Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 59 (1895)
- Issue
- Heft 50 (13.12.1895)
- Date
- 1895-12-13
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3224737-3228094-3228145--52426-3273219- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sri Lcr Ncdaktio» emgcganyene Äüchcr. (Ein näheres Eingehen auf einzelne Werke bleibt Vorbehalten.' Gelb Haus, S.: Dr. Adolf Jellinek. Ein Gedenkblatt. Wien 1894. CH. D. Lippe. Rafael, R. B.: Sehaalath ha Jehudim. The jewish Question. (Hebr ) St. Petersburg 1894, Deinard. Noßig,A.: Die Sozialhygiene der Juden und des altorientalischen Völkerkreises. Stuttgart 1894. Deutsche Verlagsanstalt. Pohlmann, W: Die Juden und die körperliche Arbeit. Berlin 1894. Max Harr nutz. Brody, H.: Offener Brief an Herrn Professor M. Hartmann. Zugleich eine Besprechung seines Buches: „Die hebräische Verskunst." Frankfurt a. M. 1894. I. Kauffmann. Joel, M.: Predigten aus dem Nachlaß, herausgegeben von A. Eckstein und B. Ziemlich. Breslau 1894. S. Schottländer. May bäum, S.: Predigten und Schrifterklärungen. Erstes und zweites Buch Mose. Berlin 1894. Louis Weißstock. Müller, Joel: Fest- und Gedenkreden. Berlin 1893. Ferdinand Dümmler. Horovitz, S.: Predigten. Bielitz 1894. Selbstverlag. Achtzehn Kanzelreden. Bremen 1894. Eduard Hampe. Jacobson, M.: Das jüdische Haus. Eine Predigt in Versen. Gnesen 1894. A. Johannsmann. Lederer, Ph.: Hebräische und chaldäische Abbreviaturen. Frankfurt a. M. I. Kauffmann. Hausdorf, L.: Zur Geschichte der Targumnn nach talmudischen Quellen. Breslau 1894. Schottländer. Go itein, H.: Die Bibel über den Werth des Lebens. Frankfurt a. M. 1894 I. Kauffmann Goldblum, I.: Tresors d'lsrael;i Paris. Heft 1. Wien 1894. M Knöpfermacher. Neckte«; Heiratlisyesuch. Ein fol.. eins., junger Mann. Ende 20er. mosaisch, aus einer sehr eiliges. u. ordern. Familw. momentan kleines Vermögen, später jedoch großes Vermögen zu erwarten^ sucht die Bekanntschaft einerjungen Dame gleicher Religion, welche über 5'> — 75 OOO Mark vertilgen kann: junge Witwe nicht ausgeschlossen. Discretion Ehrensache. Ernstgemeinte Offert, beliebe man uut. «I. F.988& an d. Exped. des Berliner Tageblatt au senden. Für Fabrikbesitzer in einer Provinzialstadt mit seltenen Eharactereigenschaften. mosaisch, passende parthie gesucht Junge Damen, einfach und häuslich erzogen. im Alter von 24—80 Jahren, mit disvoniblem Vermögen von oO—5( MiOOTI., belieben Ihre Adresse vertrauensvoll nnt. J. K. 9886 in der Expedition dies. Blattes nicderzulegen. Berrnögen kann hypothekarisch sicher gestellt werder. , JungerManil,30Jahre alt. Mitinhaber ein. gulgebend.EonN'ctionsu.Scvuhgesch.. wünschtsichm hübsch.. Häusl, erzogenen Dame ansachtb. jud.Fam. zu verheirath. Mitgnt nicht unt. 20 Mille. Offerten mit näherer Angabe unter .1. C. «90» an die Expedition des Berliner Tageblatts. Diskretionselbstverständlicv.Pbotographie, hie sofort rctnirnirt wird, erbeten. - Heirath! Ein junger Mann (Israelit) von 2o Jahren. Inhaber eines renommirten Engros-Gefchäftes. mit bedeutendem Vermögen und jährlichem Einkommen von 30—40000 Mark. wünscht sich mit einem jungen Mädchen gleichen Glaubens uud baarer Mitgift von wenigstens 300000 Vt. zu verheiratben. Feinste Referenzen sieben zur Seite. Offerten unter J. C. 5040 an di? Expedition des Berliner Tcrncvlatt, Berlin erbeten. Einheirat!) ^—- in ein nachw.. reut., größeres Geschäft, irg. welch. Branche, sucht durchaus tückit. repräsent.. selbst. Kaufmann, mos. Streng. Dncreiion Ehrensache. Ausf. Offerten mit penaiten Details unt. J. V. 9921 an die Expedition d. Blattes, Berlin SW. Zn 1. Januar oder etwas späterst! den zwei i. Mädchen aus achtbarer Familie, in einem feinen religiösen Hanse in Detmold, Gelegenheit, sich im Haushalt und gesellschaftlich Nerirehr griindlich auszubilden. Pensionspreis 650 Mark. Offerten unter .1. II. 9881 an Rudolf“ Rosse- Berlin SW. Eine jüdgche Köchin oder I jud. Wirthschafterin, die perfect kecken und backen kann, wird für bald oder 1. Januar t. I. gesucht von Bimzlau i. Scklef. _ Fr Fanny Birk. ®.iiidt (gjjic Köchin ,in: per unort: ^' ^v”"**inctne kleine Familie. Referenzen und Ansprüche bitte zu richie - an Frau A. Ausnbel, Bevern«»sren in Westfalen. Ais Stu^e d. Hauösr. suwe zu!.Jan. 06 ein j. Mädchen. mos..d. in d.Wirtschaftmhc. v.