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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-08-06 · Heft 32 (6.8.1867) · p. Seite 643

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 32 (6.8.1867)
Date
1867-08-06
Page
Seite 643 (sequence 15)
Language
German
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643 Die hiesige 2. Lehrerstelle in unserer Religivnsschule ist sogleich zu besetzen, mit einem jährlichen Gehalt von 250 Thlr. Qualificirte Bewerber haben ihre Zeugnisse an Unterzeichneten Vorstande einzusenden. Schwetz, den 28. Juli 1867. Der Shnagogen-Vorstand. H. Hirfchberg. L. Knopf. E. Rosenthal. . Ein talmudisch, wissenschaftlich und musikalisch gebildeter junger tüchtiger Cantor, Neligions- und Elementarlehrer einer eminenten Gemeinde, mit den besten Zeugniffen über jahrelange Praxis und Führung von Behörden und Capacitäten, der ein preuß. Hauptlehrer- Seminar mit Erfolg absolvirt, Kauzelvorträge hält und approbirter Mohel ist, sucht eine Stelle. Gef. Franco- Offerten u. I. I'. 26 bcf. d. Exp. d. Z. Beachtenswerth. Ein junger Mann, 28 Jahre alt, unverheirathet, welcher das vorschriftsmäßige Examen im Deutschen und Hebräischen bestanden und auch der franz. Sprache vollkommen mächtig ist, sucht eine Stelle als Lehrer; am liebsten in einer Stadt oder in deren Nähe. — Auch wäre derselbe sehr geneigt in einer (religiös-frommen) gebildeten Familie als Hauslehrer zu fungiren. Anfragen werden franco erbeten unter Lit. X. Z. Nr. 28 poste restante Trier (Rheinprovinz). — Zeugnisse stehen sofort zur Verfügung. Geschäftsführer «nd Reifender. Ein Kaufmann in reiferm Alter, perfect in eins, und dopp. Buchführung, gewandter Korrespondent, anerkannt tüchtiger Verkäufer, welcher Englisch, und Französisch correct spricht und schreibt, im Besitz der vollen Gymnasialbildung, sowie der besten Referenzen und Zeugnisse von Häusern ersten Ranges, sucht Stelle im Berg-, Hütten- oder Manusactnr-Fache. Näheres auf frankirte Briefe n. da. J. L. 85 a. d. Exp. d. Bl. Ein junger Mann, welcher der Correspondenz und dopp. Buchführung kundig und letztere bereits in einem größeren Geschäfte Practisch ansgeführt hat, wünscht in einem Handlungshaufe, irgend welcher Branche, das Tabbat geschloffen ist, pr. I. October e. engägirt zu tverden. Näheres snb L. E. . . i. fr. Dresden Postexp. I. Gesucht ein Lehrling für mein Manufacturwaaren - Geschäft. Fedderwarden, lim Großherzogth. Oldenburg). Bernhard Cohn. Für unser Bankgeschäft, welches Sabbat und Feierlage geschlossen, suchen wir einen mit den nöthigen Borkenntniffen versehenen Lehrling israelitischer Religion. Münster i/Westfalen. Gebrüder Metz. Zu Michaelis d. I. wird eine israelitische Köchin, die einer bürgerlichen Küche von circa t 0 Personen vorstehen kann, gesucht. Näheres durch Gustav Elkan's Buchhdlg. in Harburg. Ein gebildetes junges Mädchen, aus achtbarer Familie, sucht eine Stelle als Gesellschafterin oder auch zur Führung des Haushalts. Gef. Offerten bittet man an die Adresse Herrn Dr. Wiener in Hannover gelangen zu lassen. Ein gut empfohlenes israelitisches Mädchen sucht eine Stelle als Haushälterin oder Ladenmädchen. — Gefällige Anerbietungen unter Chiffre M. L. besorgt die Exp. d. Bl. Ein anständiges und zuverlässiges Mädchen, welches im Stande ist unter Leitung der Hausfrau die Führung einer größeren Wirthschaft zu übernehmen und auch die nöthige Routine in Handarbeiten besitzt, wird gesucht in Thorn West-Pr., unter Adresse A. Z. 15 poste restante Thorn. Ein junges Mädchen aus guter Familie wünscht eine Stelle als Gesellschafterin anzunehmen, am liebsten bei einer einzelnen Dame. Gefällige Offerten erbittet man unter A. M. A 1 poste restante Dessau bis Mitte August. Ein junges Mädchen (Israelitin), welches englisch und Französisch spricht, in der Musik vollständig ausgebildet ist, wünscht ein Engagement als Gesellschafterin (vielleicht bei Töchtern in einem feinen Hause). Gefl. Adr. frc. in der Exped. d. Ztg. unter Chiffre Fl. G. B. Eine amerikanische Familie sucht gegen gutes Honorar eine Erzieherin (israelitischer Confesston) in gesetzten Jahren für mehrere Kinder. Man verlangt, daß die-' selbe im Französischen, sowie sin der Musik gründlichen Unterricht ertheilen kann. Wo, sagen Haasenstein & Bögler in Frankfurt a/Main unter N. U. 305. Den 1. October d. I. eröffne ich in Berlin ein Pensionat für israel. Knaben. Ich verspreche den mir anvertrautcn Zöglingen eine liebevolle Behandlung, sehr gute Pflege, sorgfältige religiöse Erziehung, geistige Anregung und Weckung, sowie den nöthigen Beistand bei ihren Arbeiten. Die Herren Dr. Cassel, Spandauerstr. 48, Adolf Michaelis, Potsdamerstr. 134a, Banquier I. Bambergen, Schulgartenstr. 4, Z. Hirschfeld in Firma Hirschfeld & Zickel (früher Hirschfeld & Fräukel) sind freundlich st bereit, jede gewünschte Auskunft zu geben. Anmeldungen wolle man gefl. vorläufig noch nach hier adressiren. Neuwedel, im Juli 1867. M. Bonheim, Prediger und erster Lehrer.

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