Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 37 (10.9.1872)
- Date
- 1872-09-10
- Page
- Seite 727 (sequence 5)
- Language
- German
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fanden. Als CyruS den^ Süden in Wübel« die- Erlaübniß} nach Palastma.-zurück-zw «kehren gab)' benutzten'alle'diejenigen^ welche' irgend eine behagliche 'Existenz gewonnen ' hatten/' diese Erlaubniß nichtj^ um nach'dem mit"Trümmern bedeckten und von den räuberischest Nachbarn durchfluteten Landezu - gehensondern überließenes' dem''' ärmeren Theile «des -Volkes/tsich'vahist «zu« beheben'/" undunter Mühseligkeiten und Gefahren ein neues' Dasein^« aufzUbauen: Dies«istdas"richtigeVerhältstrß,uud hiermit war die" Zerstreuung gegründet: Bon da ab" aber' - glich' i sich dieses * Verhältniß aus. -' Es gab« mit dir Zeit - im In--wie -im. Auslände' reiche und ' arme Jüdett/iund" nur die geschichtlichm Zustände-" wirktenauf ' den weiteten ' Anwuchs der Diaspora.' Das Gesetz Mdse's, die israe^' litische ^Religion/' hatte keinen' Einfluß darauf, diese " zog vielmehr' immer wieder eine - große« 'Anzahlen das Vaterland zurück- Der 'Verfaffer würdigt -die Momente 's ehr wohl, welcheldie «Juden' auch' rn der Zerstreilustgisolirt' erhielten.-' Er erachtet« ähre Sittel' als' um« «vieles' höherstehend/«als die der anderen 'Völker. Im der' V^bin^« dung' i dev Juden unter« einanderfindet er' den 'Grund und' den "schnellen- Anwuchs ihres Handels ihre «Corrtz-1 spondenz, ihre gegenseitige Mittheilustg über die«Wacrren, über Quellen und«Absatz-derselben/ «setzte sie" in den« Stand/ denHandeldn einem gewaltigen Aufschwünge^ 'zu ^treibest. - Aus diesem Grunde sieht ersie noch heute'änder' Finanz-' welt i die obherrschend^'Gewalt««besitzen. * Sb lebhaft'- er' diese'Dinge--schildert, «so müffen wir-ihn doch auch hierist" der Einseitigkeit / des Mangels '"an historischer''Umsicht ' zeihen, denn er Übersicht, daß,' worüber die Documente ja genügend vorliegen) die durch das Christetithmn, sobald es zur Herrschaft gelangtwar, vollbrachte «Ausschließung der Juden «aus allen bürgerlichen Und politischeuniLebenssphären sie « ganz« und" gar «dem Handel' zuführte, und sie mit vollem Bewußtsein darauf beschränkte.!- Was die jetzige Finanzwell "betrifft,« so mögen die Juden« immerhin den gr ößten Antheil an' ihr^ haben \ das Iudenthum 'steht in keiner« Beziehung dazu:' die "jüdischen t Financiers geben" niemandem darum, weil' er «ein Jude. - ist/- eineu-Vorzugs Wir ' habenhier eine«intereffünte Stelle/ « die wir' wie'-! vergeben wollen d „Was har« man nicht" alles in vielen Epochen« unter'«tausend Vorwänden Methan, um sich' voN dem- Zwänge -dieser 'geschickten «Nation' zu befreien, welchkr'' mau cnnichtK ' votwetftM