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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-04-19 · Heft 17 (19.4.1864) · p. Seite 263

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 17 (19.4.1864)
Date
1864-04-19
Page
Seite 263 (sequence 13)
Language
German
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SKS «g* Offene Lehrerstelle. Die Gemeinde Ob er-Lag ewnik bei Königshütte in Ober-Schlesien wünscht zum baldigen Antritt, einen geprüften Lehrer mit der Befähigung jüdischen Religionsunterricht zu ertheilen und zugleich die Function eines Cantors zu versehen. Erwünscht wäre zunächst die Befähigung desselben zum Schächteramte, doch ist diese nicht Bedingung. Diese Stelle ist mit 300 Thlrn. p. a. excl. Accedentien dotirt. — Qualificirte Bewerber werden ersucht, ihre Anmeldungen unter Einreichung der Zeugnisse nebst Beschreibung der bisherigen Verhältnisse und Wirkens an den Unterzeichneten recht bald franco gelangen zu lassen. Königshütte in Oberschlesien, im April 1864. Simon Aschnev, Kaufmann. Verlangt. Die Gemeinde Emanu-El in San-Francisco, Cal. wünscht einen Chasan und Baal-Koreh für den Zeitraum von drei Jahren, mit einem jährlichen Gehalte von 2500 Dollars zu engagiren. Derselbe muß eine gute Stimme, gründliche Kenntniß der Musik und hebräischen Sprache und die Tüchtigkeit besitzen, den Chor zu leiten und zu unterrichten. 9iur wer sich im Besitze dieser Fähigkeiten weiß und über diese wie über seinen Charakter genügende Zeugnisse vorzulegen im Stande ist, wolle sich um diese Stelle bewerben und sich unverzüglich an den Präsidenten der Gemeinde, Hrn. L. Sachs wenden. HB. Sollte der erwähnte Chasan zugleich fähig sein, in Religion und hebräischer Sprache zu unterrichten, so hätte er die Aussicht, auch als Lehrer für die Religionsschule der Gemeinde mit besonderer Besoldung angestellt zu werden. Besondere Auskunft über die Gemeinde wie über diese Stelle wird der Redacteur der A. Z. des I., ganz besonders auch der frühere Präsident dieser Gemeinde, Hr. Henry Seligmann, jetzt in Worms wohnhaft, gern ertheilen. Srn-Franciseo, den 22. Januar 1864. B. Hagan, Secretair der Gemeinde Emami-El. Ein Vorbeier, welcher musikalisch gebildet und geprüfter Lehrer ist, findet sofort oder bis spätestens zum l. October c. bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde eine Stellung, mit welcher ein jährliches Gehalt von 500 Thlr. verbunden ist, das jedoch bis 600 Thlr. erhöht werden kann. Candidaten belieben sich franco zu melden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeiude zu Thorn. Ein unverheiratheter Lehrer und Vorbeter kann in unserer Filial-Gemeinde Würselen, mit einem Gehalte von 250 Thlrn., sofort Stelle finden. Bewerbungen und Zeugnisse sind an uns zu richten. Aachen, den 28. März 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ein Cultus-Beamter, unverheirathet, der die Function eines Lehrers, Schächters und Vorbeters versehen kann, wird zum sofortigen Antritt mit einem Gehalt von 60 Thlr. nebst freier Station und Nebeneinkünften, zu engagiren gesucht. Neflectanten wollen unter portofreier Einreichung ihrer Zeugnisse sich baldigst bei Unterzeichneten melden. Striegau, den 5. April 1864. Der Vorstand. A. Hellinger. S. Dambitfch. | „Ein irrt besten Mannesalter stehender israelit. g! „Cultusbeamter, welcher auch Religtonslehrer, Vor- * | „beter und ümiö ist, von den berühmtesten Rabbi- § « „nen zur Abhaltung religiöser Vorträge, Vornahme | % „von Trauungen rc. autorisirt, befähigt, den Gottes- * | „dienst unter Mitwirkung eines Chors zu leiten, der jj H „seit 15 Jahren in diesen Eigenschaften segensreich g H „gewirkt (durch Lebensversicherung für die Zukunft | | „seiner Familie gesorgt), wünscht eine, seinen Fähig- | H „keiten angemessene Anstellung bei einer größeren g J „Gemeinde. — Reflectirende erfahren das Nähere * | „unter P. P. in der Expedition d. Blattes." I « -Auch ich kann aus persönlich gewonnener lleber- § t zeugung diesen Herrn Prediger und Religionslehrer, | S als einen sehr fähigen und tüchtigen Cultusbeamten J | aufs Beste empfehlen. | | vr. M. Joel, Rabbiner zu Breslau, g „Ein israel. Lehrer, Schochet und Vorbeter, der im Stande ist einen deutschen Vortrag zu halten und in den neueren Sprachen nicht unerfahren ist, sucht gegen den (-p*’« rh) oder gegen nmatD seine jetzige Stelle mit einer einträglicheren zu vertauschen. Franco - Briefe unter den Buchstaben 8. 2. 185. nimmt die Post-Expedition zu Bunde in Ostfriesland entgegen." Gesucht wird vom 1. Mai oder später ein streng religiöser, durch gute Zeugnisse empfohlener, unverheiratheter Hauslehrer, um einige Kinder im Hebräischen und deutschen Elementarwissenschaften zu unterrichten. Honorar 100 Thlr. jährlich und freier Station. Lipskt in Dungen per Locken in Ostpreußen. Ein junger Mann, der verschiedene Branchen forcirt hat und gegenwärtig in einem Eisen- und Kurzwaaren- Geschäft thätig ist, mit Comptoir-Arbeiten vertraut ist, sucht eine Stelle, wo Sonn- und Festtagen geschlossen ist. Ges. Franco-Offerten beliebe man unter Chiffre 2. 2. # 11. posle restante Gollia abzugeben. Gesucht wird ein Lehrling von braven Eltern, der die Buchbinderei erlernen will. Zu erfragen unter Chiffre ft. C. in der Exped. d. Zeitg.

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