Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 75 (1911)
- Issue
- Heft 38 (22.9.1911)
- Date
- 1911-09-22
- Page
- Seite 450 (sequence 6)
- Language
- German
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aüS; W moUatlichen?Berichtencdes MeureinVWDeAerfichtlLG/ [ Es-find Mkeicht-mehr uls 300 Personen imE^endienstder I Gemeinde,. tätig. - Dakann * dochnttchtc behauptet. werden, daß l dieganzeArbeit auf LI Repräsentanten-! 7; BorsteheW und I 3; Stellvertretern ruht: Letztere tragenzwar die, Berank- ’ I Wortung aber dazu hält ja-auch Herr-Bergmann Mch/semem^? Reformplan dis.Zahll für ausreichend. Herr: Bergmann> ift dochmit dem Geschäftsgang: einer grichen-Verwaltung, sehr/, vertraut, uüd/tzv müßte wissen-, daß iw den kKdmmisßvnens sehrwichtige.Arbeit^ geleistet - .wird) ..vM^die.s^MeM^mtS^Ärd/M<-' besondere das Material für: eventuelle Beschlüsse des' Vorstandes? HrVeMWM/,MlM.daher sehr:ivohl^ Mögliche düß / erstmals achf; M TM tawtÄfitzuüsDstehML?.' oHM. Zumutung an bte/. einzelnen Mitglieder zu stellen Art die Bewilligung einM Ausgabe! für einen in. der Garderobe abhanden! gekommenen - ReWrschirM b^aüW sich 'MhrÜch:Mn^ E^öütfe.M;HlWsen/-/. Wer injälleN! größerewVerwaltuNgskörperN: kommt es auch.' in dev Repräsentantenversammlung nur:bei entscheidenden Fragen zw.einer'längeren Verhandlung. Herr Bergmann spricht vom einer; vorhandenen Synagogen--' not;. Me- Beweise,' die; Herr: Bergmann dafür beibringt,wirken! keineswegs überz^rgend. Wenn für7 die- Plätze in der. Symr?" goge Fasanenstraße.' mehr Anträgs vorliegen. als Plätze vors-. haNden sind, sw kann sich dies auch-: daraus erklären, daß viele/ Gemeindemitglieder, die. bereits einen: Synagogenplatz in einer GemAndeshnagpge: gehabt haben, aus dem Zentrum von Berlin: Nach. Charlotjenburgr gezogen. sind' undmunmehr in der Nähe', ihrer. Wohnung eim Gotteshaus besuchen' wollen. Poch wemgEiÄwd dies SynchMrnrws" •t»#. Äe^'lMsteHunM^voE PrchM^wWM^bWeMl.^ - Mefe? Unternehmungen verdankenr ihre E^stM/ganz /anderen Gründen/ auf die einzugehen/ hier/,, nicht:der Pl^ M . . . ." / ZurKeyyzeichnANg aber mag: die Mitteilung genügendcch/lMf^einem' Zirkulär/ das die'. Gründung einer Privat gemeinde-.arÄüydigte)' dis Worts standen: „Zu Trauungen empstDlt ^DsftenSf' ^-meines .Erachtens hatdie Gemeinde-. verwaltuttg/snbezug auf die'Schaffung von Synagogenplätzett — für RlÜE/Perspnen im letzten Jahre — vollauf ihreDflicht getan Für die Sabbate find die Gemeindesynagogen völlig auSteichend. Att den. Wallfahrtsfesten finden zwei' OMtzAdienste: in jeder- Synagoge/ statt. Anden? hohen Festtagen wird in.zühlxeichenSälerr?-^- HerEergmann sagt in Konzert-' sälen. ernwürdiger Gottesdienst: abgehalten! Dasreligiöse/ Gefühl.wird-' duvch-den. Raum, keineswegs verletzt und: die' Er--/ baüung nicht beeinträchtigt. Die Erinnerung, daß man? in/ denselben Räumen einmataus dem-Alltagslebenherausgeriffen wM-e MstHH ist einMWlichen Stimmuüg?HestlndM kvryP^ dis-Andachtrnur? erhöhmr , Für die. sogenannte: Friedhbfsnot' sttht Herrn Bergmann^ . gerB^^Materiajs fetter^ dev. Kommune zur:Verfügung:/ ankdiEÄerÄBustK er/ witärbeiteir - Mernes? Ärssens hat/ der Gemeindevorffandnichts/unversucht gelaffen/beizeiten für eiuM'nmen/BegtÄnVtzlatz zw sorgen: Die SHwierigkeiLen- - dis hierrzu: überwindmfind, teilter' mit den Verwaltungen/ aller großen Städte, in deren Nähe.aüfblühmds- Borsrt^M-'.- standen.sind0? . ' Schließlich erzählt.Herr Bergmann vonden amtierenden/ . Rabhinern-.