Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 15 (7.4.1874)
- Date
- 1874-04-07
- Page
- Seite 246 (sequence 4)
- Language
- German
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EWfarHM' Md 'hM'MewM'^FrömÄlA W M^grvHÄ dlMuÄ' WeMn MHr.' - JoftW MN eisten PöhÄpriestev dwfe^ MamÄs' mWMßiaber zwischen Ämäet L: PhabiM SiMMP. RiMich, (Akinch/-4812, 'Ä EHM PÄeE'MW W Man M' Jah^ läng füstgirLn^ /"Hbrr ^P. Häüptei"stN'''haß"Äidl'>n bbet viv^n nichts anderes ats ddr MmMWs Meute,-womitMan^W-Msr de^S Hohenpriesters MW P. MäU weW Mes ÄeichchüMs-benanM. "Ebdufo glaubt Herr P. kn' "' der - Stelle, Midrasch zu Koheleth 4, 8: VnöHri p;'^2ä/'M'Äegem WerHäbsücht in der Wischest Geschichte, GräH '473-'1 int traurigen Andenken gehenden : Pro-' cöstsul Gabiniüs, den das Volk wegen' - feistes' Reichthums der GrösDohn genannt Haben soll, lieber zu erkennest! Allem auch Hier sstgt das Währe diel riäheri bi6";n''ober'^v^n''ist'Wt7o§,! Gold und R. Eleaser führte wegen seines Reichthums den Beistämen Gold söhn und ebenst Meint Dies beim ProcstNsstl GäbistWs der tzall gewesen zu sein! Der EigönMme 'Ehryses! ist aus ^Hostter- Ilias 1, 33, bekannt und auch im Talmud köürmt ddr'Nanie ’irti "■£' ^fir S vot. Hier jedoch" bei den beiden ängeführten Namen scheint Lnvi:n =^xqv ao g-' ein vom Volke erfundener Beiname gewesen zu sein um den Goldreichthüm Hr Besitzer zu Harakterisirestr*)' Als unrichtig und falsch müssen wir die Jdesttificirung der kabalistischen Gottesnamen ° mit den persischen Mythen bezeichnen. „Die Anahitha 'heißt es S. 9, wird auch stuft im Talm. und der spätern kabbälistifchen Literätur genannt rc. Der zweiündzwänzigbuchstäbige Gottesname 'st"2 im n"M"7 zum' Prwstersegen) lautet "'v-'v"s''Äb'' ’ö^Wo"©*'' L"w"päLr.'1'' Der' erste' NaMe, der auch. im Büche Rahiel 45 a (s. Zunz synäg. Poesie 146) verkommt, ist unzweifelhaft Anahitu, wie sicherlich D i ostysys und d^vstos wahrscheinlich in 2Dv"is' krispstä" zu'anderst Ist. dbvs Mag koseitlou odet' vrivb-NepstLsioS/ zu'"' lesensein. 'Den Kenner wird diese BerMlschustg der /iranischen- und griechisch-römischen Mythologie nicht überraschen."'' "; Allein Hütte Herr vr. P. das Alter dieses iiL^> beim Priesters egen 8t Erwägustg' gezogen,' das zu den spätesten Prö- *) Daß givnn vder b-iv-in ein hebräisches n. p. sein kann, Hit H etr Perles W^eheN. Iiv^ 'ist von vin, Söstne, gleich ^ÄÄW vöN' w73ib> SöNne gebildet! Allein die richtige Lesart rist-iwahrfchemliGu' Gölv- und viü-in heißt Goldsohn, ein Beiname, den das -Volk., dem R. Eleasar gegeben haben,-Wg^ Es liegt diese; Bedeutung viel, näher als Crösüs, da ist der Bibel ein ähnlicher Name 'stnä vi~ ns,' Genesis Z6//39, vörköMmt. " ' - ' buctest der' MhäNsstschen-ÄturWe gehört,''so wüM'ör'än^öiE BÄmifchuNg Wtc stänlfchen'Mb'griMisWroMischen -Mythdiö^L