Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 6 (3.2.1874)
- Date
- 1874-02-03
- Page
- Seite 89 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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*89 Msche«ttMdLnrMvtlMffenM^bIhZsslchirn^Chrlsterk,-^'did'-'.'M' MiMMskircheiMMen^woirett /'gesetzlich' lzü'ILsstgr-' .wa'v.' u; Durch öä'K -vdAi^gL'ndö-Gesetz ' soll.''-nunmehr "drei Ehezwischen putzen rund Christen.^cchtte MterschiM erlaubt * Unsere'Leser'wiffen/ Paß MS^l nach- --unsererHUebMMgüngrr 'ke ilniHreundi -gemischter- ' Ehen ^M'-ArWirr'chüLönlMch'l'die'ScheüMr'lTrauUNF'-rM'eineMrsolchen. Püürv 'j fii enürls-vollzogene ’>t ^Dagegen i: tsinv'tiLivr -völlig! einverstan- ' dtznj daßl-süu'ch ^dieses^Svangsgesetzk/alrf dem Äeligiösen.-Gebiete: von Staatsselten beseitigt werde.?-//----!'-/- 7'lr.^r^ RedacH.-r -ui -Bek! der? Abstimmunß^fiel der Antrag v. Gerloichs/ Änd der! -Paragraph rwurde-iiniffeinttrnürsprünglichen/Fassung nngenommen, j febvch. imitEinschluß--des Antrags vonwr. -Petri:.--//'? jiv^ir;;:ri .'(Die-lAufhebung-Äes- Taüfzwänges interessirtuns nnr-mL sofern-/- als? im'.Fälle-reinerrÄnehelichen-'-GLburt'.seitens' einer--jü-? difchÄi/Mültex/vow einenn Christendas:-Kind' nach der BLstjnifnung? desrallgem. -Ländrechts-'.zwangsweise getauft1 wurde, ein Fäll/nder erst.vor i - einigen Jahren . in - Ostpreußenvorkam >' .-so! -daß -das 'Kind' der/ Mütter; von? Gensdarmen entrissen wurde.! Muh fb^hii'Jr. v/ wjs - - . Rcdact.) Berlin; 21. Januar':- lPrivatm.)/ Das in Nummer v4[ mitgetheiltei Antwortschreiben? des Herrn Vr/ Lasker hat hier,/aber ,'ßmr ldürch -fein'en-rinegativen? Inhalt einigdl Aufmerksamkeit auf Pch gezdgon.'?^ Man wunderte -sich/ daß -ein Mann/ - der ein - so igeröZkgterdparlümentärischer 'Kämpe ist/ soorakelmäßig - sich aus- MiHtysLNichts-:Lst lleichtbr/? als/-zn/sagen-/ die-ühWentgegtznge-!' .sMtenrGrÄrde nhLtt'eni ihn:-nicht-'überzeugt/- Ähnehinzuzufügen, MrUm nicht?.'vhne^in--tzie6Erörterung^ auchnur .eines- -einzigen dieser' -.GegengMnde?. einzugehen^z Man-fühlt 7 sich -dadurch vevsuchtttLnzunehmen, -- daß-Pine-? Widerlegung - nicht gelungen wäre, und?- dieses Absprechen - - eher: --für --eine Schwäche, alsfür eine Stärke - der Meberzeugung zu?-halten. /-Unsere Zeit - ist-nicht dazu angethan/--die Meinung irgend Jemandes/--wer--es auch sei, hinzunehmen, 'wenn sienbcht-'-geuügend motivirt - wird; Man weiß, wie? vielen "Jrrthümerwlauch ldrrfbegabteste Menschunterworfen ist/Äüdu verlangt deshalb-die-Beweisführungfür. jede Meinungs- Wtzerung/Desonders aber wenn sie-emewEinstuß. -auf bedeutende JnstitütioÜen.u!beansprucht. - Wer- Ihr. ^„offenes . 'Sendschreiben^ mit dieser Antwort vergleicht, wird die/letztere/äußerst-schwach finden. -Die? /,VoA Z^^schreibt:? Manäheilt uns Folgendes mit?:; ,//Derk- Vorstand: des-;im- Schooße der hiesigen j-üdischen -Gdtneinde existirenbey Jnstilutsi'//.Be tch-H?a mrv ras chk.", bestehend ans.den Herren -Max /R-vs e nberg, 'Meyer He y ma nn und M/'? G: Levy, hat neuerdings/anuMitgliederderjüdischew-Mmeinde ein:. Circularschreiben , erlassen, worin-dieselben aufgefardert werden, -Beiträgen -zur/Grundung meines. St udi?eu f onds/ zur Beihülfe/-bedürftiger -Hörer des- /,Beth. Hamidrasch^ zu gewähren. So wenig ans dem .betreffenden Circular /etwas- Näheresüber bis Grundsätze-rer-Derwendüng:und' der-BerWaltung dieses - zu gründendenn/StuDienfonds enthalten -ist/ . so, wenig? ist daraus ersichtlich/' ob szü? - der Gründung .