende Sallh Isaak und hob besonders die Teilnahme des Jubilars an allen Bestrebungen zugunsten der Bedürftigen und Verlassenen hervor. Ganz besonders warm war die Kundgebung des Kuratoriums des Israelitischen Waisenhauses, des Lebenswerk-es des Jubilars. In einer kunstvoll ausgefertigten Adresse drückte das Kuratorium seine Glückwünsche aus. — Für die Beamten der Gemeinde sprach Rabbiner Dr. Rvsenthal und zugleich für den Verband der Rabbiner Deutschlands in sehr gehobener Weise und betonte besonders, daß das Bestreben des Jubilars stets dahin ging, den Stand der Rabbiner sowohl in der Oeffentlichkeit Uite in der Gemeinde zu heben. Nunmehr folgte eine lange Reihe von Deputationen solcher Vereine, in denen unverwischbare Spuren des erfolgreichen Schaffens des Jubilars sichtbar bleiben. An erster Stelle der Verein der Lehrer Rheinlands und Westfalens, für deren Pensionskasse derselbe große Sumuten gesammelt hatte; Herr Lehrer Frö h - l i ch aus M.-Gladbach gab den Dankgefühlen der Mitglieder des Vereins in beredten Worten Ausdruck. Eine Deputation des Rheinischen Rabbinerverbandes, vertreten durch Rabbiner Dr. S a m u e l in Essen und Rabbiner Dr. E s ch e l b a ch e r in Düsseldorf, überbrachte die Glückwünsche der rheinischen Kollegen; in längerer geistreicher Ausführung bemerkte der Redner Dr. S a m u c t, daß der Jubilar beispielgebend für alle jüngeren Kollegen seines seelsorgerlichen Amtes waltete. Dr. Eschelbacher überbrachte auch die Grüße und Glückwünsche seiner Gemeinde. Es folgten nunmehr die Vertretungen mehrerer Vereine in längerer und kürzerer Ansprache: Herr Geheimrat Dr. A p f e l für den Provinzialverband der Rheinischen Gemeinden; Lehrer S u l m a n für das Lehrerkollegium der Israelitischen Volksschule. Der Israelitische Frauenverein, der Kindersparverein, das Israelitische Kinderheim, der Vorstand der Chewra Gemillus Chassvdinr^ Ehewra Semichas Dallim, der Vorstand der Synagogengemeinde in Deutz (Religionslehrer Simon und Vorsteher Cassmann Bier), der Präsident der Rheinlandloge, die Ferienkolonien durch der Verein Peah, die Vereine Ahawas der Verein Machsike Thora ernannten den ihrem Ehrenmitgliede. Außerdem liefen von den ehemaligen Gemeinden, in denen der Jubilar gewirkt, Saag in Böhmen und Linz all der Donau, herzliche telegraphische Gratulationen ein, ebenso von dem Vorsitzenden des Rabbinerverbandes, vom Verbände der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland, von den Synagogengemeinden Bonn, Brühl, Deutz u. a. Der Jubilar wurde aber auch außerhalb seiner Gemeinde ganz besonders beglückwünscht. Der Erzbischof von Köln, der in Neuenahr zur Kur weilt, telegraphierte: „Eine Ehrenkrone ist das Alter; auf den Wegen der Gerechtigkeit wird sie gefunden. Dem mit dieser Krone geschmückten Jubilar sendet herzliche Glückwünsche Kardinal v. Hartmann." Der aus seinem Amte scheidende Regierungspräsident Dr. v. Steinm e i st e r schrieb dem Jubilar. „Es war mir stets eine besondere Freude, mit Ihnen gemeinsam arbeiten zu dürfen, und ich bedaure es sehr, daß unsere dienstlichen Beziehungen ein Ende nehmen. Die persönlichen werden hoffentlich unverändert bleiben. Da ich öfter in den Bezirk Köln zurückzukehren beabsichtige, denke ich auch, daß wir uns bisweilen Wiedersehen werden. Ganz besonders leid tat es mir, daß ich nun nicht in der Lage bin. Ihnen, verehrter Herr Rabbiner, die Glückwünsche der Königlichen Staatsregierung zu Ihrem sünszigjährigen Amtsjubiläum darzubringen. Ich bitte aber schon jetzt meiner lebhaften Anerkennung für Ihre erfolgreiche fünfzigjährige Tätigkeit Ausdruck geben zu dürfen mit dem Wunsche, daß Sie lange, wie bisher, in Ihrer Stellung zum Heile der Ihnen anvertrauten Synagogengemeinde wirken möchten. Mir dem Allsdruck ausgezeichneter Hochachtung und mit den besten Grüßen habe ich die Ehre zu sein Ihr aufrichtig ergebener Steinmeister." Am Jubiläumstage selber telegraphierte derselbe: „Zum schönen Jubelfeste Ihres fünfzigjährigen Amtsjubiläums sende ich in treuem Gedenken an Ihr erfolgreiches Wirken aufrichtigste Glück- und Segenswünsche. Regierungspräsident a. D. v. Steinmeister." Vom Oberpräsidium der Rheinprovinz in Koblenz traf ein Telegramm ein: „Herzlichen Gruß und Glückwunsch! Oberpräsident v. Rheinbaben." Das Israelitische Krankenheim Neuenahr, das der Jubilar mitgegründet und eingeweiht hatte, sandte tele- Glückwünsche. Ein schönes, warmes Telegramnl Breslau vom Lehrerkollegium des Jüdisch - Theo- Seminars, wo der Jubilar unter den ersten > Die neueKrWmckche! _ ..«in . Mlstmnmtgm ttnt MS« Mn erMreichHm denn e-s ist Oew genug imLande! lü»d sie. wird erfolgreuvm«-— wenn jererhan-etz Movvonmnüllein alles abyinge?!! M I I W i M Lehrer Jacoby, Reim und Jubilar zu graphische kam aus logischen

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