Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 4 (23.1.1866)
- Date
- 1866-01-23
- Page
- Seite 51 (sequence 5)
- Language
- German
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geW^det^schemtz^-uf jene .Myche,-.W>-dM jitotge-ChristMthvM nicht blos seylM/MigM - Gegner^- HM - jHeidenthmn^in^den Stauhs-warf,und .zer.trümfllerte> .und -dw ganze-ßnftyr des Afterthums . auflöste, freilich nicht ohne mächtige. Reste jWs Wd. . dieser-.-in.;-sich. auszunchMeu-.urch mit-- ö^atgainire^,,rfpitbern .wo der .Sieger^auch sein. .-GMert. gegen- Wes,, -vrgs ihm, gegnerisch erschien, also., auch --gegen,das.Jichenthum und den. estreu, bekennenden Stamm, -wandte-- und ,, ihm .das Bürgerrecht derirhischen, Welt, das, ihm.-der, Römer.eingeräumt-, entzog, so^M-HnhLWex..:deffMen....He-ils.,grausMerizPerfo)tgung> theils, .uochs. grausamerer Ausschließung, untexwerfend; auf jene Zeit, wo zugleich vMMorpen her.ein neu.es> 'jetzt noch, barbarisches..Menschengeschlecht ün die, alten CulturstättM eindrang,. und auf, den Trümmern , einer verlebten Cjvchisa,tjoN);eiiwn-^NMN kräftigen,- aher,.. noch rohen, Bestand . gründete-,. \ wqAlso, Alles,.. wM.Kis.dahin. gewesen und gegolten,. zusammenbrach,. und die^ Ruinen nur den Mden für. eine,NM Pflanzungdes, menschengeschlechtlichen Lebeys. jherga.bem- Wie .auch? rmter , solchen - Kämpfen- Wchütternngen- ^Umwätzuztgey und. Wiedergeburten, bei dem z.verHichtenden. Andrang -und der unermeßlichen Wucht so-vieler, .feindseligen Elemente, der jüdische. Stamm dennoch bestehen blieb ,, sich. dennoch ein energisches Leben wghxte,.- ,das- . damals noch viel weniger , als späterhin durch, feste - theils. .organische, theils - versteinte,. Formen zusammengebunden war? Diese schwierige Frage in ihren Ha.uptyroment.tzn zu beantworten,, war:die,Aufgabe-,, die wir-.uns Mellt,, cund - ihre Beantwortung konnte, der freiezr. Waltung, der.-Dichtung nur um so größere Schwierigkeiten schaffen.. Wir konnten hier uns selbst nur durch die, Erwägung Mnth einflößen, daß. dasvielfache, Interesse, welches dieser Vorwurf an..sich einflößt, uns zu Gute kommt, und -in dem Gegenstände selbst so viele Herrlichkeit,:des. .menschlichen. Geistes, -so viele Kraft des Gemüthes,. so . viA Liebe und Treue,, enchaltw.-.sind,, daß er. fchon durchsich, selbst den Leser zu fesseln vermag. . Möge, es uns gelungen' sein,, den heuttgeyDekeynern des.Jupeythums-..hierdurch^.-eiw-Bolksbuchim höheren Sinn?-, des Wortes, geschaffen zuhahen, in,-welchem.sie auch die gegenwärtige. Zeit, mannichfaltig vriedergespiegelt sehen"-"-..! - onn^tk Januar, :..Angekommen:. Persien, Das Laich- und, /seine.--BGyhner-: -Wnographifche, Schilderungen von vr. I a c o b, E d,u a-r b. P o-l ak, ehemaligem Leibarzt, des-Dchah. ,vo,n Pexsien. und Lehrer .an-der medWÜschen- Hchp^üMr Dchexam - - .Zweiter., Uesl- - Leipzig,- 5Ja 18W,,.Brockhaus, Wir-, haben.bereits -im. porigen Jahrgange, den. * ersten,- Theil -dieser ebenso,.interessWien> wje gründlichen. ethnographischen Beschreibung- Persiens he-? sprochW>Md.-LMüge>..-Melche-:.-.dM Lage, der.persischen Au-, den betrafen,. :gebracht.. Während:-gewöhnlich?. Ueisebeschreibungen nur. die. flüchtig, gemachten Erfahrungen der, Reisenden bringen-. - wie diese .-..sieauf. ,ih-r?n Wanderungen und Streifereien, durch - das . Land, machen, befähigte hier ein langer Aufenthalt-,.-das. Zusammentreffen des,.Arztes mit, Leuten Men Stände, .die Ktzobachtung ch.es, inneren Familienlebens mcheine scharf? Auffassungskraft den Verfasser , - das Leben des. persischen Volkes nach allen Richtungen -hin genau kennen zu lernen und zu, portraitiren. Unsj.iMeressirt hier, nur, folgende Stelle iy,.diesem Bande, aus dem Kapitel,, welches er-den.Aerzten und der...Heilkunde widmet.- iS. 1M:,„VUe Uerzte, siyd-Ju-j den. oder jüdischer -Abkunft-, namentlich „befindet sich, in Kurdistan und.: Turkistan dje ärztliche Praxis.:. fast - aus-, schließlich in Händen von. Juden, .undes scheint.dies dyn jeher der Fall , gewesen . zu, sein,. wenigstens besagt - ejne Vostvtafel. „am,, Grgbe Estheris „.in. -Hamadan , :d.gßim 13. Jahrhundert, das Grabmal,: durch - drei Brüder, Welche sämmtlichnAerzte. Wgren, .restaurirk worden, sei. --Auch, in Teheran gehören. vier Brüder aus einer jüdischen Familie zu . den beschäftigtsten, Aerzten , der , Stadt. Einer von ihnen, Namens, Haknäzär,, war-,eiy,ige Zeit, Leibarzt des. vorigen - Königs Mehmed Schah r und Wer Umstanddaß er, obgleich .sowohl dieser Fürst, als auch der geliebtepe^ zum Thronfolger, bestimmte Sohn des - - jetzt regierenden Schah, unter, seiner Behandlung starben, noch immer am. Leben, ist, zeugt, wenn auch-.nicht .von seiner ärztlichen Befähigung , doch fedenfalls vondiplomatischer, Gewandheit. Bon : dem Canondes , Avicenna - existirt eine gute Ausgabe m hebräischer Sprache.^., — -„Gedenk-, Blätter an, Moses Men.d%lsfohn. Reden,.und,Gedichte , vorgetragen. bei der, -am Todestage Moses, Mendelssohn's, dem 4. Januar 18,65 vom Verein zur Förderung, geistiger Jntereffen im Judenthume-verarrstalteLen Gedächtnißseier. Zweite Folge, Herausgegeben zum-Besten des Fonds für das angekaufte Geburtshaus Moses Mendelssohns in Dessau. Leipzig 1866. Selbstverlag des „^e^eines; znr-> ^.ö^dexunw ^e^stigM Interessen im Judenthurne" zu Leipzig." Der ^Verein häkle sich als einen besonderen Zweck. dm Ankauf, des Geburtshauses Moses Mendelssohns in Dessaü,' um in" diesem eine wohlthätige StiftMg M. gründen- .gesM-MurchiWW-HMsgahe d.es ^ersten-. Heftes, .sowie duM .gesammßlte.GpMW