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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-10-27 · Heft 44 (27.10.1874) · p. Seite 736

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 44 (27.10.1874)
Date
1874-10-27
Page
Seite 736 (sequence 6)
Language
German
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späteren >I^en. einige, z. B-^ Maimoyides, davon fteinDarenwährend^andere, z. B. Üben -Ehra- Mm-astrologischenMbWlauben Huldigten-.und die Kabbala, rtzasr.Buch:-;Iezira--'-..deffen voll ist., Von diesem- Gesichtspunkte. -aus-, kann, .W>hl-Mm Talmud als Ganzem nicht der geringste Vorwurf) gemacht.werden.Auch daS./sonst-jchedeutendMi-In^chjdMiy;.b.Wlchl'Noch-Vrch.t vom,gewissen Einflüssen der Zeit,unberührt--zu sein,! und. da her Talmud solche Dinge durchaus nichtzu.;ManjenSs5ßen,Mach^usoMrnurerzählt, .daß Dieser dies und. Jener-genes gesagt: hatso -sehen-, wir nichtab/ wie, . er -' deshalb ,einem<.Tadel ichusgesetztstm--könnte.' Er -documentirt-, auchchierWt-/-wahxhMgetreA''.ders)-CArakter.der Zeit .sind der -Persönlichkeiten, und..hieM.r ist-ihmgroßer.Dank zu wissen.^/ Man ,kLND-,a.be?^die.-?.;astrlrlogisch!ö - Anschauung nicht leugnen,: .wenn körperliche,, seelische, nny/? nußerliche' Zufälle, .und Schicksale: von - der Constellation: der - -Gestirne, ^besonders..- wom Horoscop, inder Stunde und am-Tage:; der, -Geburt. abhängig gemacht werden.,.' <^o werden-ganz/-speciell die--Folgen der Constellation, , besonders-,die Los. »Msti,Sabb. 129, -2, beschrieben. EbMaselbst,- l5ß, 1,i verg^ Nedax. 2.2, 2, werden. die Eigenschaften und.Schicksale,; die - mit - jedem; Tageder/ Woche. verbunden sinh, -beschrieben.- Manvergl. Moed: kat./- 28, .1.- -was. als Folge der Mon.stellation -im menschlicheNi/Leben-angegebenMird. WMN. Hiob - seine.! GebyWMnde-,MDDM/- - weiler überhaupt nicht geboren zu,sein,w.ünschte,^su wird daraus Peßach;2,-;2 -eine Verwünschung der Constellation Gemacht,/ Maß. aus diesem astro-; logischen Hahne, eine;,satallstische. Anschauung j.fließt, ersieht man Bab.. kam. , 1,, 2,-; Sabb. 121, 2.; Ausgeze ichnete.: Menschen haben -ihre eigenen- - Sterne, . Motzd kat.: 16, 1, : Sabb. -145, i 2. Menschen, welche gleiche -Constellation haben,- stehen zu einander in, einer gewissen- Sympathie und möchtenvielleicht gleiche Muttermale-haben, Nedar, A9, .2,, Jebam:-121, 1. . Sonnen- und MoudHisterniffe sind- - böse-Zeichey mnd finden, statt - wegen gegegangenen)Münden- Succa. 29, ,1--Derech^Erez^. Daß hinwiedMm her Satz-/-ausgesprochen wird: . b«^D.''b fern i?» Sabb.^:156,. 1,; und daß. Gebete und gute / Werke. von der Lösen Wirkung.der, Gestirne. * befreien-gezeugt doch -immerhinjwie; die AusnahywDie -Regel, ^aß-dieilastrolygische^Anschauung Geltung haM-j.LnpWz wjr abep.chiernoch eine weitere Zahl won Stellen i;hergehey!/- welche^- mehr.-- oder? j weniger > üstrologische Vorstellungen enthalten oder - Derrathen-; - fragen / wir,, -auf welche Weise; der Ver--. fafferübep .dievolle , Beweiskraft, .solche)? Stellen gelangen^ will?- DaWrch-,--däß--M chM^HoM;!L7MjMnk-WegrH.SternLild.-mM Constellationder- Gestirne; .abspricht ' und .den Begriff Levl/^PsychischeUr;ÄHividualitM--zuerLHHL, stwje sie./-namentlich aus chhy-: sischen^Einflüssen-sich gestattet.,^MtOiesM-willkührlichew Erklä- . rpug -M//der Hgnd<Alegt-er-einzelne , Stellen nso!