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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-08-27 · Heft 35 (27.8.1867) · p. Seite 704

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 35 (27.8.1867)
Date
1867-08-27
Page
Seite 704 (sequence 12)
Language
German
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704 Lu den bevorstehenden Feiertagen empfehlen wir aus unserem Verlage: Deutsch, Moritz, lCantor und Chor-Director der großen Synagoge zu Breslaus Deutsche Synagogen- und Schul-Lieder. Zu Festen und Gelegenheiten für Solo und Chor mit Orgel- oder Flügel-Begleitung aä lib. (Noten-Typendruck.) 4. (34 S.) Bresl. 1867. 20 Sgr. Freund, Jacob, (Lehrer an der Religionsschule der Synagogen-Gemeinde zu Breslau,) Hanna. Gebet- und Andachtsbuch für israelitische Mädchen und Frauen. Mit Beiträgen von Dr. A. Geiger, Dr. M. Güdemcmn, Div 9Ji. Joel und Professor Dr. M. A. Levy. 8. (XVI und 284 S. mit 1 Bild.) Breslau 1867. 1 Thlr. -Dasselbe in elegantem Einband mit Goldschnitt 1 Vs Thlr. -Synagogen- und Schul-Lieder. Text-Buch zu den Synagogen- und Schul-Liedern zu Festen und Gelegenheiten für Solo und Chor. rc. rc. von Moritz Deutsch. 8. (16 S.) Breslau 1867. 2 Sgr. Partie-Preis für 12 Exemplare 20 Sgr. Joel, Dr. M., (Rabbiner der israelitischen Gemeinde zu Breslau), Fest-Predigten. Gr. 8. (XV! und 24 0 S.) Breslau 1867. geh. 1 Thlr. -"Dieselben in elegantem Leinwand-Einbande l Thlr. 10 Sgr. Klemperer, Dr. Wilhelm, (Rabb. der Synagogen-Gemeinde zu Landsberg a. d. W.j Fest- und Gelegenheits-Predigten. .1. Band. (Einziger) Gr. 8. (Vlll und 216 S.) Breslau 1866. 1 Thlr. Salomon, Dr. G., Festpredigten für alle Feiertage des Herrn, gehalten im neuen israelitischen Tempel zu Hamburg. Gr. 8. (XX u. 404 S.) Hamburg 1829. 0’2/3 Thlr.) Ermaß. Preis 20 Sgr. Wolfs, S. A., Sunamith. Sabbaths- und Gelegenheits- Predigten, größtentheils in der Synagoge zu Goldberg gehalten. Gr. 8. (VI und 156 S.j Dessau 1851. (2/A Thlr.) Ermaß. Preis 10 Sgr. Gleichzeitig empfehlen unseren so eben erschienenen Verlags-Katalog aus dem Gebiete der jüdischen Literatur einer geneigten Beachtung; derselbe ist durch alle Buchhandlungen unentgeltlich zu beziehen, wird auch von uns direkt unter Streifband frankirt versandt. Breslau, August 1867. Sedlvtter'seüe Sueddancklunx H. Skutsch. In der H. Kraeuter'schen Buchhandlung (Julius Stern) in Worms erschien soeben nnd ist durch alle Buchhandlurchen zu beziehen: Fr. Fuchs, Geschichte der Stadt Wormö, Sagen rc., nebst einer Analyse des Nibelungenliedes und einem Führer durch Worms. 12 Bogen, eleg. broch. 1212 Ngr. ----- 4 5 Kr. Ernstliches Heirathsgesuch Ein junger israelitischer Kaufmann in einer bedeutenden Stadt, wünscht sich mit einer jungen Glaubensgenossin zu verheirathen. Offerten, wenn möglich mit Photographieen, welche auf Wunsch retournirt werden sollen, wolle man vertrauensvoll unter 6. H. poste reslaute Hannover senden. Erklärung. In einigen jüdischen Blättern hat sich jüngst ein lebhafter Streit (!) über die Wirksamkeit meiner beiden Nachfolger im Amte, der Herren DDr. Güdemann und Rahmer erhoben. Man hat in diesen Zwist auch meinen Namen und nicht in freundlichster Weise hineingemischt. Das verehrt. Publikum weiß seit langer Zeit, daß ich es für eben so überflüssig, wie für meiner unwürdig halte, auf Verdächtigungen und Schmähungen, die Persönliches betreffen, irgend zu antworten. In solchen Dingen sprechen die THatsachen. Unter meiner Mitwirkung und Amtirung schuf die Magdeburger Gemeinde alle Werke und Anstalten, die sie besitzt: das regelmäßige Predigtamt, die geordnete Religionsschule, die Confirmation, die ihr zugehörige, große Synagoge, das Gemeindestatut, den wohl geordneten Begräbnißplatz, eine Leichenbegängniß-Ordnung, den durch Chorgesang deutscher Lieder, Streichung von Piutim ff. verbesserten Gottesdienst, die feierliche Trauung in der Synagoge ff. Daß sie nach meinem Abgang Einiges von diesem wieder verlor, war nicht meine, auch nicht ihre Schuld. Daß die Gemeinde dies Alles weiß und würdigt, hat sie wir jüngst in einer, meinem Herzen theuern Weise kund gethan. Dies genügt. Ich hätte wohl gerechtfertigte Veranlassung hierbei, einmal das Treiben dieser Epigonen zu schildern, die, auf den Schultern ihrer Vorgänger stehend, sich groß dünken, und denen das Rabbinat doch nichts weiter als eine Milchkuh ist und zugleich eine Maske ihrer inneren Frivolität. Doch ich unterlasse es, verrathen sie sich doch selbst genug. Bonn, 15. August 1867. Dr. Ludwig Philippson, ._emerit. Rabbiner._ Bemerkungen. Herrn R. in 8.: Es versteht sich, daß für Sie ein Freiexemplar notirt ist. Redaktion. Verlag von Baumgärtrrer's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hivfchfeld. Verantwortlicher Redakteur NB*. H. Lotze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr. 35.

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