nicht tzedachtHaM! Dek^Ä^rfäffeb'' diW>"MbdteS-tst^ nämlH te Jizchak' Löriä ^ünd dieser wüßte' "weder vön 'dÄ - Zendävesia stoche'von der' griechisch-römischen Mytholötzi^ das allerminddstv. Der - zw'LiunWanzMuchstäbilge- 'Gottesname ist' hier-ganz' einfach, eine' 'gewöhnliche" kabbalistische * WbrffMerek',' wo - ein BüchstaSö für den 'äMrn 'transpöüirt 'wM.u "'Dechleichen älHÄetiM Verwechselungen Pnden sich^ aüch' im TaMüd' und sogar nach ddr Arisicht' 'dinMr Commentatören iÄ der Bibel. (S. Säbba'th 104 und die Wörterbi 8. vl Mw): - Jakob'' Emden ^im * feinem Commentar - znm Gebetbuch giebt daselbst auch weitläufig an, wie aus dem 'Priestersegen -dütch' Mutatiöri- Und TranspösiiiöÄ der Buchstaben der zweiundzwanzigbüchstabige GottesUaM: ''lÄ'Wnpder enstanden ist. In 'gleicher Weise erklärt bereits Albö, Jkka'rim II, 28, die kabbalistischen GöttesNanien : "id2"iU>N als bloßeeinfache''Verwechselungen'"des' Tetragramätons/ -indemanstatt ' der nächste Buchstabe "2, für' n - für '1, 7 und endlich''für ^n' wieder genommen wurde. Desgleichen würde 1:^*7 in iO"2i?2"2 tränsponirt. ' Alle diese' krausen Worte und Namen sehen nur anscheinend ' so mysteriös aus; aber sobald l ttiäri' hinter das Geheimniß 'köwmt, so verlieren sie ihren Zauber mid Nimbus." Sehr interessant ist die'zweite Abiheilung -des Werkchens : Rabbinische Ägada's in 1001 Nacht, wofrappante Vergleiche und Parallelen'zwischen den tälmudischen 'Sägen und 'Erzählungen und den orientalischen und griechischen -Sägen angeführt werden.-' Wir-'! haben in diesem Blatte' und "im' israelitischest Völksblätt mehrere derartige; vergleichende' 'Studien veröffentlicht undauch' in -9fr. 4 von-'llr. -Berkiner's - Magäzist nächgeMeM, daß M Sage vost dein ehernen Paläste des^ - /sich selbst' vergötternden HiraM >, ' Königs' von -Tyrus , eine Nächbildüng des eherstett Zeuspaläftes im Olymp, ‘xätoößavrjs, Homdr 'Jl: - I 426 re. blos/ ist. — Bei den angeführten Räthseln ans Midrasch Echa e. I, S. 97hatte - Herd'lli-. Perles ' auf die - bekannten Räthsel' des'- Sphinx und' des - Kleobul, wie wir' dies iü-ddn -benannten Artikeln hervorgehoben- Hinweisen mögen.*) Wir können es nicht unterlassen den Wunsch auszusprechen, daß der gelehrte Verfasser noch öfter mit solchen gediegenen Arbeiten die talmud. Lexikographie bereichern solle. ... :>•;H;Rabbiners-MjDppenheim. - *)--Trotz des- Druckfehlerverzeichnisses steht irrthüMlich drÄ Mäl- ^bn» für ervn'«, Nabels / n " , ^cUxiii/g6U/<xc&ticßfe<A/. /ä Deutschland. ^NN, ^4^ Mä7z. (Privätmitih.) ' Wie wir in stovlger MstMr bewerkt, brächte die Weuzeitüstg" vom 19.-Mä'rz eistdü äüsführlichen Arkrkel ^Jüdische Zustände",' der ft'isterrHöch- Äffchest-'ÄlMl't iüsbeföstdere gegen^üns "und'das' von^uns'vertretdüe -JAM'thinn dichtet.' ' Msch ist vieser Artikel' mit einigen