Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 30 (24.7.1866)
- Date
- 1866-07-24
- Page
- Seite 481 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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481 Bei der hiesigen Gemeinde wird zu °p2>n r/S ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter "gesucht. Gehalt 100 Thlr. bei freier Station, und Schechitagebühren. Reflectanten wollen sich wenden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu NeuLrandenLurg. Ein junges Mädchen, welches bereits mehrere Jahre die Stelle einer Gesellschafterin einer Hausfrau und als Stütze derselben zur vollständigen Zufriedenheit ihrer Prinzipalin bekleidet hat, sucht ein ähnliches'Placement. Es wird weniger aus hohes Salair als auf gute Behandlung gesehen. Der Antritt kann binnen zwei oder drei Monaten erfolgen. Gefällige Franco-Offerten besorgt die Expedition dieser Zeitung unter Chiffre R. H. W. JVn-Ttf , p'ps yoNpjyp’ii - jyntrn - irjjnn pm'sa n'sa -lSsrnaä n'n srjON^b y-wb tsa« ya aarrai-n b^rrin . rr^^biv ^a^s^idr dv« ü'm nbiab aws« ■w ibbn o^Lva t|ö«3 ■wna nbn i«3iniö3 b? a^irrnb ’b y« aavran nL?a naiaan I73«b ‘pa •»eoa aaaaa n’?ai yia^ri ■W'h anasb iisn rpuaan .Vast #awntt nnn vbwb aasna .pi«ai na ’aaa tmann ü^pb nmN ,’«D3ta im« ->2N37i yaan ban ptnb ->aa ^mnsb -b nst «N'-ur ibi .Van hBipn yai wa mnaa« mn«a aiBpaai aiaab *»na «panas ■nrrb ■•irr’« «naa^a «a^apn .1-b ytti aam« «Ba.m«a aman p'öb ia'an ona» 'a , tabina« na^-roa ,^p pSiOl .tt .T Ein tüchtiger Vorbeter sucht den bevorstehenden a^aiatt eine einträgliche Stelle als nbon ba>a, derselbe hält zugleich Kanzelvorträge. Franco-Offerten unter .7. H. nebst Bedingungen besorgt die Expedition d. Bl. Ein jüdisches Mädchen, welches zur Besorgung der Wirthschast und Küche genügende Erfahrung und Kraft besitzt, kann sogleich oder später eine Stelle erhallen. Näheres bei A. Heynemann u. Co. in Halberstadt. Ein Mädchen (Waise) aus ffehr anständiger Familie, mit Führung der Wirthschast vollkommen betraut, tüchtig in allen weiblichen Handarbeiten, sucht zur Unterstützung der Hausfrau, oder auch als Wirthschafterin ein baldiges Unterkommen. Adressen beliebe man poste restante B. # 25 franco Berlin zu richten. Ein isr. junges Mädchen, aus guter Familie, sucht eine Stelle zur Beaufsichtigung jüngerer Kinder, denen sie zugleich Unterricht im Deutschen und Jüdischen ertheilen kann. Es wird weniger auf hohes Gehalt als auf gute Behandlung gesehen. Nachweisung auf srankirte Anfragen ertheilt Herr Rabbiner Dr. Hahn in Stolp. Die beste Bezugsquelle für schönste und billigste Tapeten und Fenster-Rouleaux ist die Bonner Tapetenfabrik I. Meyer in Bonn, Cöln und Coblenz. Das Werk S n ■> 2 •> 1 ’ w Tempel-Gesänge für den Gottesdienst der Israeliten componirt und herausgegeben von H. Weintraube Cantor der Synagogen-Gemeinde zu Königsberg i. Pr., welches zur Genüge von den berühmtesten Tönkünstlern der Gegenwart aufs beste hervorgehoben und empfohlen wurde, ist für den Preis von 12 Thlr. per Exemplar, wie auch das Lol niäre für Clavier von demselben Verfasser für 10 Sgr. per Exemplar, durch die hiesige Theile'sche Buchu. Musikalienhandlung (Ferd. Beyer) zu beziehen. Königsberg in Pr., Juli 1866. Ich habe Ihnen heute die traurige Mittheilung zu machen, daß am 17. d. M. unser theurer und allgemein geliebter Rabbiner Salomon Horwitz dahingeschieden ist. Während seiner 29jährigen Wirksamkeit als Rabbiner am hiesigen Orte hat derselbe es verstanden, sich durch strenge Religiösität, sowie durch Humanität und Toleranz die Liebe aller derer zu erwerben, die das Glück hatten, näher mit ihm zusammenzukommen. Ein liebevoller Vater nicht nur seiner Kinder, sondern auch ein treuer und liebevoller Hirt seiner Gemeinde, suchte er stets Eintracht und Liebe in deren Mitte zu erhalten. Nicht nur die Gemeinde hat an ihm einen unersetzlichen Verlust zu betrauern, sondern auch die jüdische Religion verliert an ihm einen der noch wenigen Stützen derselben, da derselbe der strengorthodoxen Richtung angehörig, dieselbe mit einer Toleranz zu verbinden wußte, die ihm selbst bei Andersgläubigen Liebe und Achtung verschaffte. Er war der Schüler unseres großen Gelehrten Rabbi Akiba Eger und hat seine Studienzeit benutzt, um sich auf dem Felde