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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1916-07-21 · Heft 29 (21.7.1916) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
80 (1916)
Issue
Heft 29 (21.7.1916)
Date
1916-07-21
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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le Summen dafür, legt. Dasllesens in t, daß die nd nicht Erziehung hema des tzen über nnne vertersuchung über eili Elbogens rg". Das vird nicht bersetzung; sie bald lseits des ist gewiß teue Well Jahrbuch, Dppeln). >on Rabr. L. % Wunders ne in deu lgen Herne etwas sprechung ior Prof, iffentlicht der deringehende A. R. ißt ist alladen". , Berlin, blick von;rt Ahn), jüdischen on Prof. Nadel. ini 1916. denturns. g. Neue jche Ver- . v. Dr. vations). >. Ddservave 1916. INU886N8 ins zur . 1916, |a Szerfulius I. en vom 80'“Nr'29 Der Gemeindebote. Berlin, 21. Juli 1916 Betlase zur „Allgemeinen Leitung drK Judentums. korrrlponbrn?m und Machrichten. Smtlchlsnd. %%% Berlin, 18. Juli. Das Eiserne Kreuz zweiter Klasse crhielten: Bataillonsarzt Dr. L.So m werfe l d; Kriegsfreiwilliger Vizewachtmeister Referendar Egon Becker; Unteroffizier d. R. Architekt Leo E d e l; Kriegsifreiwilliger Ju-liuis B l a ch nr a n n; Unteroffizier I. Meyer; Bizeseldwebel d. R. Dr. Martin Eh re ritz aus; Grenadier Georg Schneider; Kriegsfreiwilli-ger Kanonier Gastmus Rosen thal, Sohn des Justizrats Dr. Artur Rosenthal; Unteroffizier Bruno Bergmann; Unteroffizier und Offizlersaspir-ant Kammergerichtsreferendar Franz The m a l, Unterarzt Karl M e y e r h o f; Unterarzt Adolf Schlesinger (Groß-Berlin). Die gleiche Auszeichnung erhielten: Ofsiziersaspirant Alfred Bauchwih, Sohn des Repräsentantenvorstehers Herrn Gustav Bauchwitz (Luckenwalde), vr. phil. et med. I. Bernfeld (Leipzig); Unteroffizier Rechtsanwalt Kurt Ehrlich (Magdeburg); Gefreiter Ist Gans (Rotenburg a. d. Fulda); Salli Grünewald, Bizefeldwebel Julius L i ch t e n st e i n, Gefreiter Joses Mayer, Vizewachtmeister Alfred Kahn, Sohn des Kommerzienrats Bernhard Kahn (Frankfurt a. M.); Sanitäts^unterofsizier stud. med. Artur Erlangen (Bayreuth); Dr. med. Rudolf Wolfs (Eleve); Unteroffizier Martin Vehr, Unteroffizier Max Baruch (Hamburg); Unteroffizier Otto Bisfinger (Augsburg) (kurz darauf zum Vizewachtmeister befördert); Unteroffizier Adolf Cohen (Düsseldorf); Bankbeamter Leopold Bachen heim er (Marburg); Bizewachtmeister Rechtsanwalt Jacob Fischer (Breslau); Ersatzreservist Leo Jonas (Borken i. W.); Gefreiter Gustav Schmidt (Offenbach a. 301.); Kanonier Gustav Manass c (Kalmar i. P.); Obermatrose und Geschützführer Artur Abraham (Mi,kitsch); Gefreiter Bruno Simon (L'iegnitz); Erich Landsberger (Glogau). — Rawitsch, 14. Juli. Am 8. d. M. starb hier im Alter von 71 Jahren Rentier Hermann Loewh, der früher dem Vorstand der Chewra Kaddischa und 22 Jahre als Vorsitzender dem Kuratorium der Louis Stillmannschen Famikienstiftung angehört hat. Beide Kollegien widmen ihm warme Nachrufe. Der Heimgegangene hatte das Glück, seine Söhne sowohl >im öffentlichen als im jüdischen Leben an angesehener Stelle wirken zu sehen; der eine ist der Freiburger Astronom Professor Dr. Alfred Loewh, der jüngere das. Mitglied der Posener Handelskammer Bankier Georg L o e w y, bei'de treue Anhänger des Judentums. W. Posen, 14. Juli. Nach schwerem Leiden entschlief hier die Wirtschaftsvorsteherin unseres Kranken- und Siechenhauses, Abraham- und-Henriette-Rohrsche-Stiftung, Frau Pauline Schwarz geb. Kassel, im 53. Lebensjahre. Länger als zwei Jahrzehnte hindurch hat die Heimgegangene unserer Anstalt treue Dienste geleistet, in den ersten Jahren an der Seite ihres im Tode vorangegangenen Gatten, des Krankenhausinspektors Schwarz, sodann in selbständiger Leitung des Wirtschaftsbetriebes. Hingebend, mit voller Einsetzung ihrer Kräfte bis zu dem Augenblick, da ein tückisches Leiden sie aus das Krankenlager warf, widmete die Verblichene den Kranken und Siechen eine opfervolle, geradezu mütterliche Fürsorge, ohne daß sie die Grenze der von der Verwaltung gestellten Aufgaben außer Betracht ließ. Ihr bescheidenes Wesen und eine in ihrem Denken und Handeln zutage getretene tadellose Gesinnung haben sie den Mitgliedern der Verwaltung wie nicht minder den Insassen unserer Anstalt lieb und wert gemacht. Der Dank folgt der leider allzufrüh aus dem Leben geschiedenen Frau über das Grab hinaus. — Leipzig, 14. Juli. Am 2. d. M. hat der im Laufe des Krieges hier aus privaten Mitteln ins Leben gerufene „Israelitische Kindergarten" nach