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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1872-09-24 · Heft 39 (24.9.1872) · p. Seite 768

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
36 (1872)
Issue
Heft 39 (24.9.1872)
Date
1872-09-24
Page
Seite 768 (sequence 6)
Language
German
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aüSzeichMe, tö'e s fich aü die SMt dieser ÄMgüüg gestellt Hallen'. 2)a'8 ÄewÜßtstkn t>e@ AM wckt E Anfang MM, Äe GchÜrfe der LdKk, bte' Mcht Wortes würbe akgewendet; aber ckaN fotd'e'tke II & iernahm uichtniehr, als den Ückfiarlden Nach zll ixi&p ^en wttr, steks'gewiß, daß in EonfeqN^j e£h^4 DchrillesvörÄarks imnier vre äudete'N liegen, die Mit j>er Zell geschehen, und vM'racht Werden nlüffen. WenNwrr hie Äörgangt der letzteren Zeit beobachtest so will es'uns lleÄnken, büß es! nicht mehr jette edlen und. erfolgreichen Eigenschäften' sind, welche sich an deü Kundgebungen und Ünieküehmungett jüdifcherseits 6# IHÄigen. Eine jede Üdee, die irgend einem einkdmmt, wird in die Oeffentlichkeit gebracht', Aufforderungen zti ihrer Verwirklichung gehen in die Welt; öb sie äüsmhrbat, bd sie zweckmäßig sei, wird wenig' erwogen. Mail machet Lärm bärnik, mag sie rinn für däs Ganze nützliche oder schädliche Wirkungen herbörbvingen. Wir t'önriten auS der neuesten Zeit' mehrfaches ü'nfähren, was deshalb gescheitert ist und hiermit unsre Schwäche erst recht ttojj legte. Wir wissen, daß solche Warnüngest wenig Helsen, aber wir müßten sie aussprechen, und werden nicht unierlaffen, bei Gelegenheit sie zü wiederholen. Literarischer Wochenberichl. Böm scheine, 3'Ü. Juli. Vr. Stephan Do lö st lieber, die Archenreform, mit besonderer Beziehung aus das östreichische Concordat, aus dem Ungarisches übersetzt von L. Hevesi. 2. Auflage. Leipzig 1870." Das üNgarische Volk war bisher fast ausschließlich von dem Streben nach Erhaltung seiner nationalen Selbstständigkeit, erfüllt, und bä dieselbe auf alter Ueberlieferung, auf der Geschichte öes Landes im Gegensätze zu den, absolutistischen UmwälzungsplaNeN der Habsburger beruhte, so war sein Blick Mehr in die Vergangenheit, als auf Gegenwart und Zukunft gerichtet. So ist gerade in dem nun freien und' selbstständigen Ungarn das Bebürfniß nach Reform sehr g'röß. Die vorliegende Schrift eines gewandten und geistreichen ungarischen Publizisten ist, bestimmt, den Fortschritt auf eilte# der wichtigsten Gebiete des Volkslebens, csuf dem kirchen-Miüschen, anzübahne'n. Der Derfässtt 'erfährt keineswegs blos theoretisch, er giebt keilte ÄbanÄung über 'has AethaünU' des' Staates und' Ät Kitche iM allgeckeinell, sontzetN er geht überall von m Z'üständM in OchMch Und zuckäk m UMMk M,'zeigt ihre Schäden, weist Mf dis MM hin sie zü derbessM, und fotfratt auf diesem prMscheN Wege freilich zü denselben Schlüssen, M matt aüch M ändern Ländern und Ms deck Miete der Th'edrie tze- Meü hat. Der Gegenstand ist ein schon öft behäNdeMr ünö etwas trockeN'er, über Töldh Miß ihnän- MeNd, jä äckusäNt zü McheN. Mit ftinsteck HUckör, Mt MÄichster ÄbNie ist düs Büchlein geschrieben, Nie etcküdeüd, üMäll pikant, aüziehend. Der Politiker und überhaupt jeder, der sich für die kirchenpvlitische Frage iüterGrr (Und das sollte jeder Gebildete, zMal unter m JüdeN), findet hier Mumchfäche Belehrung über die Gestaltung dieser Frage in Oestreich-Ungarn MV auch äußetdeck ckäÜcheN guten Md nützlichen Winl für das Ä'llgeckeiNe. Mß der Verfasset in vtztiebter MüWWer Weist deck EhriMthucke der ulttäcköntaMn düs wahre ChristeNthM Christi, Ms welche# Wer macht, wäs ihck gefüllt, gegenüberstMwollen wir ihck getN verzeihen. In Bezug auf die Ätdeit Mt sich- Herr Tvldy (S. 144 ff.): voü acht liberaler Gesinnung erfüllt, er will sie Nicht nur politisch, söndetU Mch fvüäl, ick bürgerlichen Leben, den Christen völlig gleichgestellt wissen. Er macht Wen nicht s Me sö viele ,MfgeÜärLe" Politiker, Ms ihrer ÄbWitzßung und äüs ihreck ZltsäwMNhÄM Unter' einander, ans ihreck geschälten äw besonderen Ge'wöhnheitell uüd aus ihrer kosMpdlitifcheN GesittMng einen Börwürf, sondern überweist ckik Necht die gättze Schuld d'ckran deck Christen. Es ist Höchst bezeichnend für seine ÄtttschaüU'Ngsweise, daß eittes seiner HaNptargückeüte für die CiNführUNg det EMehe das ist, daß durch sie erst die Gleichstellung der Juden völlig bewirkt wird. Bei.deck lebhaften Äntheil, den in Deutschlättd gerade jetzt die kirchenpolitischen Kämpfe hervortüfeN, sei bas treffliche Büchlein recht Warck empfohlen . — „Das Jlidettthüm und der Culturfortschritt unseres Jahrhunderts VVN vr. L. Brisker^ Wien 1871." Der Verfässtr gehört der Zahl derjenigen an (üttö sie ist Götk sei Dättk doch Nicht so gering, wie er Mint), welchen die cköderne Bildung noch Nicht alles religiöse Gefühl und BedürfNiß erlödtet hat, welche die Welt Nicht aüsschkießlich ist darwiNscher Beleuchtung, veü Wüschen nicht Nur, nach Herrn 'Briskers Äüsdruck, üls üitltiä' ükfülVijfa, einen steischftesseNdeN AffeN, be- Wchieck'W^

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