kann " als die Privilegien , die'' ihreN^Sittewj' ihrer Befähigung /& ihrer« geMschäftlichen' ConMütiM-einwohüeü)"PrMegien'''ivelche'^eiM liberAeso G^fttzbüch'düfhebeii^kann^ vrelmchr'hat siebis'zu unstet Tagen seit ' Tastseüdeü von Jahren dem' furchtbarstÄ^ jtzäffe getrötzk, den grästsaMsten Mifolgustgest widietst^ detl/ fast' ustbesiegbä'rs Histdörniffe überwüstden. Obschon ' sthstö Väterland,"'obschM^sie'''nreMs"eEHe^'in's Feld" gestellt/- niMals^ein' eMMes''ObeihäüPt" asterkansti hE luvt^ihre Kräfte^uüd Anstrengungest zu' centräÜsiren,' ist" sie«irMer aufrecht geblieben/' ist so'ga/'gWÄärtig'deichet und'-unerschütterlicher geworden'als''jemaks? j WettN ünftL'Mitzösischsr «dr 'so' däs'ResulLÄ würdigen' und'«auszusprechen versteht, so. zeigt" er doch" eine'' geringe Einsicht, 'wenn es darauf ästkömmt, dest Weg' "' ünzüzeigeü, aü^welchE die ÄuMdiP^ReMÄ*'eMcht' haben.' So 'wieder sie" autz" PaläM^dilWäridÄr "ließ ihren-Reichthüm^ astdÄcho' beffet^ zu' gestreßest' und' zu " erhöhe^'/ so'bliebeM na'ch ihui"dre''ViiM"uM bestHesi^^ urst ^HaÜdel" zu'- treibest«-'und «ReichthüMU" zw" erwerben " durch« Me''BMnduE, dstrch ihMstaMaM^ZusaÄ-' mknhang- Auf'Äe Religiösen Motivs'den religi^stÄ^Ei^er/ die'Treue-"fürderk vÄörlichest GlaMst bMche^mast"gc!r1 nicht«'zu^ecürriten,' umreistest ErMÄlstgsgrund zst^finden!^ Dies ist äbe'r wöhl'die einseitigst^ BehastVlung" der Ge-/ schichte. Die Frage läge doch stM: was" Hasendie'r JMN"MLHt^b^des^gäNW'"MitiekaÄW von den Hllerr zugdschriebenen ' ReichthüMrn" gehübt'?' Nicht' Macht/^ nicht Mnsehest und' Eistftitß/ nicht Genuß" detz Erwor-"/ Bettelt; nicht Sicherheit des"EkgenthLLms'dnd'des Lebens.'/' Ja/ diese ReichchSmÄ waren diel'dste/"AnloMnA-' mittel zu ihrel Verfolgung, als" SchrchMttb gegen die-"' selben; - denn' noch' viel^ öfter ' entsprUM die^Mißhand-' " lungdn'^^der ÄudeN aus'Raub - und' Habgier^ als äus'^ religiösem Fanatismus.' WarumdliebeN^ bie: SuVen,; maN "ihneN ihr^ NeichthWeN'dbnaE deUuoch''JudeU^ wariim gäbest Pe^ sich' / ihre" FräM und' ^Kinder'^ ^dem^" Tovd^Preis/der'rhsteNdochdeÄMiWerMb^des'Heid'-'" VeWs absch'stitt^ Das", ist ' baÄör' Unsinn.'^ Der'jü-" dische'«'StämM' ' blieb'^seiner' RelWE"wegeu und durch"' dieselbe' besteheN/' 'alles'ändere^' ist' Ne^estsäche/11 Läßt doch'''' unser'FräDse die reichest''JuÜÄ'Me armest ''Siluistnes-/^ genössen "nstt LMrM^^eiMsih''ÄnMDtzM^stM'' sie'm dem VetbastW'zu'erhalten, durch'ivelche''. jene' reich ^dstrdenl"" - Wir ^wollest' Unsrem "Hlutor"sticht in seinen" ^nkirsuchunM Meldest "CH'äMter"des HänMs,''den'Äe Äuden ' "1rieben/'^folsten/''über die"'ErfiWun^bes Wechsels, %Ber--! - das^ MNKvssch bei / vest HebtÄru,' "M^Mlgäß'en'sMÄ/' / vöbgttich^dns" dieM'lWeÄ^zu"den rstäümchfaÜiWE^