Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 6 (3.2.1874)
- Date
- 1874-02-03
- Page
- Seite 88 (sequence 6)
- Language
- German
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-Ursprünge des -; Christenthums aus dem Judenthumei -zu-Oeantz Worten// Die-- einfachem ElementsnäMlich^bleÄLehre^/yhyher Einzigkeit Gottes, von der- Weltschöpfung/ v.onb.er Matur-pes; Menschen/ von/ der; Liebezu Gott- -und /voy^ber allgenteinen- Menschenliebe/- von -der ./Gerechtigkeit .und,der, Barniherzigkeit GotteS und von der BersöhnuNg-;.deS. MnMeniWjh>^.o.tt--,?.d.iese! :sin.d:.-leicht;mnd selbstverständlich, -aufdas; Judenthum> zurjickzufüh-j ■jren; Aber diese einfachen, rationellen,Grundlinien--verschwinden! schnei-, ftehd/die- Frqge: sntpieweit/xsich/fKr^diesen. Anknüpfungspunkts in; danzajligM ^ZchznthumK MdeDZ,-H.ydMis)M WB dieses ^sianden-j? Hiemuf! jNUNr ist. in Mr^. .verschiedenHn/Meis^fAntwMkjgegehM worden»;rmh? wsr -haben-in ^er^-, ins deL.PehMchrWMgPMne,n ^Mift;;xine<-WM--HeayMrtung., vorKeMneu> ZMr ei|jtWk^9en ste-vorgetragen-wird/ rV; ü (FoWtzungüfolgt.)^. n’AU.il!fcr,v.;n T/b/// j//bt nr.\-:p -3ui -;if os ittmi ^zdnw^Awocc&tic&beu,. Mutschland. Berlin, 21, Januar. (Pnvatniitth.)!. I.?Indev. gestrigen! Sitzung des -Abgeordnetenhauseswurde; .das/ Gesetz.-,über die ob-s --ligatorische Civilehe - und - die Führung MvStandesbücher;i.y dritter^ Lesung zu Ende berathen. Eine längere -Discussion erhob noch über-den K 53, welcher lautet:-- „Alle diesem Gesetze -gegenstehenden Vorschriften/ treten , außer Kraft. - Ein Glei« gilt von den Bestimmungen, welche die -Schließung,/einer wegen; 'Verschiedenheit;-des Religionsbekenntnisses' -verbieten -und! avelche eine staatliche Einwirkung/ -auf die-Vollziehung der Taufe! anordnen. Außer einem Anträge des/. I)i-. P-et r i -wegen,- einer; Einschaltungüber Ehescheidung, -der'; uns-- hiernicht -berührt,--stellt/ der .Abg.- v. Ger la ch den Antrag, den zweiten- Passus des -Pa-! ragraphen zu'streichen. .----- , .--- Der Abg. v. Bismark-Flatow bemerkt hiergegen: Dev Antrag Gerlachs sei -ein offenbarer Widerspruch gegen den Geist des Gesetzes, denn er wolle in ein Gesetz, welches zum Zweck der Vereinheitlichung der- Eheschließungsbestimmungen gemacht wird, .sogleich wieder diealten Ausnahmebestimmungen einfügen. Es nehme Wunder, wenn der Abg. v. Gerlach etwa glauben sollte, mit diesem Anträge im Haufe-Glüch zu; haben. / / v. Gerlach glaubt, - daß der-zweite Theil des-tz- 52, den er zu streichen beantragt habe, -auch nicht in das Gesetz -hineingehöre, denn sonst könnte man ja auch alle sonstigen Ehehindernisse, z. B. die wegen Verwandtschaftverhältnisses, hineinbringen. Das Gesetz habe im Ganzen die Tendenz, .Christenthum und Sacrament möglichst aus Familie und Ehe hiauszuweisen. /(Oho) -links); aber das rechtfertige - doch, keineswegs,. eu passant die