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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1915-12-03 · Heft 49 (3.12.1915) · p. Seite 586

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
79 (1915)
Issue
Heft 49 (3.12.1915)
Date
1915-12-03
Page
Seite 586 (sequence 10)
Language
German
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586 So schwingt sie zu wuchtigen Schlägen. Und kehrt ihr als Sieger einst heim aus dem Streit, Tann sei unsere Heimat zum Tempel geweiht, oiun Tempel des Friedens auf Erdenk Harrt aus! Und mit Gott wird es werden. Gelsenkirchen, Ehanuka 1915. S. K a tz. Lüchernnlsuk. Besprechung der Bücher Vorbehalten. Zurücksendung der Bücher findet in keinem Falle statt. Kriegsliederbuch für das Teutsche Heer, 1914. Herausgegeben Non der Kommission für das Kaiserliche Bolksliederbuch. Berlag von Troivitzsch u. Sohlt, Berlin. Bolksliederbuch für gemischten Chor. Herallsgegeben auf Beralllassuug Seiner Majestät des Deutschen Kaisers Wilhelm II. Leipzig, C. F. Peters. Agada-Sammluug von I. Lewner. Für die Jugend ausgewählt, überseht und-mit Zusätzen oersehen von B. Gottschalk. Erster Baud: Beil der Schöpfung bis Joseph. Berlin. Berlag von ik. Poppelauer, 1915. Heil wes Vaterland, vergiß es niemals wieder, niemals! Eine Sammlung der herrlichsten Gedanken unserer großen Zeit, zu einem deutschen Boltstatechismns zusammengestellt von Wilhelm Franz. Berlin SW 11. Eoneordia, Deutsche Berlngsanstalt G. m. b. H. 1915. Ein Beitrag zur Aufklärung der feindlichen Greuelberichte. Bon Marie Lnifc Becker. Berlin SW 11. Eoncordia, Delltsche Berlagsanstalt, 1915. Preis 50 Pfennig. Hanns Withalm, Der deutsche Sieg. Eoncordia, Teutsche Berlagsanstalt, Berlin. Preis 2 Blart. Gullivers -Kcue -Keife. Bon Tr. Auster. Eoncordia, Deutsche Berlngsanstalt, Berlin SW 11. Preis 1,50 Mark. Mntterpfliehten gegen die Ungeborenen. Eine Atahnung zur Bevölternngsernenerring liach dem Kriege. Bon Tr. Al. Baerting. Berlin SW 11. Eoncordia, Deutsche Berlagsanstalt, 1915. Preis 75 Pfennig. 22. Jahresbericht der I s r a e l i t iseh -T heologische n Lehranstalt in Wien für das Schuljahr 1914/15. Boran geht: Das Schristlvort in der rabbinischen Literatur. Heft 5. Bon B. Aptowitzer. Wien 1915. Berlag der Israel.-Theolog. Lehranstalt. II, Tempelgasse *3. -Kirnt Gozdovie Pascha. Im blutigen Karst. Gegen Atontenegro und Serbien als österreichischer Lsfizier. K. Thienemanns Berlag in Stuttgart. Gebunden :3 Mark. , Hin Schützengraben. Eill schwäbischer Musketier ans der Wacht in Polen. AL Thienemanus Berlag in Stuttgart. Gebunden 2 Btark. Der ideelle Rückgang der Israelitischen Neligionsgesellschast Frankfurt a. M. Bon Samuel Nathans, Frankfurt a. M. II. Deutsche, böhmische lind polnische Synagogentypen vom elften bis Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Herausgegebeu mit Unterstützung der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Knnstdenkmäler iE. B.) in Frankfurt a. SJK. von Professor Dr.-Jng. Alfred Grotte. Mit -4 Tafeln und 00 Abbildungen. Berlag: Ter Zirkel, Architektnr-Berlag, G. m. b. H, Berlin 1915. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Begründet von Z. Frankel. Lrgan der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Herausgegeben von Professor Tr. Btt Braun. 59. Jahrgang. Nene Folge, 23. Jahrgang. Mai- Juni, Juli-Tktover 1915. Koebn-ersche Verlagsbuchhandlung, Breslau 1915. Kriegspolitische Einzelschriften. Heft 1. Tie Kriegsverschwörung und die Kriegsverschwörer. Bon Salvator. Berlag E. A. Schwetschke it. Sohn. Berlin 1915. Eduards unselige Erben. Tie Kriegshetzer. Bon Moritz Loeb. Berlag Hasas n. Grabherr. Augsburg 1915. La Revue Ukranienne. Mensuel edite par Arthur Seelieb. Impiimerie Cooperative La Concorde. Lausanne 1915. Tie Kirche. Zentralorgan für Bau-Einrichtungen und Ausstattung von Kirchen, kirchlichen Bauwerken und Anlagen. Band XII. Mai 1915. Heft 5. Kriegspolitische Einzelschriften, Heft 3. 