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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-04-07 · Heft 15 (7.4.1874) · p. Seite 248

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 15 (7.4.1874)
Date
1874-04-07
Page
Seite 248 (sequence 6)
Language
German
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A48 -Kestande vieler. preußischen^Hemeinden als' solcher^ -: ja eigeflttzch nur;Mn- ]WNL;. BMydx7-..ihrM segNsreichen:Wirksamkei1.H;D.er Bestand des-Iuhenthums-seM D dqvonWicht>Lhh.ängig^i; Macht woch„wie „halbe ^DUliow wer.„Iuden^in Deutschland» iMumidey ..fünfzehnten,AHM aller 'Juden-,aus,»-wie-sollte dasSchicksal einer» Anzahl- Gemeinden, als-^solcher. Wer das Dasein. ,des Juhenthums! .entscheiden.„Aber die Berdrehuyg der Wahrheit istaussdem ^bjete! unserer Gegner - eineviel -geübte Praktik)»,- i-unaHy .'r>'L-n.BerjsiNr 25. März. 7 (Privatm.) - Eine auch.in Ihr.Platt Mergegangene Mittheilung hiesiger Zeitungen.veranlaßt: mich/zu .einigen Zeilen, Heren Zweck,, eö jift>;, die richtige, BeurtheilungW» fördern.- DA von, Herrn >vr.-Hildesheimer -hier errichtete- „orthy-» hoxe Rabbinerseminar^;zählt trotz.allen Annoncen-; und Beröffentlichungen. nur sechs Hör«, von.; denen einige-Perwandte des.. Or. H. sind. Im , allgemeinenmuß - man -- doch nicht vergessen, daß. „Wissenschaft";für,;bie. Orthodoxie; ebenso - nur ein Atushängeschild r-sein kann^,- wie-< „Gewissensfreiheit" »für: die Ultramonjqnen aller , Confessionen als -;em Schlagwort unserer. Zeit gemißbraucht, wird. . Wer den ,»Syllabusals . Normativ zu - betrachten hat, - darf7.nicht von -Gewissensfreiheit sprechen^: »und - wer eine unbedingte , Autorität anerkennt „unh-/ zum.. unbeschränkten MaWWsatz macht, „ darf nicht.von Wissenschqft sprechen, - ohne sich felbst^zu^verleugnen.,^:Man 7,Mß5LedM:M^-«Be^My^ Ueberzeugung gder dessen,., was er für dieselbe-! ausgiebt/.-zugestehen^ aber man darf nicht zugeben,- daß er auch .zugleich auf das Anspruch macht, was. das gerade Gegencheil dieser. Ueberzeugung ist.» Wo die Kritikals unzulMg und,verderWch„verworfen-wjrd> iss keine Wissenschaft; wo vyn. vornherein gesagt - wird:, Dies, und Dies muß gelehrt werden, ohaist. keine, Wissenschaft. -.»UufOyrry,' Methode, die mehr oder weniger der Wissenschaft abgeborgt wird, kommt es dabei nicht an, das ist, wie der Prophet sagt, nur eine . übertünchte, nicht aber ausgebesserte Mauer, die einstürzen will; ein.Krarn.,M» Notizen, - die-,.astenfastS miteinander verbunden,-und in .einigen Zusammenhang, gehracht, werden,,-ist noch lange ^eine ,Wissenschaft. 7-^- .Die Kunstgriffe, welche jetzt von wem HutzeW-.d^..GMer..wer^GemdiWevxrfassMg;-geüht>Derden-..--sind zweierlei- ,Art. . - Man schreibt in. die Blätter: Die Vertheidiger der Äemeindeeinheit sind solche, welche Ehrenämter und.Pfründen behqlten wollen. -- Für den Kundigen ist Dies geradezu, lächerlich, .wohlaber für die liberalen Unkundigen berechnet. Das.Amt eines Gemeiydevorstandes ist„ nicht so„ anziehend, um dafür - sich so . gewaltigin Bewegung zu setzen, und; die große Mehrzahl der Vorsteher^würde-ihr.- Amt sehr. gern: niederlegen. Wie esum wie.^,Psrünhen"„der jüd. Lehrer-, und Rabbiner steht,x.Miß Jedermann. 1 .^Das <kärgliche -Einkommen, - derselben „Pfründen",-zu rnennen.-wst wn Thctt eine! Bersünhigung >an dexMahrheit „Traber solche- Sünden- »stehen nicht - im,Keligionscodex..dieser Keule. - Ke.'MdMoM^MtschNs.BMer^. wie/ z.