Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 32 (6.8.1867)
- Date
- 1867-08-06
- Page
- Seite 644 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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644 Eine gebildete jüdische Familie in Dresden wünscht Knaben die daselbst Schulen oder Gymnasien besuchen, in Pension zu nehmen, und würde sich deren Pflege und Beaufsichtigung mit Sorgsamkeit widmen. Näheres bei Julius Lefsev in Dresden. In meinem Commissionsverlage ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Z. Landau's hmterlasfene vermischte Schriften. Nebst einer Biographie und dem Bildniß des Verfassers. Herausgegeben von Senders und Bran- -eis. 13 Bg. in eleg. Umschlag broschirt 20 Ngr. Neuda. Farmi, geb. Schmiedl, Noanni. Erzählung. Zweite Auflage. 9 Bg. in elegant. Umschlag brofchirt 10 Ngr. Sonnenschein, vr. S. H. Das freie Zudenthum im freien Staate. Wissenschaft versöhnt! Zwei Gastpredigten an den Sabbaten >Vaj6rei und Chaje'Sarah 5627 in der Neu-Synagoge zu Prag gehalten. 6 Ngr. Verlagsbuchhandlung von Oskar Seiner in Leipzig. So eben erschien im Verlage von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig: OlSitf JW Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Lar mizwah, und Consirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Von vr. Ludwig Philippson, Herausgeber d. Allg. Zeitung des Judentums. Mit Stahlstich und Titelkupfeu, in reich vergoldetem Einband. Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialaesetz des Judentums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt, für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens, in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge nnd Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend.___ Bei Adolf Cohn Verlag und Antiquariat (früher W. Adolf L Co.) in Berlin, Dorotheenstr. 57, ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von Uvdevka Volk geb. Heinemann. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös jüdischen Haushaltung. Vierte verb. Aust. — Preis: geh. 1 Thlr. Sauber geb. Ih'rThlr. So eben erschienen und durch die Kunst- und Musikalienhandlung von Zoh. Hoffmann's sel. Wwe. in Prag sowie im Selbstverläge der Verfassers zu beziehen: „mp ■nnp" Tempelgesänge für Soli und Chöre mit unobligater Orgelbegleitung, componirt von I. S. Prager, erster Cantor und öffeutl. Lehrer der rsrael. Cultusgemeinde zu Tabor. Groß-Octav, 20 Bog., 124 Piecen enthaltend. Preis 10 fl. Ö. W. oder 6 Thlr. 20 Sgr. Direkt an den Herausgeber sich wendende Besteller mehrerer Exemplare erhalten bedeutenden Nachlaß. Fast durchgehends drei- und vierstimmig, melodiös und leicht ausführbar, Piecen für alle Feste (und außergewöhnlichen Veranlassungen) des Synagogenjahres, sowie an vielen Stellen traditionelle Weisen enthaltend, eignen sich diese Gesänge ganz besonders für Landgemeinden, während dem die im strengen Stile der Pastoral-Musik gehaltene, imposante Orgelbegleitung dieselben als zur Aufführung in den größten Gemeinden würdig und geeignet erscheinen läßt. Nur durch die Unterzeichnete Buchnnd Musikalienhandlung ist das zur Geuüge bekannte und vielberühmte Werk Schire Beth Adonai oder Ternpetgefänge für den Gottesdienst der Sfraetiten componirt und herausgegeben von H. Weintraub Cantor der Synagogen-Gemeinde zu Königsberg in Pr. zu beziehen. Das ganze Werk in drei Theilen kostet 12 Thlr. Auch das „Kol nidre“ für Clavier und das Lied „Scbocbne bote cbomer“ mit Piano-Begleitung, jedes Eremplar für 10 Sgr. ist zu beziehen nur durch die hier in Königsberg in Pr. befindliche Th. Theile'sche Buch- und Musikalienhandlung. jFerd. Beyer.' Die diesjährigen Winter-Vorlesungen beginnen am jüdisch-theologischen Seminar den 29. Qctober. Die Ans-1 nahmSprüfungen finden den 25. und-27. October statt. Erfordernisse zum Eintritte in die Rabbiner-Abtheilung I sind: Kenntniß eines großen Theils der heil. Schrift in 1 der Ursprache, fertige Auffassung des Talmudtextes mit! Raschi und wenigstens der leichteren Stellen des Tosafot-1 commentars, ferner vollständige Reife für Secunda. Breslau, August 1867. Oberrabbiner Dr. Z. Frankel Verlag von Baumgäetner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redakteur Dr. H. Lotze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr.S2.