Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 33 (15.8.1871)
- Date
- 1871-08-15
- Page
- Seite 664 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Die von mir herausgegebene, von dem Rabbiner H. vr. Philippson in Bonn, in Nr. 17 dieser Zeitung; sowie von H. I)r. Trcuenselö, Jiabbincr in Stettin, in Nr. 15 —10 der ißt. Wochenschrift dringend empfohlene Anleitung zum grammatikalischen Hebräisch-Lesen ist jetzt bei mir selbst siir \ Sgr. beziehen. Die HH. Lehrer, die dieselbe in den Schulen einführen, erhalten 2t, "/«, Rabatt. Gegen Einsendung deö Betrages werden die Bücher franco zugesendet. K. Huckcrmaiidel, iör. Cultuöbeamter m Regenwalde (Pommern). Bon jetzt an erscheint: S y » od a! b 1 « tt Wochenschrift für Freunde deö Fortschrittö im Judenthnme. Wöchentlich eine Nummer. Zu beziehen unter Kreuzband von dem Herausgeber I. Klingenstein in Ober-Jngelheim, durch alle Postämter u. den Buchhandel. Preis biö Neujahr 1 st. 12 kr. — 20 Sgr. Commissionö-Bcrlag von Otnür Lciner in Leipzig. Gratiö-Probe-Exemplare ersucht man zu verlangen. Neues israelitisches Gebetbuch für die Wochentage, Sabbathe und alle Feste zum Gebrauche während deö Gottesdienstes und bei der häuslichen Andacht, von Dr. Ludwig Philippson. Zweite Aust. Brosch. 1 Thlr. 10 Sgr. 'Velin 2 Thlr. In verschiedenen schönen Einbänden zu haben. Louiö Gerschel, Verlagsbuchhandlung in Berlin. Durch alle Buchhandlungen zu beziehen. Soeben erschien: Musikalischer Hausschuh. 15,000 Exemplare verlaust. Concordia. Anthologie elassischer Volkslieder für Piauofortt und Gesang. 4 Bände ä 2 Thlr. Diese Sammlung, deren Absatz für ihre Gediegenheit bürgt, enthält über 1200 unserer herrlichen Volkslieder und bietet allen Freunden volköthümlicher Musik eine willkonunene Gabe. Leipzig, 1871. Morih Schäfer. Gin israelitisches Ftnaben-Jnstitut wird von einem Professor, der franz. «. engl. Sprache zu übernehmen oder auch mit einer qualisicirten Persönlichkeit im Rheinland, zu gründen gesucht. Fr.-Oss. sub Nt.?. 12 besorgt die Agentur der Kölnischen Zeitung in Düsseldorf. Ein noch gut erhaltene rrvir -ido, 18 Zoll hoch, ist preiswürdig bei mir zu haben. David Löwenstciri in Schwedt a O. Restaurant Löwenstein „Fürst Sliichrr" in der Nähe des Bahnhofes _Bad VmS__ Die zartsinniastc Ehevermitllung unter gewissenhaftester Leitung, bittet Eltern u. Vormünder um gütige- Vertrauen. Diöcretion zweifellos, übernimmt mit. Chiffre M. 0. II. die Exp, d. Bl._ Ein bescheidenes und wirthfchastlich erzogenes Mädchen, Tochter cincö sehr geachteten iörael. LehrerS mit etwaö Vermögen, auch im Staude in den Realien, den ersten Unterricht zu ertheitcu, wünscht sich zu verheirathen. Am liebsten an Lehrer od. Beamten. Offert, unter A.. F. # 0 Eiöleben i>ohIc reslunte erbeten. DiScretion auf alle Fälle streng beobachtet. <?irtßfßiuutß. Ein junger Eisenhändler auö Meiningen, der vor circa 10 Jahren von hier nach dorten auögewaudert und in dieser ganzen Zeit auch nicht einmal den hiesigen Gottesdienst besucht, auch nicht im Geringsten die Fähigkeit besitzt, weder den früheren noch den jetzigen Gottesdienst zu beurtheilen, hat sich in seiner bekannten Arroganz in Nr. 80 d. Bl. erlaubt, über den hies. Chor ein wegwerfendes Urtheil zu fällen. Der hics. 1-stimm, gemischte Chor, der an Feiertagen auch durch die erwachsene weibl. Jugend verstärkt wird, führt die schwierigen Pariser Gesänge von Naumbourg nach dem Urtheile competenter christl. Musikkenner mit Präcision und gutem Bortrag auS und hat erst am letzten Wochenfeste den ‘ixwn-'jü v. Hal6vi, einen Psalm, der an vielen Stellen 6-stimm., mit tüchtiger Bravour gesungen. Von einem Mitbrummen der Gemeinde ist nirgends eine Spur, und dürfte wohl nur bei jenem Corresp. eine Verwechselung mit seinen auch an Sonnabend u. Festtagen summenden Elsenstäben stattgefunden haben. Reisende, die zum Oestern unfern Gottesdienst besuchen, sprechen sich daher in günstigster Weise über ihn auö, u. haben selbst junge Choristen am Neujahr und Bersöhnungötag den Gottesdienst der Thüringischen Synagogengesellschast in Leipzig zur Meßzeit mit entschiedenem Beifall geleitet. Wir weisen daher jene Verunglimpfung eines Ignoranten entschieden zurück und rufen ihm zur Beherzigung zu: „Wa6 nicht deines Amtes ist, laß deinen Vorwitz." Walldorf, den 6. August 1871. Einer im Namen u. Auftrag Vieler. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck.von I. B. Hirfchfeld. Verantwortlicher Rcdacteur vr. H. Lotze. Hierzu Feuilleton-Beilage) Nr. 33.