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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-03-28 · Heft 13 (28.3.1871) · p. Seite 255

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 13 (28.3.1871)
Date
1871-03-28
Page
Seite 255 (sequence 7)
Language
German
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255 Sammlung für die durch den Krieg verunglückten Israeliten in Straßburg, Metz und den Landgemeinden des Elsaß und Lothringens. Vorstand der. Synagogengemeinde Thorn 8 Thlr. Wolf Lichtenstädter in Baiersdorf 3 Thaler. Gcsammtsunune: 878 Thlr. 24 Sgr. 10 Pf. und 290 Frcs. Nie Soldaten jüdischer Religion in den deutschen Heeren. Wir erhielten ferner Listen von den Gemeinden: Königsberg in Pr., Geselle, Ibbenbührcu, Neustadt-Gödcns, Wertster, Ossendorf, Versmold, Salzkotten, Saatfeld in O.-Pr. Durch Herrn Dr. Adler in Cassel ferner: Hofgeismar, Grebenstein, Meimbressen, Niedermeißer, Sielen, Trendelburg, Helmarsfjftufcn, Wachenbuchen, Gudcnsbcrg, Fritzlar, Niedenstein, Ungedanlen, Lohne, Kirchberg, Zwesten, Jesberg, Zimmcrsrodc, Groshcnenglis, Volkmasscn, Zereberg, Oberlistingcn, Maricnbnrg, Niedl, Wolfhagcn, Rheima, Langendiebach, Hochstadt, Töringhcim, Vischofhcim, Großt'rolzenbnrg. Rüllingen, Niederrodenbach, Langenselbold, Bockenhcim, Winderkcn, Bergen, Hanau, Stcrbfrii), Salmünster, Hintersteinau, Romststal, Clardrotl), Wahlert, Züntersbach, Altengronau, Hcnbach, Uttrichshausen, Obcrzctlitz, Vollmers, Schlüchtern. Zeitilngsuachrichten. Deutschland. Frankfurt a. Main, im März. lPrivammch.) Ter „Verein zur Unterstützung Hülfsbedürftigcr israel. Lehrer, Lehrer Wittwen und Waisen in Deutschland, Achäwa", dessen Verwaltungssitz an hiesigem One ist, hat seineil „sechsten Rechenschaftsbericht für das Verwaltungsjahr 1870" veröffentlicht. Der erste Vorsitzende des Vereins ist gegenwärtig Herr Ur. Rothschild, der zweite H. Leopold Beer. Ter Rechenschaftsbericht beginnt mit den Worten: „Indem wir den sechsten Rechenschaftsbericht unseres Vereins für das Vcrwaltungsjahr 1870 der Ocfsentlichkeit übergeben, haben wir die Freude lntb Genngthnnng, allssprechen zu dürfen, daß trotz der ungünstigen Zeitverhaltnisse unser Verein im verflossenen Jahre einen sehr gesegneten Fortgang genommen hat. Tas Vereinsvermögen beträgt bereits ntchr als 10,000 fl. und ist somit gegen voriges Jahr um mehr als 2000 fl. gewachsen. Mit besonderer Freude erwähnen wir die wachsende Zahl der Ehrenmitglieder, wodurch wir den überzeugendeil Beweis gewinnen, wie sehr das Interesse an unserem Verein auch außerhalb des Lehrerstandcö stets zunimmt." An Spenden erhielt der Verein im Jahre 1870: 1217 fl. und zu augenblicklicher Vertheilnng 120 fl., an freiwilligen Jahresbeiträgen 97 fl., Ehrenmitglieder trugen 658 fl. ilnd die rvirklichen Mitglieder 873 fl. bei; sämmtliche Einnahmen beliefen fick auf 4308 fl. Davon wlirden im Jahre 1809 Unterstützungen 802 fl. auSgcgeben, und die Kosten des Vereins beliefen sich auf 220 fl. Es wurden 1870 14 Pensionen verwilligt, nämlich -1 erblindeten Lehrern und 10 Wittwen mit 141 fl., 123 fl , 100 fl. und 70 fl., zusammen 1254 fl., welche auf den Etat von 1871 verrechnet werden. Das Jahr 1870 sah also die bewilligten Unterstützungen bedeutend anwachscn. Außerdem wurden auch aus dem Rcscrvefond in cillzclnen Fällen zllsammen 140 fl. gewährt. Wenn also dieser Verein bei Weitem nicht den Umfang gewonnen, der bei seiner Begründung beabsichtigt worden, was jedoch in voraussichtlichen Verhältnissen lag, so kann man ihn doch nur als einen segensreich wirkenden anerkennen, der dann auch allmälig weiter wächst und dessen Bestand ans lange hin als gesichert anzusehen ist. Es können daher die jüdischen Lehrer nur ermahnt werden, sich dem Vereine anzuschtießen, dessen Kräfte besonders durch den Hinzntritt sg. Ehrenmitglieder, d. h. von Beitragenden, die nicht zum Lehrerstande gehören, also auch keine Unterstützung beanspruchen, uno durch freiwillige Spenden sich vergrößern werden. Gcsecke.(Westphalen),!5. März. kPrivatmitth.) Herr L o u i s R o s e»t h a l von hier, im Garde-Dragonerregiment dienend, hat bei Sedan sich das eiserne

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