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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-10-24 · Heft 43 (24.10.1871) · p. Seite 870

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 43 (24.10.1871)
Date
1871-10-24
Page
Seite 870 (sequence 16)
Language
German
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870 Fräulein B. und R. Weil eröffnen Anfangs künftigen Monats eine Anstalt zur Erziehung jüdischer Mädchen. Mütterliche Sorgfalt und besondere Lehrer für jeden Unterrichtszweig. Genauere Auskunft bei Fräulein Weil, Uno dn port, 4. Gencve und bei Sr. Ehrwürden dem Herrn Oberrabbiner Werthcimer. Israelitisches Pensionat und höhere Töchterschule geleitet von Helene Blocraendal, Brüssel, Ruc Defacqz 2 & 4 Quartier Louise. Auf Verlangen wird von der Vorsteherin jede nähere Auskunft gern ertheilt HirscheFs iötel jetzt Wexstrasse 23, Hamburg. Unterzeichneter empfiehlt sein neues Etablissement, welches 5(> der schönsten Zimmer, Restauration & Cafe enthält, alles den Anforderungen der Neuzeit gemäß eingerichtet; besonders zu empfehlen für das durchreisende Publikum. Küche streng nach dem jüd. Ritus. Ergebenst Adolf Hirschel. Knaben, welche die hiesige höhere Nectoratschule und Mädchen, welche die hiesige höhere Töchterschule oder die von mir verwaltete öffentliche Elementarschule besuchen wollen, können beim Unterzeichneten Logis, Kost, Aussicht und Nachhülfe erhalten. Die resp. Eltern können der sorgfältigsten leiblichen wie geistigen Pflege, besonders der sittlich-religiösen Erziehung ihrer Kinder sich versichert halten. Camen bei Dortmund, im October 1871. B. Simon, Lehrer der össentlichen Schule daselbst. : Heilanstalt kür Stotternde S von I. Wolff, Spracharzt, Essen in Rheinprovinz. - In dieser Anstalt werden Stotternde auch in schwierigen Fällen in 8— 14 Tagen, vollständig geheilt. Honorar nur nach erfolgter Heilung. Conversation auf Bertangen auch in englischer und französischer Sprache. Der Unterzeichnete beehrt sich den Eltern anzuzeigen, daß ihre Söhne, welche die vorzüglichen Schulen Wolfe nbüttel's besuchen, bei demselben freundliche Wohnung, gute Kost und Nachhilfe in den Schularbeiten erhalten können. Wolfenbüttel, October 1871. L. Japyet, Lehrer der jüd. Gemeinde Hierselbst. Eine gut erhaltene Sefer Thorn ist billig zu haben bei A. Steinweg, Lehrer in Rheda, Westphalen. Ein taubstummer Knabe, im 8. Jahr, Sohn ganz armer Glaubensgenossen, mit bedeutenden geistigen Anlagen, soll in eine Anstalt gebracht werden, um bis zu seinem 14. Lebensjahre die nöthige Ausbildung zu bekommen. Es fehlen die Mittel und wird gebeten, gütige Beiträge zur Ermöglichung dieser Absicht zur Weiterbeförderung an die Expedition dieses Blattes "zu senden. igüST* Preisermässiguag. Nachstehende Werke meines Verlages liefert jede Buchhandlung vom 1. October a. c. ab zu den beigesetzlen ermäßigten Preisen. Oskar Leiner in Leipzig. Arnold, poetische Schriften. 7 Bände von denen jeder auch einzeln abgegeben wird, ä Bd. (15 Ngr.) jetzt 5 Ngr. Beer, Leben Abraham's. (25 Ngr.) jetzt 15 Ngr. —, Leben Moses. (10 Ngr.) jetzt G Ngr. Brecher, Unsterblichkeitslehre des jüd. Volkes. (2! Nar.l jetzt 12 Ngr. Kittseer, jun., I. Die israelitische Glaubenslehre und die Reform im Judenthum. (5 Ngr.) jetzt 3 Ngr. —, Inhalt des Talmud und seine Autorität. (1 *,'» Thlr.) jetzt 20 Ngr. Schuchardt, Dr. Th., orientalische Reisebilder. (1 V» Thlr.) jetzt 20 Ngr. Stern, Choboth Ha-L'Baboth. Lehrbuch der Herzenspflichten (25 Ngr.) jetzt 121/2 Ngr. — „ Zeitstimmen der Dreiuneinigkeit. (15 Ngr.) jetzt 7 i,r Ngr. — „ Zur Alexander-Sage. (71/2 Ngr.) jetzt 5 Ngr. Berichtigung. In dem Artikel aus Straßburg vom 1. October in 844 Sp. 1 Z. 10 v. 0. muß der Name des Nedacteurs der Straßburger Zeitung Dr. Lexis lauten; ebenso S. 830 Sp. 1 Z. 29 v. 0. lese man: „ein dickes Buch" (nicht drittes). V»I.g ton Bar-mgartn-c-s Buchhandlung in Leipzig.- Den» ton I. SB. Hirschfeld. Verantwortlicher Redactenr Dr. H. Lotze. $ietju eine liimt. Sei!»® ton Oskar feinet in Leipzig nel>ft.FeM-,on-B-il°ge Nr. «»

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