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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-11-28 · Heft 48 (28.11.1866) · p. Seite 757

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 48 (28.11.1866)
Date
1866-11-28
Page
Seite 757 (sequence 3)
Language
German
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I. Texte und Übersetzungen der h. Schrift: Nr. 1 dis 132. II. Konkordanzen, masoretische Werke u. Kommentare: Nr. 133 bis 305. III. Halacha, Talmud, religiöses und bürgerliches Recht, religiöse Zeremonien : Nr. 306 bis 589. IV. Liturgische Bücher: 590 bis 668. V. Theologie: Nr. 669 bis 762. VI. Kabala: Nr. 763 bis 882. VII. Philosophische Wissenschaften: Nr. 883 bis 1009. VIII. Mathematik, Physik, Astronomie, Astrologie: 1010 bis 1105. IX. Medizin u. Chirurgie: Nr. 1106 bis 1213. X. Philologie: Nr. 121-1 bis 1278. XI. Geschichte: Nr. 1279 bis 1281. ' XII. Poesie: Nr. 1282 bis 1288. XIII. Briefe u. Formelbücher: Nr. 1289 bis 1293. Außerdem umfaßt eine besondere Abtheilung, unter dem Namen Bibliographie, außer andern Werken , die handschriftlichen Arbeiten der Gelehrten, die an der Abfassung des Katalogs theilgenömmen haben. Wir wollen besonders die von Herrn Munk verfaßten Notizen hervorheben, so wie die fünf Bände, die von Herrn Derenboürg, und die drei, die von Herrn Franck herrühren. Endlich enthält ein Supplement von sechs Nummern nicht klassifizirte Werke. Die Manuskripte sind so kurz wie möglich beschrieben, aber stets mit großer Genauigkeit. Man findet für jedes von ihnen den Titel des Werkes oder, wenn dieser mangelt, die Worte, mit denen es beginnt; die kurze Angabe des Inhalts; die bibliographische Bezeichnung der Ausgabe, wenn es schon veröffentlicht worden, oder der Arbeiten, deren Gegenstand es gewesen; die Lücken oder Eigenthümlichkeiten, die in dem Texte Vorkommen; die Noten und Randbemerkungen; das Format; das Papier; das genaue Datum, wenn es gegeben ist, oder das annähernde, wenn es dies nicht ist; den Namen des Besitzers des Manuskriptes, dessen, der es geschrieben, dessen, für den es geschrieben, u. s. w. Alle anonymen Werke sind nach ihren ersten Worten bezeichnet; man hat die Genauigkeit so weit getrieben, für die liturgischen Sammlungen den Anfang jedes der Gebote auzugeben, die sie enthalten: mehrere Nummern dieser Art nehmen drei Kolonnen ein; die Gelehrten werden sich gewiß nicht über-diese sorgfältige Darstellung beschweren. Nach der allgemeinen Eintheilung in vierzehn Sektionen, die wir auseinandergesetzt haben, Befolgte man innerhalb jeder von ihnen die chronologische ^Ordnung; . auch dieses istein bequemes methodisches System, das uns sehr zusagt. Der Band schließt mit vier Übersichten, die seine Benutzung erleichtern. Die erste führt die allgemeinen Abtheilungen der Sammlung auf mit den ver- ' schiedenen Nummern, die zu Ihnen gehören; die zweite bringt die alphabetische Liste der Originaltitel, ohne die Bezeichnungen ^isö oder -insrn zu beachten, die ihnen , oft vorhergehen; die dritte bringt die alphabetische Liste der Autoren mit der französischen Liste ihrer Werke; die vierte ist das allgemeine Sachregister. Auf diese Art hat man mehrere Wege, ein Manuskript aufzufinden oder seine Identität zu konstatiren, eine sehr lange und schwierige Operation, wenn man zu der Sammlung keinen Zutritt hat. Jetzt kann man ein, nur mit der bloßen Angabe des Titels oder der ersten Worte oder des Namens des Verfassers bezeichnetes Manuskript sofort auffinden. Schlimmsten Falles kann man auch, Dank der methodischen Eintheilung und der überall befolgten Beachtung der chronologischen Ordnung, schnell die Sektion überschauen, zu der es nach der Natur seines Inhaltes gehören muß. Wir hätten noch eine besondere Tafel gewünscht, die nach linguistischer Eintheilung die chaldäischen, arabischen, persischen, spanischen, deutschen rc. Manuskripte in hebräischer Schrift angäbe, welche sich in dem Bande zerstreut befinden; es wäre dies eine Seite mehr gewesen, die oft nothwendige und mit dem gegenwärtigen Kataloge ziemlich unbequeme Nachforschungen erspart hätte. Die. Sammlung samaritanischer Manuskripte umfaßt - nur elf Nummern, die zum größten Theil aus ltebersetzungen des Pentateuchs bestehen, dann aus einer Sammlung von Gebeten und Hymnen des samaritanischen Kultus, einem hebräisch-arabisch-samaritanischen Wörterbuch und einer Chronik, die halb arabisch, halb samäri- : tanisch abgefaßt ist. Der Katalog dieser Sammlung' ist von Herrn Zotemberg gemacht worden. Charles Ganneau. Bonn, 15. Nov. Allocuzione pronmlziata 11 Giorno d’Espiazione dell’anno 5627 dal Prof. Lelio della | Torre. Diese Predigt hielt der Herr Verfasser in einem' Kreise von Freunden, die sich am Versöhnungstage zu gemeinsamer Andacht versammelt hatten; sie hat aus -seine Zuhörer einen so tiefen Eindruck gemacht, daß sie.; dieselbe nun veröffentlichen. In edlen, kräftigen und'; doch einfachen Worten schildert der Redner die Aufgabe 48*

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