„daß.fie nur wenig Fühlung mit den-Gemeinde-' Mitgliedern: habenweit ste in allen' Synagogen, gemeinsam ihr Amt/ausüben) - es ist' eins Art Wanderrabbinat; von-einer ' . Seelsorgs/Pon einer inneren Berührung' mit? den: Gemeinde Mitgliedernwie "es.'doch eigentlich sein müßte, kann-hiernach' keir^e sein^ Vor.gar nicht langer Mt hat ein ./ Gemeinderabbiner -in! dieser Zeitung... auseinandergesetzt-/ wie, '! die- Seelsorge'in einer Gtoßstadt möglich ist und. wie sie auch? geübt wird;- in dem-Maße--in dem.sie vielleicht Herr Berg--. s^mMmwünsch^.MHr.nuy: einmal nicht mehr / möglich, es sei! / denn, daß für-je tausend/Seelen ein .Rabbiner, bestellt-wird/ .j Von/ einem „Wanderrabbinat" sollte man wahrlichnicht sprechen; ,daS dient? nicht zur Erhöhung des- Ansehens der Rabbiner. Wenn der Vorstand diese Anordnung seinerzeit getroffen hat/ daß die Rabbiner, in Mehreren Synagogen .amtieren sollM-, so geschah;hies mit/gutem GMntm; es sollte!damit züchAusdrucke kchnrnen, daß der-Rabbiner ein Rabbiner 'der ganzer)? Geureinde ist., Wird aber, wie es geplant ist, von dieser: Einrichtung Abstand genommen-/ so geschieht dies nicht zuletzt, um der Rabbiner willen Diese, brauchen dann picht zu befürchten,, daß auf derselben Kanzelwidersprechende Anschauungen gelehrt werden. Nach all-diesen Ausführungen-, erübrigt es sich, auf die ResormvorsDägs des Herrn Bergmann einzngehen. Das eine .^reifrch muß gesagt werden: - Was Herr . Bergmann will, ist nichts anderes als die völlige Auflösung, der Großgemeinde in/hiW Klemgemeinden. * Der Großgemeinde soll nach Herrn Bergmann im Grunde genommen nur das Vestatigungsrecht.. herbleiben. Das-ist nur scheinbar ,sehr viel; Mder Praxis, ist eA-eine-Formsache,. In der letzten Nummer der Zeitschrift^ für Demographie und Statistik der Juden steht ein Aufsätze über die jüdischen Gemeindeeinrichtungen in LondonK Dort z lesen! wir: „Die. Juden in London bilden nicht insgesamt-eine.^ 'Gemeinde,, wie dies in Deutschland und Oesterreich der Fall/' D, sondern find in viele einzelne, selbständige Kongregationen J (Synagogenvereine) geteilt" ... „Diese Zersplitterung," so/ heißt es weiter, „beeinträchtigt e das Ans ehe n derß Judenheit Londons in hohem Maße, weshalb, schon/ seit langem das Bestreben vorhanden war, alle Synagogen zu? vereinigen." Die Folgen einer Zersplitterung sind hiev richtig angedeutet^ Dieses Ansehen, das nur eine Großgemeinde erlangen kann, brauchen wir in erhöhtem Maße zur Geltendmachung unserer verbürgten Rechte. Die Männer, die gegenwärtig: aw dev Spitzs der Gemeindeverwaltung stehen, werden es uns zu: ethaltem suchenzum Segen der Judenheit Deutschlands.. X. Y/ / E ,, Rwei Wdilchr Mvmsten. ' / -Von-Prof. G. Klein-Stockholm. M^ner- Mtdrhattung mit einem schwedischen Natur--. w* fdrscher Über' den in Hamburg stattfindenden Monisten^ kyngreß-bekam? ich' zu meiner- Ueberraschung zu hörendaß die Juden sin bedenLendes Kdntingent unter den Anhängern dieser neuen Religimr bilden: Zur Bekräftigung seiner Aussage erhielt-ich^ vow diesem' Gelehrten eine Anzahl Aüfsätze/monistifchen' Jklhaits/ deren- Verfasser jüdische Namen ttagen. ^restich'W einjüdischer?^Nams kein,vyTtzüliiüer'ÄLweis dafür, . daß der Trüger desselben. noch der jüdischen' Gemeinschaft ängeWÄ ^!MHin^' auD außerhalb des Judentums scheint das' talmudische/Wort zu' gelteni selbst wenn er gesündigt hat;- er bleibt^^ dennoch'erntJfraelit. Aus den/mir zugefandten Schriften will ich auf einige die ^üftue^ä^eit.der! .Äeser' der Zeitung des Judentums lenken. Aus^? dst^en^ sollentW./ ^fWü) tnr Falle, sie es noch nicht wissen- »^Hes gejMs Chaos in gewissen jüdischen Kreisen der Gegenwartherrscht. /; Ich nenne-Werst/dit Broschüre: „Wahrer Monismus und?- Schein^Morrismüs" von Dr. Eduard Löwenthal. Der