Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 16 (16.4.1872)
- Date
- 1872-04-16
- Page
- Seite 307 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3224737-3226852-3226869--30516-3253396- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
307 Mn bm aus^ lediglich äußeren Gründen: abgelehnten Beschneidung'des Kindes: nicht »abhängig gemacht werden kann. An den Herrn -. Provirtzialrabbiner vr. Enoch in Fulda. Abschrift hiervon wird: zur: Kenntnißnahme : mitgetheilt. Königliche Regierung Abth. des Innern. Hannover, 28. Februar. (Privatwitth.) Nachdem die. Statuten - des - Unterstützungsvereins für die Waisen und. Wittwen'jüdischer Lehrer in unserer Provinz die Bestätigung der! Regierung-erhalten hatten, wurde vor kurzem von derDirection-des' gedachten. Vereins beschlossen-- »zur. Bildung. einesFonds innerhalb der hiesigenGemeinde/eine Sammlungzu veranstalten, welche, Dank' der Freigebigkeit' - einzelner Geweind'emitglieder, unter denew sich: HerrBanquier M. I.' Frensdorfs mit 500 Thlrn:, der unlängst zum Commercienrath ernannte- Banquier Louis - Meyer, mit: 300 Thalern, HerrFabricant Ferdinand Meyer, Banquier Simon Coppel-, - Hofagent Koßmann Berend und Gebrüder Oppenheimer mitje- »250 Thlrm und--Herr Daniel Heinemann mit 200 Thlrn. betheiligten,mchr als die ansehnliche Summe von 4000 Thlrn. aufbrachte. Dabei^wurden aber auch, unsere hungernden Glaubensgenossenin Persien -nicht vergessen und, abgesehen-von der reichen Gabewon 100 Pfd. Sterling-.welche der durch seine! Wohlthätigkeit rühmlichste bekannte- Banquier M: I- FrettsdotffrMin -an Herrn iDr Adler nach London MaM hatwurvvküch hier zw Beiträgen zu gedachtem Zwecke aufgefordert, von denen bereits mehr als 800 Thalev an uHwrn Montefiore übermittelt' werden kimnten. ' - Das-inden letzten Nummern' des vorigen > Jahrganges dieser Zeitung enthaltene Verzeichniß über die Mit dem Berdienstkteuze decorirten jüdischen Damen leidet-' sv' weit es -Hannover' MrW aneinem Zuviel und Zuwettig.- - Fräulein Elsbech Unger,bic Tochter eines hierlebvMw Regierungsrathesa. D^, hätte nämlich NW msti äufgezäM werden - dürfen, da - sie Christiü^'ist-,-- wäMMMaurEcha^Königswarter^ zu erwähnen war," welcherjenes Verdienstkreuz in Anerkennung ihrer bei 'dev Pflegeder ' verwundeten Krieger bewiesenes HiNgeMtg pMehen! würde. - - - - - -: ' ' - Jü^ uttftM'Probinz' hat sich dev-Besuch!.- jüdischer SchMr 'ist M -ReälfWleWiWischeMkvdn Jühreni8tz6 und 1870 sehr-MMtu^-''JNMM'18MVMgrsin dMi;l7--.Ghmnasten^AnsE.W-vinz .die Zahl der jüdischen - Schüler » 68 und in den i vier -Realschulen 57, im Jahre, 1870 dagegen in den Gymnasien 99 und in den bis dahin auf neun vermehrten- Realschulen 131- Außerdem besuchten 1870 die. sieben höheren Bürgerschulen unserer Provinz 47 jüdische Schüler, und wurden die höheren öffentlichen Lehranstalten Hannovers überhaupt von 7051, Schülern besucht, von denen 86 Procent evangelisch, 9,8 Procent katholisch und 4,2 Procent jüdisch , waren. In Hameln feierte: jüngst Frau-Friederike Michaelis geb. Meyer in seltener Geistesfrische,-umgeben von ihren vier Töchtern., ihren hundertjährigen Geburtstag, bei welcher Gelegenheit der würdigen - Matrone vielfache Beweise von Hochachtung zu Theil wurden. Von Seiten der Stadt waren-die Herren Bürgermeister- : Schmidt: und-Bürgervorsteher^Stißer deputirt, von denen jener, die Glückwünsche in warmen Worten aussprach.- Von vielen Seiten von nah und fern wurden Geschenkean Kränzen und Blumen» gesandt- und auch, die jüdische Gemeinde verfehlte nicht, durch Beweise. der Liebe und Verehrung den. Tag-auszuzeichnen , - indem die Herren-Michaelis, - Leszinsky und Oppenheimer im . Namen derselben einen, mit einer passenden Inschrift versehenen silbernen Pocal der.- verehrten Jubilarin überreichten. Der. einzige,.Sohn-der letzteren war der -bereitsvor neun Jahren verstorbene Professor- Meyerwelcher an der,'Universität- Tübingen lange. Zeit > wirkte. - und durch seine- Schriften sich-, in der lüerarischen'Welt einen geachteten Namen!erworben hat. AuchiNlMeppen fand sich beider-jüngsten, Volkszählung, daß: der älteste Bewohner der Stadt -ein Jude sei, Namens David Hamburger, - welcher trn. Jahre 1772 geboren ist. , . Jn G ö tting en hat.sich unlängst Dr. Alfred Stern- Sohn des bekannten' Professors Stern,, für das Fach der Geschichte als , Privatdocent. habjlitirt. Derselbe war früher:- am- Archiv: in Karlsruhe angestellt-- und hat-sich besonders durch seine Schrift, über die 12 Artikel der schwäbischen -. Bauerschast literarisch bekannt gemacht: :.'-v-'.'"v:-''. Aus Würtemberg, ui.- Märzr, (Privatmitth.). Ein Mißstandwie: er schreiender nicht, gedacht werden kannhat injünMer- Zeit/unter denjüdischen Stadtgemeinden WürtembergsdieMvomzumeistldetroffeN'sflNd, - zu Eommunicationen Veranlassung gegeben,: deren Resultat