Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 43 (20.10.1874)
- Date
- 1874-10-20
- Page
- Seite 720 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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.1' -: Ausr-M^i n MgLruchhrMi chanzuns daß am ^Simchath- Mhorafeße' - jein^Llsuss,' ffchün -s ausgestattetes.rSepher,: von fünf --B^nqvlörsitgestiste^-if^chllchiEMgeweiht vwAvde^f^!. DrroM/MrßgetzschichMmnrtizoft-Mchr MigiSS/r aM^H«SitMn-echstkMWk,-r^eff«n 6M«chew-veürMmscheD'Dlz;!UNd/Lbeynüchlg^Mcht, und, «dessen r.Genußidie?Ssxse-zersireut...^/l-, -v*, I 'ts,' Gerlm, 12. Octvbev.. /(Privqtmltch.) Mir shahepn bereits über das Rescript des Unterrichtsministers Herrn vr. Falk Mittheilung gemacht, durch welches er der juristischen Facultät in Königsberg vorschrieb, von jetzt ab hinsichtlich, Doctorpromotion keine Berücksichtigung der Co'nfessionen mehr 'gelten W lassen.^ -Das ,Mntralblatt für- "bi'e^'gesckmmte'' Unter- Urich'tsverwaltung'.'in ^Preüßen^ bringt mun-iw sei-nem 'September- -hefte-den Wortlaut des Rescttpies:'" - -160) Zwbafsumg'.'c'z ü r - D o c 1 o vp vo nuo t i o n in 'd e<r; iju'r iistif-cheüi Fäcülbät-der-'Universität zu<K'önigsbe"r!g -^-'-.-vch-rre -Unierschded des Religriantzbekenmtnisses. -" 'l '• ' 'Berlin, den -il 4August ' 1M4. Auf den mir von "Ew. -Excellenz unter -dem "29. vv. Müberreichten-Antrag-der dortigen juristischen Facultät vom- 21. "v. <M. will' ich 'die in § 65 der -Stä'tuten -derselben enthaltene 'Borschrift,-daßwer "sich bei'ihr " um den Doctorgrad -bewerben 'will,''sich' zur christlichen Religion bekennen muß, hierdurchauf- - heben' und 'zugleich - bestimmen, daßbei - dem bei -der juristischen "Promotion zw leistenden^ Doctoreide " es demDoctorandenfreige- -"stellt 'bleiben soll, ob er am Schluß'den Worten Ita me tleus : adjuvet >etne hesondere' seinem religiösen Bekenntniß entsprechende " "Bekräftigungsformel in 'lateinischer "Sprache -beifügen wolle. ' Ew. Excellenz.'überlaste ich ergebenst die gefällige" Mitthei- ' lung dieser Statutenänderung an die dortigen akademischen Behörden. - - ' Falk:; : An " '-den' Königl.'UniversitätS-Eurator- -Wirklichen Geheimen n: "Rath und Ober-Präsidenten, -Herrn v-o n H o r n " ' Excellenz "in "K-öwigsberg. - v. I. 4183. " v Aus 'demselben Hefte erfahren wir, daß um-den-diesjährigen "Preis der Michael.-Beer'fchen Stiftung für das Fach der Ge- 'schichtsmalerei, um welchen nurBekenner der mosaischenRsligion eoncurriren können / gar kein Bewerber aufgetreten,«so daß'die . 'Concurrenz nicht zu Stande ikam.- -Aber auch -um»den Preis -der - 'Staatsstiftung, ebenfalls-für das Fach der Geschichtsmaler-ei, hatte sich nur -ein Bewerber eingefunden,-der jedoch schon in-derBorprüfung als unzulänglich' abgewiesen werden mußte. Diöser wichtige Zweig der "schönen Mnste scheint also gegenwärtig -keine zahlreichen Jünger zu besitzen. - ----- ' ^Dresden, "9. Oct. (Privatm.) -Nach'langemschmerzhaften "Leiden - verschied am -5. -d. M. -Frau - Bertha Beer, Wittwe des ^seligen, unvergeßlichen - vr. Bernhard Beer. -Es verschwindet--da ein Haus in Israel, -deün -die "Wittwe- -war bestrebt-, im -Geiste ihres, Mannes,tzwlebLN,Mie^s^seltenLorhandem ist: 2DiejMße>ü, welcherkdieBerstorbene-IkarmteZ^-.wiffon, wrlchl i.eiwSchatzM Evde ckbeMnhwdrtetswürde^ Sie war-^geschmückt t". durch '<Vorzüge dds GeiW/Md, des.lHerzprs. -- Die^herpor^agssstdkn.Geister, ihie.sich mKrssdÄ befandensuchte«) siets.rLas BeeVsche-Haussäuf,-Md rweMrdieMittzwe^auch^n Folge-rhres, ikörpetlicherü MensizM in ben/ketzten Mhren immer «chhrn^vorr/ der: Welt? zmsickziehm mußte, so war sie doch fast bis zum letzten Momente geistig frisch. Das lange Leiden hatte ihrem Geiste keinen Abbruch gethan. M^e^sje^siJfieden ruhen! An ihrem Sarge sprachen Herr Äb'errabbmer llr. Landau und der aus Wien herbeigeeilte Gatte der Adoptivtochter der HmgMchßMst.Wrofessor G. Wolf. .HMyoykh, 9. yct.^Prjy.aMth.) ^e.-Majestgt^ Kaiser hgt;hssi sisner, jühgsteh Zlstwesenchejt. in hiesiger tztgdt^lnen.Heitrggr.vonThlrn. .hchnßs'Mr.westhuvg M-.MyhltMgM- .zwechen HerZvieseZ. Post dieser <pmw .ist ein Th^ilher.Mse.r- .stützystMqsse.fstr jüdischeI.hrer-Wtty).en 4lyd..Mjse.n Hierselbst ^zu'^h^l geworden. ' ' , Pei.,ustsireM, v^r -einigen geschlossenen 'Mpvjnziql- Mi ^Petitionen _eist, selche sich ..a.uf,,jüh. Angelegenheiten .beziehen. . ,In.der.eiyen tzetjthnirte ^der hiesige.,Lgstd- ,xnbhine.r, die higher ..gls^ Beihüsfe. ssür das jüdische .' Schpl- Md .Mnggpge.npesen^gewährte Jyt^siützungßsnyune ,vhn H0H.0 Mr. .'zu.-erhöhen, porauf.hie .ErMnng .guf.Antrag M MEchstssis-auf .5.500 Thlr. .festgesetzt.wurde.' In .Betreff her gMrest, .in welcher die israelitische Gemeinde zu ^stepode nm einen Zuschnß M.den Schulausgaben ,bat, beantragte.,der -.Referent, Herr von .Hattorf, hie Petition dem BerwaltungsM.sschuffe M Prüfung lM .überweisest, .womit hie Mersammlung .einverstanden.war.. - / . . . Zu HnststeZ .per Ubgehrannten in.Meiningen fand -nm 4. d. M. hier ip .Spgnier's Hotel.eine Dilettantenvorstellnng statt, hei..welcher;Wr hsthische Damen Md Herren.wirkten. .DiePor- .stellung -ffln.d..den ungetheiltesten Beifall der zahlreich erschienenen Zuhörer . und hat sich hei dieser Gelegenheit unser Dbercantyr .B.erggrün..als vorzüglicher Geigenspieler ausgezeichnet. - Cöln, "12.'-Oet. NPrivatm:) .Heute wurde hier das won -der Stadt erbaute - prachtvolle iSrael. Schulhaus seiner Bestimmung -übergeben. Zu bieser.'Feier hatten sich wer^Oberbürgermeister, 'Stadtbaumeister >! Schulinspector , Rabbiner-Vorstand und Repräsentanten mnserer Gemeinde .nebst den Lehrern -und »Schulkindern-und spielen-Schulintereffenten in -dem ,veichdecorirtsn Reservesaal -des neuen Gebäudes .eingefunden. --Unter; -entsprechenden Reden i des? Oberbürgermeisters, «des Rabbiners -und -des lSchulinfpectors,:fosvie.unter Absingung «Mehrerer Lieder von -der Schuljugend,.ging die. ierhebende Feier ün -würdigster -Werse - vor «sich. Wenn^man bedenkt,wie-noch war .fünfzehnt:Iahren-unsere 'Schule'-von Seiten ber-Stadt mit eiuex Aversionalsumme von