Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 43 (20.10.1874)
- Date
- 1874-10-20
- Page
- Seite 717 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ms-Mßgsr- S.^M^wsHgrHLeywÄSiÄnejWrlliM z'RMlM^^ lzugsb^n^imMegriffekisteht.^oütechine .einzige-Lesbare i Seite rjevt-s -ihnltestK-rHstsmst Mehr rals ffMstuM sUtMstdjtzer.Saje.devrEi -?ryejsttsichev?- GelehrtMA glMben Wird; mMnÄu awirv emwend^ -diese Djeratvrt ist.«in DWifcher SprMeugefchrLebkNüündndeGaU -für. mchtWiele- -seW micht-/für Melehrte,-,fürDvofessorest sder'ise- MitischemSprachen,>wieUch einer LM/r.keSbar.^.'Mejwijede.Mye Eprache, M sdie -Mechische.-undlgteMsche, muß * eja^Iiecrnt -»werden,-Uostst.tzlHen. 2 nicht j ckkos. « .Seiten,: rifpnb^nl gachen MerkeMlesbnr,- /und mit z-demselben/Rechte^könnte,ein:Laie chechanpten,. Homer-Md Aristoteles hatten Kiner lesbare iSeite!ge- Mriebey,:. Selbst das-Altdeutsche rund ldas Mlrfranzösische -muß istudirt Md erlernt »verden., 1 umdie -darin^verfaßtm- Schriften -lesen,izul kLynest^-fAhW-Wie-,DudM haben --vichl -iemmal-MSvjin -Wräjfcher! Sprache -geschrieben,?,forrdernmuch im: persischer; -aranbischer,, lgtemrscher, .spanischer, iitalienischer:, -HMndischer,-Md .neuerdings in-französischer, -deutscher -.und englischer.' Wie? will mmr Herr Revtzfl.'behaupten, daß, mm nur einige; zu-nennen, -Sadja,. JudaHalevi, Maimonides, Gabirol, Ahen Mra, Spi- 'Noza,.'Mefldelss4hn rund? so-.viele-Andere, -Mten^keine lesbare Seite ^geschrieben? .Hierstecht. entweder .-eine:rohe Unwissenheit-oder 7«m Wutaler? Haß-dahinter. > Die -.erstere- -würde -der.l-Gelehrsamtkeit, der. 'Mdere-.dem. lCharakter - RenaM -Schmach 1 gereichen. > 7^ Hierzu rfommt sofort cker. driMe Satz:.,,ffin Volk, ^das/uns micht-eime -annehmbare Belehrung (unrenseiMeweut se.eeptsdle) , -überliefert chat." (Eine ssolche Phrase jläßt -sich -unschwer chm- 7 schreiben, - wie .-jede-leichtfertige .-Anklage, bei der mast, -statt -selbst -den.'Beweis anzuweten, j dem? Geschmäheten; zuruft: -beweise •; mir -dasGegentheil! An der-großen Geistesarbeit.-der ,Menschheit, -an -dem /unermeßlichen (internationalen -Werke - der geistigen tMnt= 7lwickelung, wo ,ein .beständiges Geben -und? Empfangen stattfinvet, .-.sind zahllose -große und -kleine Geister thätig, vhne daß ihre -Kamen in die Tafel -der Geschichte , eingetragen-werden, .welche -viel )zu -klein sind,. - als um mehr - denn die-leuchtendsten .Sterne? darauf -verzeichnen -zu -können. Die Juden habenuzu.aller.Zeit, »soweit ,es ihnen.-die gegebenen Umstände-gestatteten, .an diesem-menschengeschlechtlichen Geisteswerke cheilgenommen,. eine Zeit -lang-z. B. -die Heilkunst -ganz -allein 'erhalten und geübt, die Vermittelung ^zwischen:dem Abend-- -und Morgenlande nicht ganz -schwinden r lassen, in Mancher Wissenschaft, rz. G. ider.'Mathematik, nicht Ge- -ringes.geleistet. Sie hatten -auf den-Schiffen des -.Columhirs Hren Vertreter, ffo . gut wie bei -der »jüngsten österreichischen Mrd- -polexpediüon. >Dies -Alles -versteht sich von selbst.Menn man -aber -eine ganze -Nationauffordert, .'darzuthun, ^welche annehm- Bare - -Belehrung": ■ sie .der Welt - geliefert habe,, - so twürden -sehr 7viele -in Verlegenheit geratheu, eiqer.