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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1913-11-28 · Heft 48 (28.11.1913) · p. Seite 576

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
77 (1913)
Issue
Heft 48 (28.11.1913)
Date
1913-11-28
Page
Seite 576 (sequence 12)
Language
German
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Der Buddhismus und das Christentum vor dem Forum des ethischen und philosophischen Denkens. Gewidmet dem Evangelischen Oberkirchenrat in Berlin. P. Bernstein. 2. Auflage. 1911. Kommissionsverlag Carl Deuschle, Göppingen. Das liebe Ich. Grundriß einer neuen Diätetik der Seele. Von Dr. Wilhelm StÄel. Nervenarzt in Wiest. Berlin W 57, Verlag von Otto Salle. 1913. Jüdisches Literatur-Blatt. Begründet von Nabb. Dr. AH Rahmer. Verantwortlicher Redakteur: Rabb. Dr. L. A. Nosenthal, Berlin N 4, Chausseestraße 108. Verlag und Expedition: Berlin N 4, Chausseestraße 108. 1. Heft. 1913. Jahrgang XXXV. - Jüdisches Gemeinde-Jahrbuch 5674. Herausgegeben von der Zionistischen Bereinigung für Deutschland. Berlin W 15. 1913/14. Ben Golah. Derner. Jargongedichte. Berlin 1912. Verlag von Louis Lamm. Jewish Colonization Association. Rapport de T Administration Centrale au Gonseil d’Administration pour Pannee 1912, presente , ä FAssemblee Generale du 29 Juin 1913. Paris, Imprimerie R. Veneziani. 8, Rue Menars. 8. 1913. •nv"QS?n *]Vv£6n W msnsr Erster Teil. Jerusalem, Buch druckerei Luncz. Geschichte der Juden in Stadt und Synagogenbezirk Essen von der Einverleibung Essens in Preußen (1802) bis zur Errichtung der Synagoge am Steeler Tor (1913). Festschrift zur Weihe der Synagoge im Aufträge der Gemeindevertretung quellenmäßig bearbeitet von Rabbiner Dr. S. Samuel. Mit einer- Farbenzeichnung von Fritz Lewy, Essen, und zwei Bildnissen. Essen 1913. Monumenta Hebraica Monumenta Talmudica. Unter Mitwirkung zahlreicher Mitarbeiter, herausgegeben von Dr. S. Funk, Rabbiner in Boskowitz; Dr. W. A. Neumann, Univ.-Prof. a. D., Hosrat, Stiftskapitular usw. in Mödling-Wien; Dr. A. Wünsche, Professor a. D. in Dresden. Erster Band: Bibel und Babel, bearbeitet von Salomon Funk, 1. bis 4. Heft. Orionverlag G. m. b. H. Wien und Leipzig 1913. Monumenta Hebraica Monumenta Talmudica. Unter Mitwirkung zahlreicher Mitarbeiter, herausgegeben von Pros, Dr. Karl Albrecht, Oldenburg i. Gr.; Dr. Salomon Funk, Boskowitz; Prof. Dr. Nivard Schlögl,. Wien. Zweiter Band: Recht, bearbeitet von Salomon Gandz. Orionverlag G. m. 6. H. Wien und Leipzig 1913. Le Rayon, Organe Mensuel de F Union Liberale Israelite, troisi&me Armee No. 12, 15. Oktober 1913. Direktion: 24, Rue Copernic, 24 Paris (16 e). Prix du Numero fr. 0,60. Abonnement annuel 6 francs. Der Mischpoch'e-Rentner und andere Erzählungen von Ulrich Frank (Ulla Wolfs-Frank) 1913. Verlag von Louis Lamm, Berlin. Publications of the American Jewish Historical Society. Number 21. The Lyons Collection Volume 1. Published by the Society 1913. Henriette Herz. Ihr Leben und ihre Zeit. Herausgegeben von Hans Landsberg. Weimar 1913. Gustav Kiepenheuer Verlag. Preis gebunden 6 Mark, Geschenkausgabe 10 Mark. Die Herrlichkeit des Cyriakus Kopp und andere Erzählungen von Carl Friedrich Wiegand. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart und Berlin 1913. Revue des Etudes Juives. Publication Trimestrielle de la Soci6te des Etudes Juives. Tome Soixante-Sixieme, No. 131. 1 Juillet 1913. Paris, A la Librairie Durlacher, 142, Rue' du Faubourg Saint-Denis. 1913. Die schönsten Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Für die Jugend bearbeitet von Paul Moritz. Mit vier Farbendruckbildern nach Aquarellen von W. Hofsmann. Zehnte Auflage. K. Thienemanns Verlag in Stuttgart. Englischer Trichter, 1000 stammverwandte Worte, Reiseführer. Preis 1.25 Mark.' Leopold Friedrich Weiß, Berlin W 50. (Alle Rechte Vorbehalten.) Volksschristen über jüdische Religion, herausgegeben von Dr. I. Ziegler-Karlsbad. II. Jahrgang. 1. Heft. Die Propheten Amos und Hosea. Von Dr. Ignaz Ziegler, Karlsbad. Frankfurt a. M. I. Kausfmann. 