-rtr.n. a. g.Fam. se n must. Angen. Stell, in. Jarnilienauschl. Amu. bitt.m.Photogr. u. GebalV'ansvr. s. .Rorelmnlt, strelno. Für ein jnnyesMädchen, Wai'e. wird eine Stelle in Küche^ und Haushalt geslicht. Bedingung: soviel Salair da st das Mädchen sich in Kleidung balien kann. Das Matchen ist 16 Jahre, stark and nick, ganz unerfahren in Hausarbeiten. Oster-en unter .1. 9. 9928 an die C-rved. d Bi ttes. B«*rlinSW. RepetiteurS; liiu* ecole <1<‘ 1 Oiris, iant a Merlin, ilonnc let/ons dr tVanvais. Adr. lettres.1. F-996 Rudolf MoN.se, Berlin SW. liitiifrtir Köchin wird für Westfalen zum l. 4tpviL k. I. gesucht. Dieselbe must der Küche selbstständig vorstcben können und bat neben einem Zweitmädchen Hausarbeit zu übernehmen. Meldungen mii Gehalt-- anspriieben unt. A. 5690 an Rudolf Messe. Leipzig* erbeten. anallerdlrnGiiNldensbrndcr. Ein altes Ehepaar, welches seit ea. 40 Jahren in einem Torfe diesigen Kreises sich kümmerlich, aber rechtschaffen ernährt hat. ist von einem schrecklichen Unglück heimqesncht worden. Ein Warenvorrat nebst Utensilien, im Werte ven loOV M.. ist in einer Scheune ihnen vollständig verbrannt worden. und dieser Verlust ütersteigt ihr Vermögen, so daß sie ihren weiteren Verpflichtungen nachzukommen nickt mehr im Stande sind. Die Ware war nickt versichert, da keine Gesellschaft sie ansnchmen wollte Der Unterzeichnete ist ini Besitze der amtlichen Bescheinigung über den angegebenen Sachverhalt und bittet alle edlen Glaubensgenossen um Gaben für die alten Leute, von denen die Ehefrau noch bettlägerig ist. damit sie in den estand gesetzt werden, sieh weiter ernähren zu können. Osterode, Ostpr.. 26. November 169"). J. Sttirin;«am, P redigc e. Berliner Je« Ini eines Weltblittes hat sich das B. T. durch die allgemeine Verbreitung nicht allein in Deutschland, sondern in der ganzen gebildeten Welt, selbst in den entferntesten Ländern, erworben. Wo überhaupt im Ausland deutsche Zeitnngengehalten werden, da begegnet man sicherlich in erster Reihe dem B.B. Diese universelle Verbreitung verdankt es seinem reichen, gediegenen Inhalt, sowie der Schnelligkeit und Zuverlässigkeit in der Berichterstattung (vermöge der an allen Weltplätzen angestellten eigenen Korrespondenten). Die Abonnenten des B. T. empfangen allwöchentlich folgende 5 höchst werthvolle iLeparat-Beiblätter: das illustrirte Witzblatt „ULK“, die feuilletonistische Montagsausgabe „DeeZeitgeist", die „Technische Rundschau“, das belletristische Sonntagsblalt „Deutsche Kesehalle" und die „Mittheilungen überKandmirthschaft, Gartenbau und Hausrvirthscliafl." Die sorgfältig redigirte, vollständige „Handels-Zeitung'' des B. T. erfreut sich wegen ihrer unparteiischen Haltung in kaufmännischen und industriellen Kreisen eines vorzüglichen Rufes. Besonders haben zu diesem großen Erfolge auch die ausgezeichneten Original-Feuilletons aus allen Gebieten der Wissenschaft und schönen Künste sowie die hervorragenden belletristischen Gaben, insbesondere die vorzüglichen Domäne und Novellen beigetragen, welche im täglichen Roman - Feuilleton des „B. T.“ erscheinen. Die Romane und Feuilletons des B. T. gelangen in Deutschland allein in diesem Blatte und niemals gleichzeitig in anderen Zeitungen zum Abdruck, wie dies jetzt vielfach üblich ist. Im nächsten Quartal erscheint eilt grosi angelegter Roman aus der Feder des bekannten Volksmannes Adolph Streckfuss: „Aus dunkler Zeit." Das deutsche .Lesepublikum ivird dieses nachgelassene Werk des kürzlich verstorbenen alten Achtundvierzigers, des hervorragenden Kenners jener sturmbewegten Zeit, sicherlich mit großem Interesse eutgegennehmen. Wechselvolle. höchst spannende Handlung zeichnet diese Arbeit ans, welche, mit voller Zeitkenntniß geschrieben, der jetzigen Generationjene bedeutsame Epoche mit frischen natnrwahren Farben vor Augen führt. Vierteljährliches Abonnement kostet 5 Mark 25 Ps. bei allen Postämtern. Probennmmern innuo. in allen Thcilen Den gewann sowie i.n Ausland! Inserate (Zeile 50 Pf.) finden erfolgreichste Verbreitung