Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 33 (15.8.1871)
- Date
- 1871-08-15
- Page
- Seite 663 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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663 LL" Stelle-Gesuch. Eine zuverlässige Israelitin in gesetztem Älter, welche seit 6 Jahren bei einem älteren Herrn das Geschäft und die Wirthschaft selbstständig geführt hat, sieht sich durch das Ableben des Herrn veranlaßt, wieder eine ähnliche Stelle anzunehmen. Antritt sofort. Gefällige Offerten beliebe man in der Exped. dieses Blattes unt. sub ChitTre F. H. 36 abzugeben._ Ein junges Mädchen mit vorzüglichen Zeugnisien, sucht eine Stelle als Wirthschafterin oder Stütze der. Hausfrau. — Sie kann fertig kochen und ist in allen Zweigen der Wirthschaft sehr erfahren. — Gef. Offerten beliebe man an die Exped. d. Zeit, unter W. L. 2 t einzusenden.__ Für ein junges Mädchen von 17 Jahren wird eine Stelle in einer jüdischen Familie zur Erlernung des Haushaltes aus sobald als möglich gesucht. Gefl. Off. beliebe man zu richten an Jacob Leeser in Bramstedt bei Stubben (Provinz Hannover.) Israelitisches Knaben-Pensionat. Am 1. October e. eröffne ich in Berlin, Nosenthalerstraße Nr. 55 ein Pensionat für israelit. Knaben. Neben religiöser Erziehung und leiblicher Pflege erhalten die Pensionäre Nachhülfe bei Anfertigung der Schularbeiten und auf Wunsch auch Clavier-Unterricht im Hause. Ellern, deren Kinder die Schule in Berlin besuchen oder ein Geschäft daselbst erlernen, wollen dieselben meiner Obhut anvertrauen und sich wegen des Näheren in Berlin an die Herren Dr. Nt. Poppelauer, Neue Friedrichstraße 61 und Kaufmann H. Kreh, Rosenthalerstraße 54 und bis zum 15. September e. an meine Adresse in Loetzen gütigst wenden. Loetzen, Juli 1871._A. Cron, Lehrer. Vorbeterschule! Auf die zahlreich an mich ergangenen Zuschriften, Wünsche und Anfragen sehe ich mich veranlaßt hierdurch zu erwidern: Die Vorbeterschule enthält in nahezu 500 Nummern mit wenigen Ausnahmen nur das alte Chasonus, d. h. alle vom Cantor vorzutragenden Gebete mit ihren traditionellen Intonationen und Melodien. Diese sind durchweg einstimmig gesetzt, durch den Sanier allein ohne jede Begleitung ausführbar und daher auch solchen Synagogen zu empfehlen, welche noch keinen Choral-Gesang in ihren Gottesdienst ausgenommen haben. Die Vorbeterschule ist bereits dem Druck übergeben und wird, sobald sie die Presse verläßt, den geehrten Herrn Subscribenten per Post zugestellt werden. Schließlich erkläre ich mich aus vielfaches Verlangen bereit Bestellungen zum Subscriptionspreise von 3 Thlrn. noch ferner bis Ende September s. e. anzunehmen. Breslau, im Juli 1871. Cantor Deutsch, Gartenstraße 22». Israelitische Eltern, welche beabsichtigen, ihre Söhne die vortrefflichen Lehranstalten der Stadt Cassel besuchen zu lassen, finden die beste Gelegenheit, dieselben in einer (auch wissenschaftlich) gebildeten israelitischen Familie in Pension zu bringen, woselbst die Zöglinge neben gewissenhafter Ueberwachung ihres Fleißes und ihrer Aufführung, hebräischen und Neliaions - Unterricht, sowie die beste körperliche Pflege in einem streng rituell eingerichteten' Hauswesen finden. Bedingungen sehr mäßig. Näheres auf frankirte Anfragen sud 0. D. 257 durch die Annoncen-Expedition von F. Sennhenn in Cassel. 7 Knaben, die eine hiesige Schule besuchen sollen, erhalten in deS Unterzeichneten Pensions-Anstalt beste Aufnahme bei liebevoller Behandlung und bester sowol geistig als körperlicher Pflege. Zu den, dem Alter der Schüler entsprechenden Classen werden sie gründlich vorbereitet. Referenzen: S. L. Goldschmidt, HH. A. Merzbach. Langestr. 5, Frankfurt a/M. Dir. Dr. Baerwald. I Mädchen-Pensionat g in Halle a/S. j§ Drei junge Mädchen finden in einem hiesigen .8 Pensionat per 1. October c. noch Aufnahme un- 8 ter günstigen Bedingungen. 8 Nähere Auskunft wird Herr Rabbiner vr. 8 Fröhlich daselbst, zu ertheilen die Güte haben. Junge Leute, welche die Leipziger Schulanstalten oder Geschäftsbranchen srequentiren wollen, finden gute Pension bei L. Neumann, II. Cantor der isr. Gemeinde das. UW' Neujahrskarten & Briefbogen mit hebräischem u. deutschen Text in durchweg neuen Nummern, elegant und geschmackvoll ausgeführt. Probe-Sortimente ä 3 Thlr. Preiscourante franco gegen, franco. Berlin, Körnerstraße 1. 6. 8. Liebrecht. . Smiy ’-w, Synagogen-Gesänge Alb. Mayer u. Jac. Staab, enthaltend 120 Stücke Soli u. Chöre für alle Sabbathe und Festtage. — Zu beziehen bei Alb. Mayer in Mainz. Preis der Soli u. Chöre 2*/s Thr., der Chöre 10 Sgr.