^B<> <der,- .„Hamburger Reform" lassen sichvon dMMeralen^Mäntelchen^täuscheu, und -mißbrauchen, das -doch nur das dunkelschwarze Kleid verdecken soll. HehrigrnS.-handHM;sich-.-dp.ch, nicht bloS um die Existenz,.rffondern. auch-umdie/ Wirksamkeit jener -Beamten, unh .es-zeigt wenig MerMndniß^-für: hen-Werth.-einer »ssolchen^wenn man; tadelt,-daß sich-dieselße -erhalten.wollen, .und nur- ,von.-,,Pfründen";: spricht. ivi-Ji’/'f&tljtyhiK7<:MLM -(Privatm.) > In letzten» Drgen ssind -abermals;von mehr^als<5llj-.GMeinden. die,: Zustimmungen -zu - der „PetitionWer »Perliner„ Gemeinde: eingelaufen, so; daß wiese Mer,.,-50.6^ ^Gemeindenrepxäsentirt) Nichts minder, ließen viele . Gemeinden die; Anzeige hierher, gelangen, daß. sie sich der Petition -von Hannover, andere wieder, waß „sie sich der .Denkschrift, von Trier -angeschlossen haben, So . viel, »gehtaus Allem dem hervor, daß es-sich inwieser. Frage durchausnicht; um einen Streit zwischen der Orthodoxie „und der Reform, handelt,: da -sehr viele wer Gemeindender- Orthodoxie angehören - nutz;. den:;orthodoxen -Charakter:bewahrt haben.' ■’i.-A-j.: ,$;or:; Weiningkn, 25.0 März.; (Privatm.). - Gestatten Sie: mir über, das Berhältniß - wer --jüd..,Schülerza.hlKus.unsexen-hi e f i gen höheren» Schulen. Ihnen einige „Zahlen, milzutheilen:-, - Gymnasium, und Realschule--1. Ord. - hiericha-ben zusammen 39,1,- Zöglinge, hieryon. sind 5.1.»Juden,, während nach,,dem-^-Bevölkerungsverhältniß-im Allgemeinen es höchstens 10 sein würden, oder anssatt 2—3 pCt. 13 pCt. ... . - .„„s, Es:vertheilen.sich die Schüler, im dem,Classen derart, haß die unteren Classen .14. pCt,,Iudeuchaben und' diewheren Classen 10 pCt., ,-während nach her Bevölkerungszghl,;2^rUNH -2 pCt. sein lönnten.. ,D)aß die „oberen -Classen de^'GymMsiums von 10. pCt. Juven besucht.ssind,. - dient-, - zum Beweis, „ -Haß -„sich^-im H e r h äl l n,iß bei uns - auch viele,Iuhen dem. Universitätsstudium widmen,, was „sicher im Fortschrelten begriffen ist.: Rechtswiffenschaft istbevorzugt, doch auch Medicin und Naturwissenschaften srequentirt. - -» r.^'y.^y; Hannover, 23. März. ,,lPriva1m.)„- .Jn.-.--der Benutzung her Strafanstalten und Bezirksgefängniffe unserer Provinz sind neuerdings einige Aenherungen getroffen und » ist„verfügt, worden, .daß zu Zuchthaus und zu, mindestens dreimonatlicher Gefängnißstrafe »verurtheilte Israeliten männlichen Geschlechts sämmtlich nach Hameln; transportirt. werden sollen.;<,;?? , . „ „ Am »Freitage, dem 13. d. M. .Abends wurde in der. Syna- . goge - zu.. Hi l d e sh e i m - der -; zum,, LandrabLiner 4. gewählte Dr. Guttmanm aus Breslaudurch. Yen > Oberbürgermeister Boysen im Aufttage der Regierung,in seln Amt eingesührt.^ , Am ^11. „h. feierten - „hie Eheleute Löwo-nMal. in. Bov en h e n ihre - goldene Hochzeit. Am,Vorabenhwrachte der, dortige ssssännergesangverein unter Leitung des Cantors Rehse ein Ständchen und, trug einige, sinnig, -gewählte Piecen -vor. -, Dann erschien „her lange Zug der Arbeiter der Cigarrenfabrik„ von E. Löwenthal Söhne unh -ließ-durch eine,-Deputation eiu reiches Geschenk überLringen. , Am ' 7Tage,;,der,-, eigentlichen Feier, ssand,:-sich Wie FleckeMe^retung mit dem.Bürgermeister-Irosenthal; an Her-Spitze und der größte Theil' der Bewohner von Bovenden im L.ffchen

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