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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-08-06 · Heft 32 (6.8.1867) · p. Seite 642

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 32 (6.8.1867)
Date
1867-08-06
Page
Seite 642 (sequence 14)
Language
German
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i' :!f '! u . m Gesucht wird ein isr. Religionslehrer, Borbeter und Toravorleser. Jährliches Gehalt 100 Thlr. nebst freier Station. Reflectanten belieben portofreie Gesuche, nebst Zeugnissen baldigst einzusenden an den König!. Rabbiner Latzar zu Meisenheim a. G. Annonce. Bei der hiesigen jüdischen Elementarschule soll die zweite Lehrerstelle mit einem Jahresgehalt von 350 Thlr. spätestens vom 15. October c. wieder besetzt werden. Reflectanten wollen sich gefl. unter Beifügung ihrer Zeugnisse portofrei beim Unterzeichneten Vorstand melden und wäre es wünschenswerth, wenn dieselben auch die Qualification eines rtV'sn b« und bi-ra besäßen. Der Vorstand der Kreis-Synagogen-Gemeinde zu Tilsit. Die hies. Synagogen - Gemeinde will zum l. October d. I. einen Cantor, welcher auch geprüfter Lehrer ist, mit einem jährlichen Gehalte von 350 Thlr. freier Wohnung und circa 100 Thr. Nebeneinkünften anstelle». Bewerber welche im Stande sind einen Chor einzuführen, wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse bis zum 15. August er. beim Unterzeichneten Vorstande melden. Candidaten, welche einen deutsch religiösen Vortrag halten können, werden bevorzugt. Reisekosten werden nur dem Gewählten vergütet. Schlawe i/Pommern, 5. Juli 1887. Der Vorstand Joseph Loepert Annonce. Die isr. Gemeinde zu Wittlich bei Trier wünscht zum 1. Novbr. d. I. einen Elementarlehrer, welcher auch Vvrbeter und Schächter ist und einen Chor zu leiten versteht, mit einem fixen Gehalte von 250 Thlr. und c. 100 Thlr. Nebeneinkünsten zu engagiren. Unverheirathete erhalten den Vorzug. Reflectanten belieben sich gefl. an Simon Mendel dortselbst zu wenden. Baeanz. Wegen Krankheit ihres Vorsängers, sucht die hochdeutsche Jsraelitengemeinde Hieselbst, gegen angemessene Vergütung, einen derartigen Substituten, welcher in der großen Synagoge während der kommenden trum:) und ni2ivn an die betreffende Function zu übernehmen befähigt ist. Hierauf Reflectirende, welche im Besitze geeigneter Stimmmittel und einer würdigen Vortragsweise, sowohl darüber als über einen streng religiösen Lebenswandel glaubwürdige Zeugnisse beibringen können, wollen sich unter Anschluß derselben und des Ausweises ihrer bisherigen Wirksamkeit, portofrei an das Unterzeichnete Collegium baldmöglichst wenden. Die fraglichen Vorträge würden eventuell die Probe bei einer desfallsigen Concurrenz über die definitive Anstellung vertreten. Altona, im Monat Juli 1867. Das Synagogen-Collegium. Bei der Unterzeichneten Synagogen-Gemeinde ist zum 1. April 1868 die Stelle eines mit guter Stimme begabten Cantors, Schächters und zweiten Lehrers mit einem jährlichen fixirten Gehalt von 250 Thlr. und 150—200 Thlr. Nebeneinkommen vacant. Oualificirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einreichung ihrer Atteste bald melden. Wünschenswerth wäre wenn der Bewerber zugleich Mohel wäre. Lauenburg i/Pommern 23. Juli 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die israelitische Gemeinde zu Limburg a. d. Lahn sucht auf das k. isr. Neujahrsfest einen unverheirathete» Religionslehrer, Cantor und Schächter. Die fixe Besoldung ist 270 fl. jährlich und werden noch mindestens 100 fl. Emolumente garantirt. Anmeldungen sind zeitlich zu richten an den Cultusvorsteher Fulda. Concurs. Hier ist zum nächsten Schuljahre der Posten eines öffentlichen Haupt- und Unterreallehrers zu besetzen. Gehalt beträgt 420 fl. ö. W., und 155 fl. ö. W. für den erweiterten hebräischen Unterricht nebst einem Antheile an den Prüfungstaxen der Privatisten. Bei vorzüglicher Tüchtigkeit in den naturwissenschaftlichen Fächern wird von der Kenntniß der ungarischen Sprache Umgang genommen und für dieses Fach anderweitig gesorgt werden. Bewerber wollen ihre Gesuche bis 25. August d. I. hiehersenden. Waag-Neustadtl, den 21. Juli 1867. ' (per Tyrnau, Ungarn.) Der Vorstand der israel. Gemeinde und der öffentl. Haupt- und Unterrealschule. Anmerkung. Die Schule untersteht der Leitung des Herrn Oberrabbiners Josef Weisze, der den Herren Bewerbern über ihre Anfragen bezüglich der Einzelheiten recht gerne Auskunft ertheilen wird. Der Unterzeichnete Vorstand des Schweidnitzer Synagogen-Bezirks sucht für die Haupt-Gemeinde Schweidnitz per 1. October a. c. einen musikalisch gebildeten Cantor, der zugleich geprüfter Religionslehrer sein muß. Fixirtes Gehalt 500 Thlr. Nebeneinkünfte ca. 200 Thlr. Bewerber, mit der Befähigung Predigten zu halten, werden bevorzugt. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Schweidnitz im Juli 1867. Der Vorstand des Schweidnitzer Synagogen- Bezirks. Gesucht wird ein unverheiratheter musikalisch gebildeter Cantor und Schächter. Jährliches Gehalt 500 Gulden. Durch Privatunterricht kann das Einkommen sich bedeutend erhöhen. Frankirte Anmeldungen nebst Belegen an den Vorstand der israel. Gemeinde Meisen heim a. Glan.

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