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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-09-15 · Heft 38 (15.9.1874) · p. Seite 637

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 38 (15.9.1874)
Date
1874-09-15
Page
Seite 637 (sequence 3)
Language
German
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4. Die Wirthschaft der Juden ist räuberisch, piratenhaft) .macht-das Land arm und elend, Erhalt es in Demoralisation und Finsterniß'(Nr. 176 vom 4. August 1874)'. Der Charakter der Juden besteht in der ererbten Fähigkeit zum Betrüg, zum Schachern und Uebervortheilen. (I. eodem.) Das Wirthshaus der Juden ist die Höhle der Trunkenbolde und der Diebe, hier ist das Stelldichein der Räuber. An allen diesen Verbrechen nimmt der Jude lebhaften Antheil; in dem Dorfe ein Einzelner, in den Städten Hunderte und Tausende. (Nr. 176 vom 4. August 1874.) 2. Schon zu Zeiten der Patriarchen wurde von den Juden übervörtheilt, betrogen, fremdes Eigenthum sich angeeignet und die Bibel heiligte dieses als mit den Grundsätzen der Bibel vereinbarlich. Jacob kaufte vom hungernden Esau die Erstgeburt um ein Linsengericht,' und die. Bibel ertheilte ihm im Namen Jehovas das Absolutorium. Jacob erschwindelte hierfür den Segen des Vaters und auch das absolvirt die Bibel im Namen Jehova's. Der Jude ist nur dann redlich und rechtschaffen, wenn er betet oder schläft. (Nr. 159 vom 15. Juli 1874.) 3. Die Juden sind unfähig einer ehrlichen Arbeit; der Bauer arbeitet und der Jude verzehrt es, den Juden fehlt jedes moralische Bewußtsein. (Nr-,M37 vom 18. Juni 1874.) 4. Da die Juden bei den letzten Reichsrathswahlen im Sinne des Wiener Liberalismus ihre Abgesondertheit mamfestirten, stellte es sich als nothwendig heraus, gegen die Vermehrung des feindlichen Elementes politisch wie national-ökonomisch aufzutreten. (Nr. 135 vom 16. Juni 1874.) 5. Die überwiegende Mehrheit der Juden betrachtet als erstes politisches Dogma „Geschäft". Der Egoismus treibt sie zur Organisirung einer das Volk anssaugenden Bande. (Nr. 7 5 vom 2. April 1874.) 6. Der Ausgangspunkt unseres gegen die Juden begonnenen Kampfes waren die letzten Reichsrathswahlen, der Verrath ihrerseits. (M. 51 vom 4. März 1874.) 7. Sobald ein Reifender die Bahn in Krakau verläßt, ist er von einer Menge Juden umgeben und ist nicht mehr sicher seiner Brieftasche, seines Sacktuches. (Nr. 163 vom 10. Juli 1874.) . 8. Jede Hütte eines Juden ist die Höhle, aus der Elend und Demoralisation im ganzen Dorfe ausgestreut wird. Der Einnehmer der Weggebühr bestiehlt Und betrügt den betrunkenen Bauer; von Dieben nimmt er gestohlene Sachen, dem Räuber hilft er rauben. Kein Jude 'soll zugelassen werden zur Pachtung einer Mauth oder eines Straßenbaues. (Nr. 264 vom 7. November 1873.) ‘ 9. Der Grundsatz der Juden ist der, daß die Beeinträchtigung Anderer keine unmoralische Handlung ist. In den Augen der Ladendiebe (Juden) ist es keinem Zweifel unterlegen, daß, wenn A. durch 9)- bestohlen; beraubt und gemordet wird, dieser H. sich dessen erinnert und abzumehren trachtet, denn dieser 9t. hat im Kahal das Privilegium zum Schinden erworben. (Nr. 172 vom 30. Julr'18?4.) : 16. Die Juden sind das undankbarste Volk der Welt. Die Juden sind gemeine Denuneianten, verkäufliche Volksverräther. (Nr. 170 vom 28. Juli 1874.) - ' 11. Es ist eine bekannte Thatsache, daß sich selten ein Diebstahl, ein Raub oder ein Betrug ereignet, bei dem nicht ein Jude die hervorragende Rolle spielt. (Nr. 27 V vom 14. November 1873.) Die Luden im Lahre 1848. in. Wer die Ereignisse dieses verhäng nißvollen Jahres überschaut, dem wird folgende allgemeine Bemerkung nicht entgehen. Bei dem Beginne der Bewegung waren, wie wir erwiesen, alle Schichten des Volkes einig. Aber diese Einheit konnte Nur kurze Zeit dauern. In der meist turbulenten Aufstellung der allgemeinen Wünsche konnten sich Alle begegnen; waren doch jene theoretisch schon lange genug besprochen worden. Die Zugeständnisse der Regierungen befriedigten daher auch Alle. Sowie man aber nun an die Verwirklichung derselben herantrat, gingen auch die Ansichten sehr auseinander. Die äußerste Linke, die Linke, das liberale Centrum, das gemäßigte und das rechte Centrum bildeten sich, zu denen schließlich auch eine äußerste Rechte kam. Dies fand nicht allein in den Parlamenten, sondern auch im Volke selbst statt. Hierzu kam aber ein noch bedeutenderes sactisches Moment. Die Regierungen hatten die verlangten Zugeständnisse gemacht. Waren sie aber geneigt, dieselben zu verwirklichen? Keineswegs. Hierin machte es keinen Unterschied, ob neue, im Rufe liberaler Gesinnung stehende Männer in die Ministerien getreten waren. Es lieglinder Natur der Macht, den Strom, der über sie hinwegfluthen 'will, hemmen zu wollen, und die Consequenz dieser Nothwendigkcit führt eben so sehr zurück, wie die Consequenz des rn Fluß gerathenen Liberalismus nach vorwärts treibt. Die Zugeständnisie waren durch den Volksaufstand abgenöthigt worden. Bei jedem Schritte der Regierungen zurück oder nur zur Verwirklichung der Zugeständnisse in einem beschränkten Maaße, oder bei jeder,' im Laufe der Begebenheiten, sich entwickelnden neuen Forderung ward eine neue Volksbewegung erforderlich, weil in dieser allein - jetzt die natürliche Macht lag. Eine solche konnte aber nur durch immer wieder entzündete Leidenschaft hervorgerufen werden, und diese Hatte Ausschreitungen zur Folge, die in scheußlichen Verbrechen endeten. Dieser Zustand , verbunden mit nvthwendiger Stockung in Gewerbe und Handel, war aü sich schon unhaltbat, löste aber auch immer mehr Elasten der Bevölkerung von der ganzen Bewegung ab. Bis in den Mittelstand hnnmter griffen der Widerwille gegen solche Zustände und die Angst -vor deU drohenden Gefahren, die Natürlich umsomehr wüchsen, je mehr sich 38*

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