Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-10-20 · Heft 43 (20.10.1874) · p. Seite 719

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 43 (20.10.1874)
Date
1874-10-20
Page
Seite 719 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/3224737-3226960-3227004--32999-3255996
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

.kosten» und ffcci ^emi^crattSg^er ^c^-deüä^Aduana; Nr'.- 26) Madrid' oder fceilKranQois iPife^ :de Chegaräy Nr^ -34):;subsexibiren. --Z- Die bereits^-besprochene Predigt des vr. :Kayftrlmg- - giegeA die- ^gehässigen -Angriffer -ides -Abg. CsernLtony - ist.in Druck "erschienen, unterbem Titel rHDer Feststrauß» Israel!s Wehr und Sieg. r Eine Zeitpredigt» gehalten . am ersten' Tage' des: HüttenfesteS 5635 (2 6^ Septembers 18 74) vvmRabbiner :vr. M^Kahferling»Mudapest»nWodianer: 1874. Bon der Prachtbibel^ mitsden vortrefflichen- DorLffchew Bildern und --der. Uebersetzung! wes: Üror Ludwige lPhrlippfvn P Welche :> Hallberger inStuttgart: herausgieNr. iPLereits die-zwanzigstmAeferüng reffchienen. ..rMgeyMrtig^Mrdur-in^brsonderevWstbateri'EinHänd dazu angefertigt. Die bis jetzt unerreichteBorzüglichkeit derAüsstattung sichert dem Werke zahlreiche Freunde in allen Welttheilen. ' -l;-’ -Dtlri). Wiüi ::-i >>jV ZüT 1 ,'J„ /' . " 2r>eitdu/cj6iii Deutschland - 7 Bonn, 8. Octvber. (Privatmittheil., Wir erhalie» von -■ ,Hr'jj.&lU'.? Jiw V..iYrff emem Morschen veyrer Lvestpyatens em Wchrelven, rn wercyem über die Fahrläfsigkeir und Gl-ichMigk-it der Mischen Lehrer, hinsichtlich des zu erwartenden UnterrichtsgesctzcS, geklagt, zu Pe- ' ÄÜ ,444W 'tilLUrtUU* viiivUcn an Qa9 viijuvDiDnvivnDuiiv (iiirdvfviPtrti ixtio DvTvvrruiiviicc Männer genannt werden, welche an die Spitze dieser Bewegung sich 'stellen sollen. Da auch uns die -Ehre erwiesen wird, dabei erwähnt zu werdest, so nehmen wir' davon Beränlaffung) unsere Ansicht über den fraglichen Gegenständ auszusprechen. Daß in /der Sache noch nichts geschehen sei,' entspricht nicht gan^der 'Wahrheit, obgleich es richtig ist, daß eine große Zahl von' jüd. Lehrern sich sehr gleichgültig benimmt, als oh sie von den großen Fragen der Zeit gar kem Berständniß Hätten, ' SeÄst''Äo''eS nur eine kostenlose Betheiligüng und eine bloße Namensunterschrist gilt, halten sie sich träge zurück. Doch sind Petitionen aus mehreren Provinzen' bereits'' an' das' ÜnterrichlsrniNistenüm und an das Abgeordnetenhaus ergangen. 'Der Verein jüdischer Lehrer in Westphalen und Rheinland hat eine Deputation' an ' den Herrn Ünterrichtsminister gesandt, die 'hön'dlefeikW-freundlich aufgenommen, aber mit Nicht sehr günstigem Bescheid entlassen worden. Ebenso hat der Herr Unterrichtsminister' zu/den Berüthungen der Vertrauensmänner über die Seminarsrage zwei jüdische Sachverständige hinzugezogen. Das Abgeördnetenhäus hat die Petenten auf das zu ex'wärtende Ünterrichtsgesetz verwiesen. 