Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 43 (24.10.1871)
- Date
- 1871-10-24
- Page
- Seite 869 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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869 Ein Sohn anständiger Eltern wird sogleich für mein Tuch- und Herren-Garderobe-Magazin unter günstigen Bedingungen als Lehrling gesucht. E Vendheim __in Halle a/S. In unserer Eisenhandlung ist eine LehrlingssteUe frei und würden wir auch solche Bewerber gerne sehen, welche kein Lehrgeld zahlen und bei entsprechenden Leistungen noch auf Beihülfe zur Bestreitung ihrer Ausgaben für Garderobe rc. rechnen. Genügende Schulbildung und gute Empfehlungen betreffs der erhaltenen Erziehung werden verlangt. Meiningen. _Sacki u. May. Zum 15. Novbr. e. ist eine Lehrlingsstelle vacant bei M. Löwenstein in Nietberg. Für unser Kurz-, Strumpfwaarenu. Confectionsgefchäft suchen wir einen, mit den nöthigen Vorkenntniffen versehenen Lehrling unter günstigen Bedingungen. Sabbath u. Feiertage geschlossen. ___Gebe. Müller in Wittlich. Für meine Leder-Handlung suche ich zum sofortigen Antritt einen jungen Mann auö achtbarer Familie als Lehrling. Greifswald, d. 6. October 1871. _M. Salinger. Wir suchen für unser Tuch-, Confections-, Manufakturu. Modewaaren-Geschäft einen mit guten Schnlkenntnifsen versehenen jungen Mann auö achtbarer Familie in die Lehre. Eintritt sofort. — Kost u. Logis gegen angemeffene Vergütigung auf Wunsch in unserm Hause. I. Bendix ii. Co. in Düren. Gesucht eine gebildete Dame, die in allen Handarbeiten, wie in der deutschen Sprache mehreren englischen Kindern Unterricht zu ertheilen haben würde. Anmeldungen womöglich mit Photographie an Frau Leverson in Göttin gen, Reinhäuser-Chausee i. Ich suche eine Gouvernante, welche außer dem Elementar-Unterricht, auch den Unterricht im Französischen und im Clavierspiel gründlich erlheilt, für meine Töchter zu engagiren. Dieselbe kann gegen ein, ihren Leistungen entsprechendes Salair sogleich eintrcten. Refleclirende Damen wollen sich an mich wenden. Münster i/W. _Leopold Beer. Für einen ältlichen alleinstehenden Herrn wird eine zuverlässige jüd. Person gefetzten Alters zur Führung der kleinen Wirtschaft gesucht. Neben einer streng kofchern Haushaltung wird Sauberkeit und pünctliche Treue zur Bedingung gemacht. Antritt sofort oder möglichst bald. Anmeldungen nimmt entgegen Erfurt, Octbr. 187l. I. Glück, Cantor. Eine Kindergärtnerin, die in allen Elementargegenständen, Franz, u. Englisch. Kindern Unterricht erth. sucht als solche eine Stelle oder als Gesellschafterin. Näheres in der Exped. d. Bl. unter (llnffre A. L. Es wird für eine ältere Dame eine Gesellschafterin, die auch den Haushalt versteht, mosaischen Glaubens, auf baldigen Antritt gesucht. Die Stellung ist bei recht gutem Salair eine bequeme, jedoch werden Bewerberinnen unter 24 Jahren nicht berücksichtigt. Reflectantinnen wollen sich unter Chiffre B. F. 100. an die Expedition dieses BlatteS wenden. Eine junge Engländerin, Israelitin, welche auch Deutsch, Französisch, Italienisch und in Musik zu unterrichten im Stande ist, sucht Stelle als Gouvernante oder Gesellschafterin. Gest. Frco.-Offerten bef. snb. W. M. 143 die Annoncen-Expedition von ÜLa86N8teill & Vogler in Cöln.__ Ein Mädchen, das bereits drei Jahre einem größeren Haushalte vorgestanden, sucht Stelle zur Stütze der Hausfrau oder zur selbstständigen Führung des Haushaltes in einem gebildeten religiösen Hause. Offerten erbittet Julie Gottschalk, Königsberg iPr., Magisterstr. 56. Gesuch. Eine Wittwe (Mitte der Dreißiger, Israeliten-, welche bis Ostern 1872 in einem angesehenen Hause fungirt, sucht eine ähnliche Stelle, wo die Hausfrau fehlt. Dieselbe würde sich gern der Pstege der Kinder unterziehen und sich in Geschäft nützlich machen. Die besten Referenzen stehen ihr zur Seite und nähere Auskunft ertheilt Herr H. ^reudenbnrg in Ritzebüttel. Bekanntmachung. Die Ehegatten Salomon Äron Cohn und Merle, geb. Zacharias haben in ihrer letztwilligen Berfügung vom 1. April 178-1 eine Stiftung errichtet, vermöge deren die fünfjährigen Zinsen eines von ihnen auSgefetzten Kapitals einer Jungfrau aus einer der beiderseitigen Familien zu deren Aussteuer zufallen sollen. Ter Borstand der Gesellschaft Hachnassath Kallah, dem die Verwaltung der Stiftung übertragen ist, fordert hierdurch diejenigen, welche ein Anrecht an dieselbe zu haben glauben, auf, ihre Anträge schriftlich unter Beilegung glaubhafter Zeugnisse über die Verwandtschaft mit einem der beiden Erblasser spätestens bis zum 31. Dezember 1871 an den Unterzeichneten vr. D. Cassel in Berlin, Spand. Str. 48 einzureichen. Berlin, d. 1. Juli 1871. Der Vorstand der Gesellschaft Hachnassath Kallah. l)r. D. Cassel. B. Bernhardt. Mendel Cohn. Moritz Heilmann. Eduard Mende.