Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 41 (10.10.1865)
- Date
- 1865-10-10
- Page
- Seite 637 (sequence 9)
- Language
- German
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m ImMonM Mai sri-J^fantz ity Mitglieder jfceft i Repräsentan.t.enVWers7 stW, -Dtchlhew Werdem -statutenmäßig WitteUiUxwM bywerWlligt M Haben s 6>j Vorsteher Md - 30 Ansschußmitglieder . qus ihrer Mittezu?wählen. .-Auf Grund ^abermaliger Beschwerdenc- SeLtens^einzelmr- -vom-Resultate..der Wahlen -wenig Oesrledigter Personen chatte der,.Oberdürgermeister--j her,- Stadt; Pest.-die, -Fortsetzung .. der Mahlep fistirtin Folgedessen dieselheu. erst gestern und heute vorgeüommen werden konnten^.! . . ." . So rgesaügte Heyn die vor vier Jahren in Angriff genommene, Reorgayisatton der israelitischen Cultusgemeindeerst mitden gestern und heute vollzogenen Wah', len zueinem ' vorläufigen Abschluß. Gestern wurden gewählte zum Präses -der Gemeinde (mit 77 Stimmen Von' 82): vr. Ignaz Hirschler; zum Vorsteher der Cultussection Ignaz Baum gart en;-zum Vorsteher der Schulsection vr. Heinrich Pollak; zum Vorsteher der Wohlthätigkeitssektion Salomon-Herz; zum Voi> sicher der.KassasektionMoritzWa.hrmann.; zum Vorsteher? .der^ökonomischen: Sektion -Ignaz Leopold. — Da indeß.tzdie,Herren.Hirschter, Baumgarten, Pollak und -Wahrmanncdie auf sie gefallene Wahl ablehnten, würden in der heutigen Generalversammlung an deren Stelle: gewählt,, zum Präses (mit 53 von 62 Stimmen) Philipp A. Baumgarten; zum Vorsteher der Cultussektion -Ignaz Brüll; zum Vorstände der Schulsektion Philipp Höllischer, zum Vorsteher der Kassasektion Bernhard-Deutsch. , ' .tu . , .; ESsicht zu! erwarten, daß die Cultusgemeinde ihr Reorgamsationswerk nunmehr - ohne weitere Störung fortzusetzem in der- Lage sein -wird. . : . MtH Süd-Ungaw, 26. Sept. (Privatmitth.) Was wiri jüngst.,in' wenn -auchnicht, gar ferne — Aussicht stellten, ist yun , zur Wirklichkeit geworden , und mehr, -überraschend.mehr als. dies. Es ist. nicht allein die-MmUrufnngldes ungarischen Land-, oder: vielmehr Reichstage-'bereits: erfolgt, es ist mit der „Sistirung" der Februar-Verfassung durch das kais. Manifest vom 20: Sept.. den.Ungarn. - odervielmehr denhistorischen Rechtsansprüchenderselben, in - -einer-Meise - Genüge gechan<iwordeM'die: dir Forderungen derselben M gewisser Beziehung isogar> überstieK. - Ue-Mufhehung - oder auch nur -dir Sisürüng-des.; gesammtM; VerfaffungslebenS rn/iDesterreichü exschien den Staatsmännern Ungarns durchaus nicht - als die oonältio sine qus oov der RecyystitviruM ihrer. cheyem , Gie - MjM nur,-daß nach den vom neu einherufenen ung. Reistage awSgesprocheven.. Md. MgenomuMn Hrmcipje^ und. M Einklänge mit/heu gesetzmäßig chpidihtep setzen des Reichstages von -1848. auch hiss,'.Merr^^- fassuyg. jn dualistischem Sinne mohjfichct Hech.e,/'dgjflH dann die uralte Constitution ^ngapps uych/MsM jüngere der s. g: Grbländer sich gegenseitig stützen uüh sie so e in ander hie Zukunft des eigenen Hestqndes, in ihrem Zusammenwirken die Wahrnng-,.W Interessen der Gesammt-Monarchie gewährleisten sollen. Die Worte, die der 48er Reichstag in seiner Repräsentqtion vom 18^ März an den König richtete: wissen, daß die geringe Entwickelung unsererPerfassung wesentlich dadurch verschuldet wurde,. haß in den Geländern nach anderen, unserem politischen Leben. feindseligen. Grundsätzen regiert churdo. Wr bitten.daher ben’ kaiserlichen. Thron put konstMtipnellen Hnrichtungen zu umgeben, allen LändernOestreichs eine Verfassung verleihen zu wollen" — es. liegt, iy ihnen der Wunsch ausgesprochen, der heute alle,Patrioten Ungarns beseelt. Warum wurde also de.nnych das Verfassungsleben in Oesterreich „sistirt"^- Meso heikle Frage zu beantworten, scheint uns nichts ggnz unsere Sache zu sein. Was . feststeht, ist, daß nach den Worten einesgrößeren centralistischen Journals, „hie Geschicke Oost.e,rreichs in die.KL-nb'e-y-ng^x.n^.Mlegt:finb,"/D,'sr dürfen hinzüfügen : . fluch' dje Geschicke /her IndM O.est e r r e ich s, besser die dxrLsterx.. Länder! — DbM was steht diesen bevor in den Jahren —..Md/hchep werden gewiß nicht wenige seimT— bis n8 zür.MederhersteMng der Constitution in Oesterreich Md zux allerhöchsten Entschließung nach all' den Berathungey des ung. Reichstages und der 17 transleithaflischm Landtage endlich wird gekommen sein? —'. Hchen.H von den, 17, politisch meist ' wenig geschulten Landtagen und einem aristokratischen Regiment die Lösung der großen Iudenfrage zu eryarteMdeW MyK.tztzyerzlich ersehnter Beschluß - seM.im verfassungsmäßigen Reichsrathe - großen Mmpf-MM wir, i auchdie.,Schreckbilder, eines GoluchoMtzUon Regimes Md: mMflfterMr?-chchMperfMW, ZM sich Ws-uMillkürstch dq.MWnge^-hpM wzr^MoluchowMches WWMqg, -M» FreMheu^des EWevMes neues- Morgeyroth. M, ,hen iFreWett - M.WWbeW?