-überhaupt. die.«- Genehmigung des- Achtzehn-era usschusfes', welcher -die statutenmäßige Vertretung des/Jnstituts hat/ eingeholt oder ertheill worden ist. Sollte das- Letztere-/.-wiees scheint,-nicht geschehen sein, so haben -die-den genannten) Herren i zu machenden Zuwendungen ledügll'ich/den Charakter einer Prlvatgab e, deren Verwendung -ihrem persönlichen - Befinden überlassen bleibt, da Das Institut--des PBeth??Hamidräsch" bei dem Mangel der Zustimmüng des: Achtzehneräusfchusses damit in keinem. Zusammenhänge steht." - : Aachen, 22. Janüar. ^Eingesandt.) In Betreff-der-unter? Jülich^in-Nr: 4 -der.Allgemeinen Zeitung des Judenthums mitgetheilten Gerichtsverhandlung: gegen reu Vorsteher - Kaufmann -zu-Linnich/ erlaube ichmir Sieganz -ergebenst.zu-';bitten/Hin die folgende Nummer Ihres geschätzten -Blattes, die Notiz aufnehmen zu wolleü, -. daß ich . .in -. denk von mir verlangten - Atteste mit keiner Silbe erwähnt,? daß :zu den „Mizwoth" nur die -frömmeren"?-Mitglieder herangezogen würden. Eine solche den Lehren des Judenthums - widersprechende Behauptung wurde ich, wie man in - dem Artikel, übrigens vermuthet, nicht aufstellen. - / - -- -- .. ,I)r.. W. Wolfssohn. -Cassel,-21. Jan./ (Privatm.)! Bei den-vielen jetzt-wiedererscheinenden Schmähartikeln und -Schniähschriften gegen die Juden aus -ultramontanen, - pietistischen . und reaktionären Quellen thutes.wohl, -auch wohlwollenden und.würdigendenSchriftstücken aus .christlicher Feder-zu begegnen, undwir - machen daher gern auf einen solchen Artikel in. der ,-Caffeler Tagespost" vom 1-4. d. M., verfaßt, von Herrn Richard - Fleischer, aufmerksam. .Er?-ist. in - einfacher, -1 aber zutreffender - Sprache geschrieben - und darum um-, so:-geeigneter, die Vorurtheile - zu widerlegen, die beseitigen zu. helfen sein Zweck ist. - - /- - Flatow. (Posen), 20. Januar. Der Minister hat die Anstellung eines jüdischen Lehrers an der zn'.errichienden Simultanschule chierselbst genehmigt.-- ' n- Aus. der/Pfalz, 21. Januar.: Die Ministerialentschließung vom 29. August v.-I. über die Volksschulen spricht -blos-davon, daß:die consissionell getrennten -christlichen Volksfchulen einer Gemeinde? in confessionell - gemischte umgewandelt werden können, und--daß -das ernstlich -gemeint ist, daß also die israelitischen Elementarschulen von der Vereinigung durch die genannte--Entschließung -ausgeschlossen sein sollen, das wurde -sofort-.in Kaiserslautern,: wo- -zuerst -die Einführung der Cvmmunalschule nach - dieser Entschließung beschlossen würde, praktisch bethäligt. . Das', hat nun bei. den Israeliten der Pfalz böses Blut--gemacht, zumal aus früherer;Zeit schon Correntschulen hier bestehen, in welchen auch - die Israeliten durch Lehrer, wie durch Schüler, vertreten-sind.- -Di^- -Sache -hat. noch ihre besonderen .Folgen- -für die -israelitischen.Lehrer; denn wenn die Communalschulen. blos für . die? christlichen Bekenntnisse da sind, kann an denselben/ natürlich--.kein-!-israelitischer Lehrer angestellt werden, wenngleich den israelitischen Kindern natürlich nicht verwehrt ist, -sie.-- zu - besuchen- ./wie. .sie^-auch- -in den confessionellenchristlichen