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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-04-19 · Heft 17 (19.4.1864) · p. Seite 264

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 17 (19.4.1864)
Date
1864-04-19
Page
Seite 264 (sequence 14)
Language
German
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Kür ein lebhaftes Tuch-, Manufactur- und Colonialrvaaren-Geschäft einer größern Provinzialstadt, das Sonnabends geschlossen ist, wird ein Lehrling von guter Familie, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, gesucht. Näheres in der Exped. d. Ztg. unter Chiffre D. B. 1. Eine junge Dame mit den besten Zeugnissen versehen, israelitischer Confessson, der französischen und englischen Sprache vollkommen mächtig, auch befähigt in allen Elementarg egenständen Unterricht zu ertheilen, wünscht Ende April oder Anfangs Mai eine Stelle als Gouvernante oder Gesellschafterin anzunehmen. Frau Kaufm. Löwy in Breslau, Schmiedebrücke 56 wird die Güte haben Franco-Offerten entgegenzunehmen und mündlich Auskunft über das Nähere ertheilen. Eine gebildete Dame (Israelitin), die in Clavier und französischer Conversation vorzüglich, in der englischen Sprache tüchtig ist, wünscht entweder an einer Lehranstalt eine dauernde Anstellung zu erhalten, oder sich zum Privatunterricht irgendwo niederzulassen, wenn ihr für die erste Zeit wenigstens eine ziemliche Beschäftignng garantirt wird. Offerten zu richten an den, diese Dame empfehlenden Dr. Philippfon in Bonn. Eine gebildete Familie auf dem Lande wünscht ihre t8jährige Tochter in einer wohl anständigen israelitischen Familie einer größern Stadt ausgenommen, wo derselben unter Anleitung einer gebildeten Hausfrau Gelegenheit zur gründlichen Erlernung des Haushaltes, weitere geistige Ausbildung und geselligem Verkehr gegeben ist. Franco-Offerten mit Angabe des Pensionspreises rc. unter 8. 60. an die Expedition d. Ztg. erbeten. Gouvernanten israelitischen Glaubens, die in der deutschen und französischen Sprache, sowie im Clavier zu unterrichten befähigt sind, finden sofort sehr brilliante Engagements, und wollen sich wenden an das von der kaiserlich-königlichen Statthalterei concessionirte Universal-Emplacements-Jnstitut der Mrs Errrily Reisner in Wien, Praterstraße 41. Ein in der Küche und Hauswirthschaft erfahrene, nicht zu junge Köchin, findet sofortige Aufnahme. — Adressen werden poste restante Halle a/8. G. G* 16. entgegengenommen. Gesucht wird ein zuverlässiges Frauenzimmer — israel. Confession — von guter Familie, dem man viel Vertrauen schenken kann, als Haushälterin in einer kleinen Familie und wäre der sofortige Eintritt erwünscht. Näheres unter Hl. F. 100. in der Expedit, d. Ztg. Stelle-Gesuch. Ein Mädchen von guter Familie aus Baden, im Anfang der zwanziger Jahre, mit den besten Zeugnissen versehen, in allen weiblichen Handarbeiten sehr bewandert und auch im Kochen nicht unerfahren, sucht eine Stelle als Stubenmädchen. — Frankirte Offerten besorgt die Expedition d. Bl. Gesucht wird ein junges Mädchen von braven Ellern zur Erlernung 'des Tapisserie-Geschäfts und Mitwirkung im Haushalte, von R Culp in Paderborn. Eine ganz zuverlässige Person mit den besten Zeugnissen, sucht Stelle als Haushälterin. Franco-Offerten bitte man k. 98. an die Exped. d. Bl. zu richten. In dem vom Großherzogl. Oberstudiendirection concessionirten Lehr- und Gvziehungs-Institut zu Pfungstadt bei Darmstadt beginnt das Sommersemester am 8. Mai d. I. — Prospecte und nähere Auskunft ertheilt Dr. D. Joel, Director. Höhere Töchterschule und Pensionat zu Paderborn in Westfalen. Vorsteherin: Fanny Nathan. * Hierdurch den geehrten Eltern die Anzeige, daß mein Pensionat unter der Leitung meiner Nichte Johanna Dinkelspiel fortbesteht, und daß dasselbe getreu seinen seit 36 Jahren bewährten Grundsätzen, sein Hauptaugenmerk darauf richtet, seinen Schülerinnen eine echt weibliche Bildung in wissenschaftlicher und religiöser Beziehung angedeihen zu lassen. Namentlich suchen wir durch die gewissenhafteste, körperliche Pflege und dem jugendlichen Alter angemessene Zerstreuungen, Körper und Geist zu stärken und zu erfrischen und bewahren so unseren Schülerinnen einen heitern Sinn, der sie im Hause und in Gesellschaft wahrhaft liebenswürdig macht. — Als ehrenden Erfolg unserer Bemühungen führen wir an, daß unsere Schule nicht nur von israelitischen, sondern auch von Töchtern der ersten christlichen Familien hiesiger Stadl besucht wird. — Eintritt zu jeder Zeit. — Empfehlung. Badenweiler. Der Unterzeichnete empfiehlt seine in Badenweiler, Großh. Baden neu eingerichtete israelitische Gagwirthfchaft dem geehrten Publicum unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung. Geräumige und wohl ausmöblirte Zimmer mit der herrlichsten Aussicht ins Rhein- und Weilerthal, stehen zur stündlichen Benutzung jederzeit offen. David Levi Mager.

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