7.Es ist daher..offenbar, .daß in-?diesem Augenblicke-7garnichts in der Sache zu thun , ist.. .Das Ministerium — auch wir haben in einer früheren, andas Staatsministerium gerichteten, von sehr . zahlreichen . Gemeinden unterschriebenen Petition. die^ Schulfrage . präcise,.erörtert - ,das.Unterrichtsministerium ist, .wenn es will, -genügend informirt,: und^ .das Abgeordnetenhaus kann Mr, dem Einlauf des Gesetzentwurfes garnichtsthun. Ganz anders aber wird die Sache, liegen/ sobald der.Gesetzentwurf bekannt,geworden. Dann müffen^ die Paragraphen, vonwelchen das jüd. Unterrichts- Wesen berührtwird,-, die Seminarien»: die Elementarschulen^ .Hie Religionsschulen, der Religionsunterricht-überhauptbesonders.an den. Mittel- - und. höheren Schulen»: die ,-Mstellmtg - jüdischer Lehrer u. st w.wohlerwogen^ und berathenwerden^ WenW.dann, xclkic&feu, " was wphl Wr-uSzus-tzea ist, v°m. Ad, St-ndxunktauS.ohne etwa -inseitig zu. sein,,sich Bedmken ufli- Wünscherhebeii. dann ist es Zeit, diese» bei diniMhgeordnehmhause Möv-zü -verfX ^fC.44 Wä*,** ' fl O/lIi .«4 4««fA444 4M/tM4««it«A^/IM .«mW schaffen,- dann ist es zu Mttzonen .zusammenzMeten und ß. A4, W*A 'CÜAl,i,.vrt4*, 4|4 ‘li.*,. m gemeinfchafttlch an dre -gejetzgeoerrscheni Faetoren, zu;richten» d»»n, ist: es.Zeitz, keine Zeit, zu verlieren, . damit„die d-sfallstg- Cmnmissiv»: diese P-sitivn, alsbald in ihre B-rathnng mit hineinziehen s könne. Es wjrd. »Hann,,smch-. sicherlich nicht an geeignetenMännern fehlen, welche sich der hochwichtigen AngelegAlheit annehmen. Doch wollen wir schon jetzt bemerken, daß es durchaus nqthwendig ist, daß. diej jLehrer selbst am thätigstendabei sind,- daß die vorzutragend,en Einreden-und'Verlangen , aus den Lehrerkreisen selbst hervorgehen. Die politische. Entwickelung ist in unserm., Vaterlande so, weit vorgeschritten, daß man gegen Agitationen, die von Personen, .welche außerhalb des-betreffenden Leises stehen, - auszugehen scheinen, von vornherein eingenommen ist. Unser Correspondent hat daher Recht, wennervor-Allem ,seine,-Amtshrüd.er aus, ihrer Indolenz aufzustacheln 7 sucht, aber für den. Augenblick ist es .gerathen, den -richtigen Zeitpunkt abzuwarten und zu ergreifen. . _ V, "■ Bonn, im Oct. (Kleine Nwtizen.) In dem frommen Wallfahrtsort W e rl , (WestPhaW wurde jüngst das Begräbmß eines Juden - in> brutaler, Weise gestört und, , in der folgenden Nacht die Gräber und Grabsteine des jüdischen Gottesackers verletzt und zerschlagen. ns- Petersburg. Bei der ohuchowschen Brücke an.der Fontanka- Nr.. 99 .befindet sich,in einem langen einstöckigen Gebäude ein^iüvischepzBetfaal. Derselbe wird^Mrzugsweise^ von,-.ärmeren Juden besucht, die sich zu den, Andachten meist überaus, zahlreich einzufinden psiegen. Am 21. September Abends war. die , Zahl der Andächtigen, des Jom-Kipurfestes wegen, ganz besonders groß. . Während-der^Andachtbrach-plötzlich .her Fußboden ein, und viele der Anwesenden stürzten miti-tzW^MümMw.ün->dxMKeller. hinab, wobei glücklicher Weise-nur: drei -Personen ^erhMch^ verletzt wurden; die übrigen kamen mit unbedeutenden: Contusionen-.davon. -7- Österreichische Blätter theilenmit:^//9m Jesmtencollegium zu Mariaschein - brachte, ein isr a el itisch er.Arzt/ ein: Gesuch .um, Aufnahme.seines Sphnes in.das I esuiten semin a r ein, -MdWurde/die.Aufnahme bewilligt.,(N!) , , ,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.