1913. Ladenpreis der einfachen Nummer 80 Pfg. — 1 Kr., der Doppelnummer 1,50 Mk. — 1,80 Kr. Die Gezeichneten. Ein Roman von Aage Madelung. S. Fischer, Verlag, Berlin 1913. Der ßx euzestod Jesu ' und die ersten, Christenv erfolgungen. Nach den ersten Quellen/dargestellt von Paul Friede, Berlin. Ernst Hofmann & (Üb. 1914. Gescheite der Juden in Basel seit dem Ende der zweiten Gemeinde bis zur Einführung der Glaubens- und Gewissensfreiheit, 1397 bis 1875, von Dr. mod. Achilles Nordmann in Basel. Basel 1913. Das biblisch-ra'bbimsche Handelsgesetz. Von Rabbiner Stark. Separatubdruck aus dom „Prager Tagblatt" Nr. 128, 1255, 176. AxrechsM. Sehr geehrte Redaktion. Der Hilfsverein der Deutschen Juden hat die telegraphische Nachricht erhalten, daß Schüler seiner Knabenschule in Jaffa und seiner Lehrerbildungsanstalt in Jerusalem unter Einfluß von Agitationen streiken, weil sie ausschließlich Hebräisch als Unterrichtssprache verlangen. Auch ein Teil der Eltern der Zöglinge der Knabenschule in Jaffa unterstützt diese Agitation. Andererseits sind dem Hilfsverein aus weiten Kreisen der einheimischen Bevölkerung in ' Palästina Kundgebungen übermittelt worden, in denen die Sympathien für die Leiter und das Werk des Hilfsvereins im Heiligen Lande aufs wärmste zum Ausdruck gebracht werden. Das Schulwerk des Hilfsvereins in Palästina, von dem Vertrauen der dortigen jüdischen Bevölkerung wie der deutschen Judenheit getragen, konnte innerhalb eines Jahrzehntes zu erfreulicher Höhe emporgesührt werden. Der Hilfsverein der Deutschen Juden wird daher an seinem bewährtem Programm festhalten: mit Hilfe der deutschen Judenheit und im Vertrauen auf ihre fortdauernde Unterstützung ein vielseitiges Kulturwerk für die Juden , des Orients zu schassen, das ihren Bedürfnissen und den Förderungen der Zeit gerecht wird. Die großen Ziele der Erziehung und Bildung lassen sich aus verschiedenen Wegen erreichen. Der Hilfsverein wird sich seine Freiheit, sein Schulsystem in bisherigem Geiste sortzuführen, nicht antasten lassen und sich am allerwenigsten durch demagogische Umtriebe und terroristische Methoden, durch die ein unmittelbarer Zwang zur Ausgabe seiner Prinzipien ausgeübt werden soll, beirren lassen. Es muß natürlich allen, die sich dazu gedrängt fühlen, überlassen bleiben, durch Austritt aus den Anstalten des Hilssvereins die Konsequenz ihrer Ueberzeugung zu ziehen. Aber keine Schulleitung kann es dulden, daß durch revolutionäre Sitten jeder geordnete Betrieb, alle Disziplin untergraben wird.; _ Es ist im Interesse der bildungsbedürftigen Jugend zuhoffen und zu wünschen, daß die Beunruhigung bald ihr Ende findet und der Unterricht wie bisher wieder in geordneter und fruchtbringender Weise fortgeführt werden kann. Berlin, 24. November 1913. In vorzüglicher Hochachtung Hilfsverein der Deutschen Indem-, Dr. I a m e s S im o ru ' Mchtras?u Seite 580. Leider ist es unterblieben, zu dem Bilde des Herrn Rabbiner Dr. Samuel in Essen (Nr. 47, S. 560) ein erläuterndes Wort hinzuzufügen. Indem ich sein Porträt dem Artikel über die meuc Synagoge beigab, wollte ich das Verdienst andeuten, das er sich um die Errichtung dieser neuen herrlichen Stätte erworben hat. Er ist es nicht bloß, der seit vielen Jahren die Erbauung des Tempels betrieben, sondern auch der, der seinen wissenschaftlichen und künstlerischen Beirat dem Erbauer hat angedeihen lassen. ' Herr Dr. S a m uel wirkt seit Jahrzehnten in seiner Gemeinde zum Heil und Segen. Den Lesern unserer Zeitung ist sein Name seit vielen - Jahren durch so viele gediegene Arbeiten so bekannt und vertraut, daß es kaum nötig ist, mehr zu sagen. Wohl aber darf ich es an dieser Stelle in meinem Namen und dem unzähliger Leser ' aussprechen, wie großen Wert wir auf seine trefflichen, tief eindringenden, von Gelehrsamkeit und Begeisterung zeugenden Arbeiten legen. Möge es dem verdienten, in der Vollkraft seines Lebens stehenden Manne vergönnt sein, noch lange seines Amtes zu walten und zur Ehre seiner Gemeinde und des Judentums zu wirken! Berlin, den 24. November 1913. . Ludwig Geiger.

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