einer schlichten Feier seine neuen Räume, Auenstraße 42, bezogen. Frau Brenner, die zweite Vorsitzende des Vereins, durfte die Vertreter angesehener sozialtätiger Organisationen und einen großen Kreis Freunde und Mitglieder des Vereins begrüßen und erbat für die bisher so segensreich wirkende Einrichtung des Kindergartens Unterstützung auch für die Zukunft. Bürgermeister Dr. Weber sowie Rabbiner Professor Dr. P o r g e s und Dr. Carlebach dankten den leitenden Damen für ihre Mitarbeit im Dienste der Allgemeinheit und knüpften hieran den Wunsch einer ersprießlichen Fortentwicklung ihres gemeinnützigen Werkes. Nachdem noch die Zöglinge (gegenwärtig über 30) einige Gedichte und Gesänge vorgetragen hatten, folgte eine Besichtigung der zweckentsprechend eingerichteten freundlichen Räume. &&& München, 14. Juli, lieber die Herauszahlung des Menagegeldes an rituell lebende israelitische Soldaten in den Etappen ist Herrn Rabbiner D r. Werner folgende Entschließung des Königlich Bayerischen Kriegsministeriums zugegangen: München, 2. Juli 1916. Kriegsministerium. Verwaltungsabteilung. An den Vorsitzenden der bayerischen Rabbinerkonferenz Herrn Rabbiner Dr. Werner, Hochwohlgeboren. Betreff: Selbstbeköstigung israelitischer Soldaten. Euer Hochwohlgeboren teilt das Kriegsministerium auf die Eingabe Nr. 301 ergebenst mit, daß der Erlaß des preußischen Kriegsministeriums vom 15. April 1916 Nr. 3725/2. 16 B 1 die Richtlinie für die Behandlung der vorliegenden Frage für alle Feldtruppen gibt; die danach von den Feldbehörden zu treffenden Anordnungen gelten gleichmäßig auch für die bayerischen Truppen. Bemerkt wird, daß nach dem genannten Erlaß die Genehmigung der Selbstbeköstigung israelitischer Soldaten in festen Standorten (Etappen, Generalgouvernements usw.) unter Gewährung des Beköstigungsgeldes der Entscheidung des betreffenden Truppenkommandos anheimgestellt ist. gez. Hünle. J. A. Nürnberg, 14. Juli. Das Eiserne Kreuz erster Klasse erhielt: Arthur B ä r l e i n , Leutnant d. R. beim 1. bayerischen Feldartillerieregiment, Kaufmann aus Fürth, welcher bereits das Eiserne Kreuz 2. Klasse, den bayerischen Militärverdienstorden und den sächsischen Albrechtsorden besitzt. — Das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielten: Richard Metzler, Vizefeldwebel beim bayerischen 21. Reserveinfanterieregiment, israelitischer Lehrer in Nürnberg, vorgeschlagen zum Leutnant, verstorben am 20. Juni in einem Feldlazarett: Oberstabsarzt Dr. Ignaz Steinhardt, Kinderarzt in Nürnberg, Chefarzt des Vereinslazarettzuges B2, welcher bereits das Militärverdienstkreuz für freiwillige Krankenpflege besitzt; Karl Lauinaer, Teilhaber der Hopfenfirma M. Lauinger; Simon Höchster aus Fürth, Gefreiter d. R. im 21. Infanterieregiment; Max Strauß, Unteroffizier d. R. im 10. Feldartillerieregiment, Reisender der Firma Michael Sohn n. Keimer, Wilhermsdorf. — Den M i l i t ä r v e r d i e n st o r d c n zweiter Klasse erhielt: Julius Bamberger, Vizewachtmeister d. L. im 10. bayerischen Feldartillerieregiment. — Das M il i t ä r v e rd i e nst k r e uz dritter Klasse erhielten: Karl Bamberger, Vertreter der Firma Gebr. Ving A. - 61. in Nürnberg; Ludwig Bär, Mitinhaber der Spiegelfabrik Simon Bär in Fürth. — Den Militärverdienstorden vierter Klasse erhielten: Leutnant d. R. Paul B e r n st e i n, Sohn des Kaufmanns Max Bernstein in Nürnberg; Stabsarzt d. R. Dr. Fritz Wachtel, prakt. Arzt in Nürnberg. — Das S ä chs i schür e i ni n g i s ch e E h r e n k r e u z für Kr i e g s v e r d i e nst e erhielt: Dr. L. Lindenstein, Chirurg im bayerischen Feldlazarett Nr. 5. V. B. Oldenburg, 14. Juli. Das 25jährige Amtsjübilänm des Herrn Landrabbiners Dr. M a n n h e i m e r nr Oldenburg gestaltete sich zu einer glänzenden Kundgebung für den Herrn Jubilar. Inr Anschluß an den Frühgottesdienst erfreuten die Schüler der Religionsschule unter Leitung ihres Lehrers, Herrn M e y b e r g, den Jubilar durch den Vortrag einiger zweistinrmiger Gesänge, die von Herrn Meyberg sorgfältig eingeübt waren und auf den Jubilar einen sichtlich tiefen Eindruck machten. In Anerkennung der vielen Verdienste, die sich Herr Dr. Mannheimer in seiner seclsvrgerischen Tätigkeit um die jüdischen Soldaten der Garnison Oldenburg erworben hat, wurde ihm von der Militärkapelle ein Ständchen gebracht. Mittlerweile war die Zeit des Festgottesdienstes herangerückt, des eigentlichen Gipfelpunktes der Feier. Der Vorstand der Gemeinde Oldenburg hatte die Synagoge in würdiger Weise aus-

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