Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 17 (21.4.1868)
- Date
- 1868-04-21
- Page
- Seite 342 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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14. von der Gemeinde Buse b. Posen durch den Synagogen-Vorstand: 15. - Julius Glans 2 Thlr. 16. - M. I. Klausner incl. 15 Sgr. für Ostpreußen 2 Thlr. 17. - Marcus Bittnier 2 Thlr. 18. - Wittwe Nume Hertzfeld 2 Thlr. 19. - Ungenannt 2 Thlr. 20. - Michel Spiro 1 Thlr. 21. - Jsaac Levin 1 Thlr. 22. - Simon Levinson 1 Thlr. 23. - Jacob Barch 1 Thlr. 24. - Czapski 1 Thlr. 25. - Wittwe Silberstein und Wittwe Bromberger 1 Thlr. 26. - Wolff Berg 20 Sgr. 27. - Caskel Hirsch 20 Sgr. 28. - Sandel Schattmann 20 Sgr. 29. - Samuel Baum 15 Sgr. 30. - B. A. Ellsan 15 Sgr. 31. - B. Jacoby 15 Sgr. 32. - Zirker 15 Sgr. 33. - M. Abraham 15 Sgr. 34. - Schmul 15 Sgr. 35. - I. Bar 15 Sgr. 36. - G. M. Samter 10 Sgr. 37. - I. Golland 10 Sgr. 38. - Wittwe S. Abraham 10 Sgr. 39. - Horn Sandberger 16 Sgr. 40. - Michael Bittnier 10 Sgr. 41. - Meyer Berg 10 Sgr. 42. - Priebatsch 10 Sgr. 43. - Krotaschin 10 Sgr. 44. - Saulsohn 10 Sgr. 45. - Greiffenberg 7 Sgr. 6 Pf. 46. - Jablonsky 5 Sgr. 47. - R. Schaul 5 Sgr. 48. - Wolff Grätz 5 Sgr. 49. - H. Byck 5 Sgr. 50. - Posner 2 Sgr. 6 Pf. 51. - S. Byk 1 Sgr. 6 Pf. . 52. vom Vorstand der Synagogengemeinde Landsberg a. d. W. ... 53 durch das Local-Comite zur Unterstützung der jüd. Armen in Ostpreußen, Rußland und Polen, zu Worms: 54. von der Gemeinde Westhafen 8 st. 52 kr. 55. - - - Haus-Eich 8 fl. 29 kr. 56. - - - Benshöfen 23 st. 9 kr. 57. - - - Zwingenberg 17 fl. 2 kr. 58. - - - Oppenheim 20 fl. 59. - d. Gem. Kirchheimbolanden 19 fl. 30 fr. 60. - der Gemeinde Eppelsheim 10 fl. ----- 61. von Elias in Beilstein a. d. Mosel . . . 25. 16. 6 50. -. — 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. S. Bensemann in Königsberg einem auswärtigen Wohlthäter (ungenannt) durch den hiesigen Vorstand . . . Liebermann u. Comp, in Berlin . der Gemeinde Braunschweig . . . - deutsch-israel. Gemeinde Hamburg dem Rabbiner Braun in Schneidemühl beim qijlo gesammelt Baer Israel aus Gleiwitz Nathan Beyer in Thorn Thlr 61. 2. 5. 100. 25. 20. 50. 1. 2. 5. 5. — 5. 6 8a. 70. von Herrn, p. p. Joh. Hoff in Berlin: 50 Fl. Malzertract und 6 Pfd. Chocolade. 480. —. — Indem wir den edlen Gebern den herzlichsten Dank sagen, bitten wir alle Menschenfreunde, in Ihrem Liebeswerke nicht nachzulaffen, vielmehr durch fortgesetzte Spenden uns zu ferneren Hilfsleistungen aufzurufen. Es wird jetzt besonders darauf ankommen, auch die kleinen Gewerbsleute unter unseren Glaubensgenossen - deren es dort alter Art und in großer Menge giebt — durch eine kleine Beihilfe zum Wiederbeginne ihrer Berufstätigkeit zu kräftigen, nachdem die Unglücklichen während der vielen Monate der Noch ihr unbedeutendes Vermögen, sowohl etwaige Vorräthe als auch Handwerkzeug, total aufgezehrt haben. Hierauf möchten wir ganz besonders die Theilnahme richten. Tilsit, 10. April 1868. Das Unterstützungs-Comitä. Jainer Lebegott, Rabb. Sal. Friedeberg, I. N. Engel. Die im Israelit No. 13. bemerkte dritte Correspondenz von Gumbinnen scheint gegen das jüdische Central-Unterstützungs Comite in Schippenbeil eine wahre herauf beschworen zu wollen, wie man überhaupt bei dem jetzigen Zeitalter mit solchen unverschämten Unwahrheiten öffentlich auftreten kann, ist jedem Vernünftigen unbegreiflich, also Schippenbeil mit seinem Dutzend 2"2 hat stch erkühnt ein jüdisches Central-Unterstützungs- Comite zu bilden, das bis jetzt nur den begütertsten Gemeinden Gaben zukommen ließ? o, welche Verleumdung! wie würde es mit unfern Armen wohl gestanden haben, wenn Schippenbeil sich Ihrer nicht erbarmt hätte? und noch erbarmt? Sie scheinen sich beschämt zu sehen, daß das Dutzend 2*2 am aller ersten solch einen Wohlthätigkeitssinn ans Licht gefördert hat, und nicht nur die begütertsten Gemeinden, sondern jede Gemeinde, die Unterstützungen von ihnen begehrte, auch reichlich unterstützt haben, und noch unterstützen; daß auch wir, wie viele andere Gemeinden sowohl vom Herrn Oberpräsidenten wie auch von andern Comitös ebenfalls Unterstützungen erhielten, ist zwar wahr, aber durch wessen Veranlassung? nur allein durch Verwendung des Schippenbeiler Comites. Jetzt aber schreiet alles: helfet nur Polen und Rußland, daß wirklich auch die Hungersnot dort ist, ist zwar nicht abzuleugnen, aber dadurch unsere Arme zu vernachlässigen, und daber noch zu glauben, daß die größte Noth vorüber wäre, ist unverantwortlich, denn welche Verpflichtung wäre wohl größer, unsere Armen zu sättigen und zu bekleiden, oder die im Auslande? sogar der ’jfD hatte ja erst für die Seinigen, und dann für bs gebeten, daher, liebe Glaubensbrüder und Schwestern, entzieht Eure fernere dem Schippenbeiler Comite nicht, sondern weiset die Verläumdungen, die gegen das Comite gerichtet werden, mit Verachtung zurück und lasset nach wie vor Eure milden Gaben dem Schipp. Comite zufließen. Bischofstein, d. 2. April 1868. Der Vorstand der Synagogen Gemeinde Bemerkung. Gegen die Verdächtigungen, welche durch eine schon mehrfach besprochene Correspondenz eines anderen Blattes gegen das jüdische Centralcomitö zur Unterstützung der nothleidenden Juden in Ostpreußen zu Schippenbeil erhoben worden, laufen bei uns immerfort Correspondenzen und Erklärungen ein, die sich auf's Nachdrücklichste zu Gunsten des genannten Comitss aussprechen, die wir aber unmöglich alle abdrucken lassen können. So vom Vorstande der Synagogengemeinde zu Mehlsack und zu Osterode in Ostpreußen. Die Redaktion. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Htrfchfeld. Verantwortlicher Redakteur Dr. H. Lotze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr. 17. dittÜüa i