Aufhebung der Ehehinderniffe, z. B. zwischen Juden und Christen, die uralthergebracht seien, hier gleichzeitig auszusprechen. . Es sprächen, sehr viele Gründe -gegen die Aufhebung dieser, Ehehindernisse, und es sei wohl Jedem klar, daß, wenn man ein fö „uraltes. Recht wie dieses aufhebe,, doch' die stärksten Motivedafür vorliegen, und daß auch diese -Weislich -untersucht -werden müßten. : ....! (M. Das Verbot der Ehe zwischen Christen und.Juden -wurde zumersten Male,, und. gleich-bei Todesstrafe vom.römischen rryjVji o)r/i w] Guu' nHo!?] 'iUnutiiü zchrist/'m -Kaiser, Mon stgnt ius . im-Mahres 3 9 -erlassen.^ ValenMan, .HHeh? ' dosius: undi Arkadius!-wie,derh.Mn.--daß^.Hesetz/,.MH. Gtrgfds, .des Ehebruchs- (3 88), -Md-Honovsus. .'verbot ^.überhaupt,Heixathey «Wch-KGM Glaul-enSgenMn Mfeä M. -IX > ---i VII und unser-. jM-l. -UrÄsgt^-MdKHil- ", ,AufI. I Baud 1 S; 402. ,.-Ausl,,II.M 434. "üf,- ::.vn - -V’- ....- ....?)er- S iri tOji m in,i fi« v .6eincj;ftj,,ü6ev,, Folgendes,: . Mn/ den .Motiven - ist; daraus -hingen;iesen/wp.rdW^ daß eine-- derartige Bestimmung -eine; -gajNz.-.nothwendige ,Mojrsequenzdes -, vorliegenden-Gesetzes -sei-, u;td lch-mußhinzttfügen, nicht blos - eine-,theoretisch-nothwendige ,,/sondern Me sWe.-,<»ltzie durchausgezogen /werden;?nmß,/ .;unr sVMMNW. s.zu -verhüten. .Wir ^ntüssen; mns -nämlich vergegenwärtigen,; ewie /jetztr-in ^Mpreußen/die Sache--liegt.Es, HMHt, sür).,die-,Muhendie.,Porss schrift,, daß .shw Ehen --vordem RichM gcschlyssen,<werdeni,,; diejselbe Porschhift-chesteht „fürdiejenigen Misten, -Mlchd'/ans.--dhr Landeskirche anfgeschiedc'nsind, , unv.res; ist- /von, -Anfang , 1.847/also^ ^wenigstens Praxis des./großen Stadtgerichts"/jzu -Berlingewesen,,; daß durch /diese- Mstiuimung die,, Me-/zwischen Juden nnd per Landeskirche nicht. /angehörenden. Christen -eine vollkommen;. zulässige sei.„Auf - Grund dieser ..-AnfsaKlyg stu.d Hunderte von Ehen geschlossen,worden, .und-.hiese AusfMuW.h.at in den letzten Jahren ^uch hei anderen.Gerichten Line,sveitgeh.ende Anerkennung gefunden , - seitdem - von. dem^ Herrn. .Justizminister vorgeschrieben worden ist, .haß . es .möglich,isein-MK^z^""^ stellung - gemeinsamer odor - gleichlautender Register..' fpr-malen/Einwand -zu ^hMisigen, der.gegen di^Znj-ässtg; Ehen..qusgestellt. worden.»ist., Wir - .hahe-n also bereits,., de^n ,Zustand,.-daß.aus Grund „der Civilehe^chie „Me . zwischen Christen -und-Judeir zulässig, ist/-undwenn-nun ,hie ZCipilehe imn^a,nzen süralle. -Fälle.eingefjlhrt-wirh,.-sp,glauhe,.ich,,.die.Hhnseguenz. .ist eine/ .absolut gehotene^ s-dasselhe;.auszusprechen,.für-Alle^.Fällp. Thätenwir..das.nicht, wir „würden./das größte. Bedenken ..errege^ ..gegen--die, .Richtigkeit des...Satzes, daß;/jene-seit..2V; .Mahren ^geschlossenen Ehen gültig/seien. - - -4 r2- (Die Sache lag?also.,bis. jetzt s.o^..daß. die