Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 16 (16.4.1872)
- Date
- 1872-04-16
- Page
- Seite 302 (sequence 2)
- Language
- German
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802 r;^ >, i f- , bedeutendste aber war jedenfalls die, welche 2 Mos. 1, 11 die Söhne Israelserbauten, und..daß RamsM Sefostris? derbetreffende Erbauer gewesen ist>' erhellt' jetzt aüO Originalurkunden In zwei Äeschästsbriefen der leydener Sammlung (I 348. 349) schreibt der Schreiber Kanisar an seinen Vorgesetzten Bokenptah u. a.: „Gieb doch die. Provisionen den Kriegsleuten und den . welKMchWW sind^StAne" zu schleppen zu der großen Warte der Stadt Namses, des Königs, der die Gerechtigkeit liebt." sehnliches 1 wird in dem zweiten Briefe, s beföhlen -Dasbiblifche Ramses war außerhalb des Delta nach Osten im heutigen Wadi Tumilat gelegen; die Ruinen von Abu-?: Keyfcheb bezeichnen die Stelle.., Auf.diese Stadt beziehen . sich auch zwei poetische Hymnen, von denendie eine sich in den beiden Papyrus-•* ÄnästasP III. und IV.befindet und mehr dem Könige gilt, die zweite eine Schilderung Des UeberMses giebis-der in des Stads herrsche; 'Äst) eine Illustration zu den einfachen' Worün 'l Möst 47, 11. — Es' sind aus' den Ziegelmauern der Stadt Ramses von verschiedenen Reisenden; zuletzt'wieder (1866) von Lepsius,' Backsteine' in europäische Sammlungen gebracht worden, welche deutlich' den Stempel des''Königs 'RamseS*"'('SefoMs)"'ihres''Gründersan sich tragen'. Aus dsnr schwarzen "Nilschlarnme geformt, der zu' größerer' 'HÄltbdrkeit mit Häcksel vermengt würde, und-'an der Sonne ' getrocknet;' nicht liri' Ofen gebraust) haben diesMeü^sömit' die Probe 'dst Däüerhä'strgkeit glanzend'bestanden.' Sie-" 'dieNen" JllüstÄtion zü' 'jener Stelle'des' 2. Buchs Mosis,' ttfb! die Kinder Israels von Phärast zür' Strafe für ihr'e Halsstarrigkeit -und' als Erschwerung ihrer' Fröhnarbeit den Befehl erhalten, f'ortaü' das Stroh' für' die Ziegel (Backsteine) selbst zü suchen, ohne'daß'ihnen an der 'Zahl der zu liefernden Stücke etwas' nachMasfen wird. Man weiß jetzt , 'büß dieses- Stroh nicht züm Ziegeldrennen gebraucht' würde, wie die früheren Erkläret meinten^ - ''' ' Wenn man aus "Diesem Gebiete einfacher Thatsachen und üstzwsideutigtt Daten - in die' Hallen M Bibelkritik tritt; so wird' es eiNeM' zü Nküthe, als' ob'män aus einer soü'nenhellen' Landschaft^plötzlich' rü' eineti grästü,' feuchten 'Nebed perfetzt w'Ätdö• mckti" "feifibfg* *f ef tfeft S'chtitt vor sich' zu sehen; Ütünl''üiöchtd' sägen:mM'sieht den Waldvor^laütdr' WaÜMN sticht.' Aüs'-ästen THM^'n Der' AÜMhüMkuÜdö^"Äs'''alldn'''Formest'bei mänstchfachstLN ^rciche'n^ wM^'eisie' Mmasse-Mst^Ndllzest, ^Äb- MungW üiw'^ Ä^ükun'M^Prbssigehdlt; -was sÜbst'nöch ') 1 I n .tft; blos Annahme und Bermuthung ist, wird als sicher und unzweifelhaf^zu Grunde gelegt; während^ alle Angaben derMibel ist die Lufs versetzt/ werdenwsihltznkansich doch^Ms^ihr^rrgend Helche< kleine" AndestunAnHe^ms und legt ihnen eine ünantastbare Beweiskraft bei; was 'einer Hypothese günstig ist, bleibt stehen, was ihr widerspricht, wird gestrichen. Zuletzt erweist man aus MsenfkCvME, -wH s? DA ^hierfür ein Beispiel. In dem ersten Februarheft der Revue des deux Mondes des laufenden Jahres giebt ein gewisser §J u le s </S.owr y - einer.Abhandlung zum Besten: „La Bible d’apres les nouvelles ddcouvertes archdologiques.“ Was der^Mann die neuesten archäologischen Entdeckungen . nennt, ist.^nichts als ein Chaos von Notizen,- dw bald am Indus-, bald in China, .bald,in.Griechenland und sin SkaNdiMPien aufgelesen!- werdest.) . Astes' ist-''aüthesttisch, nur nicht die Bibel. In ihr ist alles Mythe, Schein und selbst Betrügt 'Schriftsteller, wie Diodorus Siculus, habeneine unbezweifelte Autorität (!);- - aber der Bibel darf man . keinen, Schritt'weih. trüüen;) und doch"werden ihre' Mittheilungen wieder als? ganz.-sicher angenommen,. wenn .sie dem Verfaffe'r nach . seinerRichtüng hin dienen können.'- - Mit einem Wörte/ i was jüngst ein Gelehrter der' Revue hinsichtlich „fe preußischen Race!' geleistet hat;, um deren finnischen-Ursprung-zu erweisen, .das^.versucht; hrex^ , aM) eistanderer-j Franzose hinsichtlich. der Israeliten. Wir wollen nur ein. Pröbchen seiner^ibelkritch Mben, ,Mohiin. ist Hm überall der Ausdruck der Vielgötterei. Wendet man ihm nun ein, daß mit Elohim .an zahllosen- Stellen der Singular des Verbums verbunden ist, so weiß der Mann bald Rath. Mast HM shätek^ülle^SteÜest/der^Bibel, wo Elohim vorkam,. corrigirt und das Verbum .in den Siüßulaü 'Äellen^dks PÄtateMs hat man. diesaber 'übersehön und' den' Plurcä^- stehest * lajfetf. Diese letzteren drei ÄwöiseN,' d'äst -m® an eMgen' tüüsiüd^. anderen ' den --PlürM in ' den SingülÄ gewastddü M,/ Dahingegen iss'demselben^'kühnen''KritM^''dem Äe' Erzväter W'HhthöWHe^K8Äest''stnH'ÄeScene, wo' Labast' in WHelt W Rahel' triE'yistoiifch'' geüau Und 'MsöÄich'' und 'Ä!vH'"ihni^' dH sole stÄn Iö'iaeliten Fetischaübejer''-gewesest ^eräbeJ Hest där'aüs' zü entnehmest 'ist.Wän'Ä^d''Hierast 'gestüh habest' Äi^ wiederholen,- ' 'was /wir''Äülich" gdLuAirt hWn, ' solcher' Willkür^ MeÄüber W''ö'estMchstüM- M^eW^'gröW'MchtiM'