1,20 Mark. „Die deutschen Inden und der Krieg. Bon Geh. Regierungsrat Professor Dr. Ludwig Geiger. Berlin W 57, E. A. Schwetschke u. Sohn. „Zum Ehanutafest 1915", ein Gruß an die jüdischen Soldaten un deuschen Heere, vom Verband Deutscher Juden herausgegeben. Berlin W 35. „Ter Weltkrieg und das Schicksal der Juden. Bon Benjamin Segel, 4. Auflage (10. bis 12. Tausend). Verlag von Georg Sticke, Berlin NW 7, 1915. Literarische Mitteilungen. — Z n in E h a n n k a fest 1915, ein ■ Gruß an die deutschen Soldaten im deutschen Heere, vom Verband der Deutschen Juden Hera ns gegeben. Berlin W 35. Das Heftchen, das sehr empfehlenswert ist, trägt denselben Charakter wie die übrigen zu den früheren Feiertagen erschienenen Publikationen des Verbandes. Es enthält einen Abschnitt des ersten Maktabäerbuches, Auszüge ans den Feldpostbriefen Gottfried Senders, das Ehanutalied Moans-Zur in einer Uebersetznng von Dr. Rieger, ferner das in diesem Blatte schon früher mitgeteilte Gedicht von Jon Lehmann „Gebet vor der Schlacht" und endlich einen sehr schönen Aufsatz des Rabbiners Dr. L. Baeck, „Tie Kraft der Wenigen", eine Ehannkabetrachtnng. Ter Schrift ist die weiteste Verbreitung zu wünschen. Lth — Fe sts chr i ft. Professor Dr. Alaybaum zum 70. Geburtstag (29. April 1914) gewidmet von seinen Schülern. Berlin 1914. Berlag von M. Poppelauer. Maybanms, des sormgeivaltigen, gedankenreichen Predigers, Schüler sind in erster Linie Rabbiner. Diese mehr in ihren oratorischen als wissenschaftlichen Leistungen bestreiten den Hauptinhalt einer dem Meister gewidmeten Festschrift durch ihre Predigten. 25 solcher Reden und Predigten werden von nicht weniger als 24 Rednern beigestenert. Diese nehmen die verschiedensten Standpunkte ein: es sind unter ihnen Konservative, wie der jüngere Eschelbacher, Resormprediger, wie Lehmann und Jelsti, meist freilich solche, die der gemäßigt-liberalen Richtung angehören. Tie Predigten bekunden den großen Einfluß, den der Meister auf die Schüler ausgeübt hat, und beweisen doch daß die Schüler ihren eigenen Weg gegangen sind. Es sind teils Sabbatnnd Festpredigten, teils Reden bei besonderen Anlässen. Bon den letzteren habe ich zwei mit angehört: Hochfelds Antrittspredigt in Berlin und Warschauers Rede bei der Beerdigung von Frau Direktor Holzmann. Hochfelds Antrittspredigt war ein bedeutsames Ereignis, unter dessen Eindruck noch heute alle die stehen, die sie gehört haben; Warschauers Rede, ein Muster liebevoller Charakteristik, ein herrliches, geradezu unvergleichliches Zeugnis großer oratorischer Kunst. Die Abhandlungen nehmen den kleineren Teil des Bandes ein. Auch in ihnen zeigt sich die Vielseitigkeit des Meisters, indem alle Gebiete, in deren Erforschung er mittätig war: Bibel, Talmud, Hagada, Pädagogik, vertreten sind. Auch in diesem Teil setzen sich die Beitragenden aus Männern verschiedener Richtung zusammen: auch ein Zionist ist vertreten. Männer, die in Deutschland, Amerika und Rußland tätig sind, haben ihr Scherflein beigesteuert; die in den beiden letzteren Ländern Wirkenden, Neumark und Poznanski, haben ihre Beitrüge in hebräischer Sprache abgefaßt. Unter den Arbeiten dieses letzteren Teils scheint mir besonders beachtenswert der Aufsatz von D. Joseph „Zu dem systematischen Religionsunterricht an höheren Schulen". Der Aufsatz gipfelt in der Forderung: „Ein brauchbares Lehrbuch für den systematischen Religionsunterricht an höheren Schulen ist eine unabweisliche Forderung des Tages, möge uns ein solches bald beschert werden." Ich habe diesen Standpunkt immer vertreten, habe aber sehr häufig den Widerspruch der Religionslehrer dagegen gehört, welche gerade immer behaupteten, ein solches Lehrbuch sei unmöglich, ja vom Uebel. Ich freue mich, daß dieselbe Ansicht von einem Fachmann ausgesprochen wird, mit dessen sonstigen Anschauungen ich freilich nicht übereinstimmen kann. Salomonskys Abhandlung „Die Genesis im biblischen Anfangsunterricht" gibt, wie mir

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