-';auS,'i:rdast/>d.era/trplogische -MnD .perwischtlwdexakNeschwHchrpiW.ird^sMdüber-»' geht andere, die wir oben angeführt haben. Es geschieht dies MeSdiuch schdi mühsMeuMegd.UuAbMdi-ß n'i'ch bebeukMiEdilMäus deutet, an, / unzähligen - Stellen der. Targumim?'und-Wes-' Talmuds Stern,. Sternbilder-..'Planeten und zwar; als die wirklichen Weltkörper, sodann alsuGlücks- oder Unglückssterne sz.-Br Berach. 12, -2.-.nib7N-!- nivi'pn Sabb. 75, -1; dann "Uber: v-tbrudaf. 53- 2. «nb*n : «*bni'Nnibta -h&S »btpa- Nb« Moed. kat. 28, 1). -Später wurdedas. Wortim Munde des. Volkes -abgegriffen und für Glück oder Unglück/ ohne vabei an Sterne zu.Lenkenjedoch mit einem Gewissen fatalistischen Zuge, gebraucht..- - Immer aber versteht man' etwas darunterwasgerade; das GegentheiLvon der wirklichen; Individualität des/j Menschen ist außerhalb derselben -liegtvon - ihrmnabhängig istwährend.-das Indivivnum in seinem'-Geschick ihtn/'UbhänM ist^'Wir ^wollen/chier nur? noch einer Stelle erwährlem Wenn es. heißt:-jppfri::bin*ib -pam .-rnpy *jb -ps („es giebt kein Gewächs, das nicht ein. Masol, - ein Gestirn im Hintmel hat)- so erklärt-dies unser, Perfaffer: U,-daß? der Entwickelüngspröceß jeder-, einzelnen Pflanze wohl geordneten Gesetzen unterstehe, Lenen der; Schöpfer, zur positivem Grundlagedie Planeten angewiesen hall^) .Das Gegentheitt-dieser. Erklärung ist wohl Äe. richtige! Abgesehen davon, daß / wir den -Verfasser fragen möchten, - tote ein biu -sein könne in der Ausdehnung, d. i. im-Himmelwenn das Wort -die, Individualität^eines Geschöpfes auf dev Erde bedeuten/!soll,)-so?-enthalten^ die angeführten Worte nichts Anderes/ alsdaß selbstische-. Pflanze,, obfchon .sie^ völlig nach dem - Naturgesetze existirt, - doch, auch -einerbesonderen Fügung unterliegt Und diese Fügungi -wird- - mit einem! Gestirn' am Himmel' verbunden geglaubt.- -Ziehen-wir diesen letzteren Theil abso ist der Gedanke ein sehr wahrer, -denn 'die Sichel,- welche die Pflanze abschneidet, oder das Thier, das sie frißt,- oder, der Wurm, der sie knickt, ist, - immer, innerhalb der Naturgesetze, doch eine Fügung,, der iein. Naturgesetz nicht einwohnt. Wir haben schon vor Kurzem eine andere Gelegenheit gehabt, darauf hinzuweisen^ daß. der. Glaube., an. magische und sympathische Heilmittel-- an böse Geister, Kobolde n. dgl./äm Talmud nichd ftemd. ist,. sondern an vielen Stellen hervortritt. Es. wäre eine vergebliche; Mühe, allesdies hinwegzuleugnen--^vergeblich, weil es nicht durchgeführt werden kann l-und'weil es ganz -zwecklose ist. -Mrade daß trotz Ler unabweisbaren Einflüsse der verschiedenen -Zeiten sich die-Leine Gotteside.eim Talmud .und in dem: rabbinischen-Mittelatter' erhalten hat- und-über all' diesen.Aberglauben hiüauslnnüngetastet blieb, daß außer weniger und unbedeutender Volksbräuche l und später - .eingeschmuggelter Gebete - -sich?, all' - dies er •? Wahn int Juden-: - thume: ckichd sestsetzte, 7zu keinem falschen Dogma führte und über- -hnupt)-von -der /Synagoge? nicht-sanctionirt wurde,- dies macht:den ' wahren Ruhm des Talmuds -aus, nicht aber eine erdachte?, und.? erkünstelte nAüslegung-n welche -r-Mn,! auch den -kleinsten-'-Flecken' - abwischen-lwA. : Hat/unsere.Zeit ck/^hreri'rÄigiösen'.AnschMUv'F'. Vorzüge,«sD komuttLLes 'Änerseits.-einer? späteren Zeit -zu, /andererseitswird/ Ls,Wurch^VörMe,ausgewogen,^/die senen/Männern!d.er Wergängenheit?einwohnten.L undLieuwivmicht Mchr>?besitzem-

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