«so^ peremtorischen Frage ,ieine^ebeuso peremtorischeAntwortrzu. geben. Müßten nicht: z.M., rda Oe die jAntwort schuldig bleiben -würden-, - die -Russen, rdie.M- ,-garn, sdre Rumänen, auch wie -Throler . und Steiermärker -und - nviele -andere Völkerftämme für todt.-erklärt werden? -Wie -viele-. Är des Alterthums Wten dann,zMe«hWp.t^gÄeht.?. Siebtes juichtiMtionAl Mahnhuntzertep I irgend ^eine ,MmhmhKe.DelühWng7?MliM> jtzdochü yaKsrlaMe'MichtstMKyN DochÄvlr.chaben eisten-übestimmtereMTriMptz tzherHDMMrvw .Md -rauchen.-Ms muf,-straB Oophergehende j-gar-Michti zwcherufey. Mr risGen: rDie. r9Mnchatzen: ,mhe mal s? I mfMrh 5htzr Mhstfchhejt lewe? ,-,a.MBObaMMelehr«yg^ idEhsetefl^. irsie chat Ke Mr , lange pemeigert-rMd ^pmMt /ijetzt „erst rnach -und--nach.-dazu, (sie-anzMehmen; dy-Zudenchahmdiechrche Mee res .Zeinen Monotheismus Md -der chaW-tzs HießMen sWrlichenr-und soMey FWseqMyzen M /WM. hWigen.rÄage? rvertreten, mit.-Mt Md Blut weMten, Mahe.-M bm-ÄchrMseyP, -von welchem . Mmanspricht,-. Mit - dem -ugrSßten Mvastaufwgyhe werlreten; Ke haben! :de.r 'MeyMeit ^djese /j große.».Wehtzung" immer MtgegengHalten Md -gerufen,,>Nchmet rfie -ast!" -iDies ist -eiste -Thal, rwie Oe Mößex, .rMsdaueryder- Mstd Me.rw.Mger ^von. keiner .Nation -der Welt -^vollbracht myrden . Mer Ms ist es .eben, - wofür dem Keinen-Geiste „.des KerM Renan zjeder MaßW, - jedes -MeMl-iverloren igesastMr,'. weyn rev.diese.jeMls -besessen/ ...... Dies ^beweist-mach Mehr.- seine letzte Mrase: .Me,Juden hätten rdieses. rJqhrtausend „M Zustande -,partiMn ,Jrrsiyns" .zugebracht. Mas ^kann V.chlMemn.5hierstytersBNdevS.-.verWtzy, als . daß er rdas i schwere Marchrium, - welches .^ie-jZutzey in-jener Zeit rund zum ThesiMs-auf Pest, heutigem Mg MOHre religiöse Ueberzeugung wenn. .Mit.rhem AugMhWe -pes Abfalls - von dieser -hörte stets. ihreMlnjgung-castf—!ertragen,-fstr. einen -partiellen. Irrsinn hält. Darüber, läßt sich nun sstichtz streiten. Minen -Äugenbliü rdachten wir rdarast,. ,daß ja lReyan selbst ein..Stück Martyrium ertmgen chat,: .weil, er -.seine Ansichten nicht äufgeben -wollte — ifoJttte er dies jetzt, (t 8^Z) ^für ^partiellen Mhnsinn .-halten? Allein wir 'erinnertenmns-zugleich, daß M Martyrium -des - Herrn -Renan mur warin gestand, baß ^er - keine Vorlesungen -halten rdurste, dafür Mr -sein ,hohes, Gehalt .weiter -bezog und -um .so mehr Muße.-hatte, -ft.ine Mit hohem.-Honorar bezahlten Schriften -zu: verfassen. - - Solch' - ein Martyrium -bei .AMrrr.styd -Champagner in Daris-setzt «fteilich -noch .kein -Gefühl .für -ein -wirkliches, .mit dem Herzblute, -bezahltes -Martyrium woraus. Alles izmffeiyer Zeit. Wem .-eiste Zeit -so geistlichen MemWes, -so uiedriger Anschauung.gewordenMre, -daß.sie,jede Aufopferung für eine große.Idee, jede Hmgabe Hr-ltzie,-persGWe.--Mer-eugung für Wahnsinn erklärte, dann stände sie Muf wem Standpunkte des Herren Renan. Aber wir glauben nicht, daß unsere Zeit schon so tief gesunken sei. Dieser muß daher noch die traurige Zukunft abwaHen, Wie -ihn verstehenpiM Wenn die Er- -zählung 1 kwty-'rift/.'rjbafr-^ -vyn her Kolter aufgeistanden,MsArstftn habe: „pstdOe bewegtMdochgl'-^,tzann Marter Mch Herrn Mstgst..vM-partiellem.Krsistst" hesasiest — Wenn Mr wiesen Mruf gostpte.er,ja .jedenIstgestblickWieder Mf