Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1865-10-10 · Heft 41 (10.10.1865) · p. Seite 638

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
29 (1865)
Issue
Heft 41 (10.10.1865)
Date
1865-10-10
Page
Seite 638 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/3224737-3226473-3226515--23400-3250707
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

«3 s :<r^7 |te^c^ciÄ5FfÄßÖ‘ M'M beMürü)^'W'^aI'ivir''sie Msch'eüchkstMW H. Welche 'HosMngen Mn^könsteÜ ''M-'Wfe^ PsMM ÄnsichW 'aüfheitern'?^Wir°^änllvörten: ^die^ AAssichk airf^die MschlüU' bj^iarf^pie^ eist-O- Wtsame^Wort) ^däs^, wir wissen es^ ivöhl/- eher'Mf NpfDüMlu,. W ''auf' BegläMgung bei^Vieled treffLck dürftet^Älleist^'ÄeMe«Kfeff ftc$i/ Äf'unter den'W- M 'Verhältnissen (/in Ungarn der SWerpünkt der BerfaffüUgssrage ' liegt";' fo"?, dürfen' fett auch Weiler Ahn nW' sttgett? 08' Äht daselbst auch der Schwerpunkt allÄ ^fÄheÄchen'uüd liberalen Interessen. '"'Mw Zckbetsicht' chöffÄ.wir, daß' die Patrioten UNgärn's>,M ^vÄ'her'HöhM iMrÄMM/'unb anbererseits MHMng^n'"bon''M"'uüäbweiNchm''^ochcheMgM dÄ baldigsten gesetzlichen' Feststellung vollständiger Gleich- Mechti^üitg.aller Ncktzion ali t äten und E onf-esefn*1 Eh'at ein ' eminentes Beispiel von Wwährheitung' liberaler Gesinnungen ftatüiren'werben', 8em/'Äie' einem seMe'tne^' auch die andern Völker der Monarchie''werden folgen müssen. "Dcis Jahr 186t MDüuAaU?beÄesen, daß die Lösung 'der ^Nationä^- litätensrage ° eine Lebensfrage Ungarns sei', von der befsdn^Zukuüft abhängt. *' '; "i■;'■■■ Wir hoffen, es wird von den dem Constitutwnalismüs WldDnden Mageren ein so bedeutsamer Rückschlag äüf^ir freiheitliche, politische ‘Entwickelung'-bei Erb^ Händer^ und ^selbst^lgüf den Volksgeist' ausgeübt werden, däst,selbst^Än Irischer oder tiroler Landtäg^^dem Geiste der Zeit, den' GeseKn der' Freiheit "und Duldung1 'wird gÄHt?Äerden."^'.';i;: 'rj'yt / ‘ ’• " : ^Gott' 'gebe, "daß sich alles zümGuten' wende — u'nd Weüdungen treten ja gar leicht ein — und' baß'doch e'i um ül' schon jener schwarze' Fleck an dem' ösiM/' StaatÄeben: die Abhängigkeit wes Genusses pk ^bürgerlichen 1 undpölitrschen Mchte von dem ReligionsWeüntnisse, utti> gar weggeschafft werdet— •? f J M.-BdGkerek/ 26:'Sept- '-(Privatmitth.) Es ist ctrie^ wMeMnstvekthd Erscheinung/: - die : sich in dem heärigerrIahregWbestndeW iUMgarn lünd giebt, daß g'sM^WÄüe^est/'-'wo -derr Streit urü -gottesdienstliche > Mmest 'itf dew Gemeindest - btef; Zwist und,': Adciuerriswerthi genüg/sbM'auch offeche- SpaltungherL- VÄrüst) -mit''Mm^eGäunlkchenMfiMndünWgröße'n OpfM die ErbäWügÄön Syüagögen und WedenchrächtvvW AÄÄsiältnnß' ÄWUeiü betrieben il'n Während in Veszpristr bereits iitt- Wlnteb eine SynaWgöaeingeweiht,' und vowl den 2 ^etr^ttnteniGemeinden in Stuhlweißestbürg^2'GotLeshästsed rnit W>MereiltemnEifey! dessen - Folgst rstWjetzti'M traurige erweisen) in gleicher PrÜchV ^Wäüt'würden^ Niistmt uiän soebew i W Dfest! M BegründLntzi einest ebenfalls-,'größartE angelegten TempelbauÄin Angriff,' utifr Wreitet die Gemeinde zu FWflircheB,' bieihre' ÄehesttuNg erst der jüngsten-: Zeit verdankt', ' zudemselben^ Werke.- In Temesvar wurde am 19. d. M. eine, ganz nach dem Muster des Pesther Tempels' erbauteaber, wie es-Heißt ) noch prachtvoller eingerichtete-!'Synägötze eingeweiht)!-die Hr'^'Zustandekömmeii'' einzig und - allein den bedeutenden GelVvpfern der -reichen Getneinde-MitgliederüvexdankUuKlejnere Gemeinden) die ebenfalls die Errichtung' neuer Gotteshäuser für nothwendig erachtenergrÄfew ^umeistl dew- Weg der allgemeinen; Sammlungen — f ein Vorgehen b das den ohnedieß geüüg und genug beanspruchten - größeren Gemeinden; des -Landes nur -zur Last fallen-kann, dn die 'Zaht! der- Sammelttden' 'Legion!ist^ Was unermüdliche Strebsamkeit und staunenswerthe-Opferwilligkeit vermag)^bewies die klekne?und jungem Gemeinde ß Neu^Becse, die, obwohl zumeist-ausunbemittelten Mitgliedernbestehend,! dennoch durch die aufrichtige Hingebungdes Vorstandes - für ffeine Aufgabe in kurzer Zeit ein Bethaus zu Stande brachte) dessen-Einweihung dem Schreiber dieser Zeiten übertragen wurde.!^-7- Zum Schluffe - wollen - wir noch! eines Falles erwähnen, der um so eher Beachtung verdient,^alSrser von der Munificenz und: wer edlemStrebfainkeit-eines Einzelnen zeugt, die - nicht genug; rühmenswerth - ist. Herr Jakob Neu sch o tz,-Banquier zu IaW, j dessest liebenswürdige Bekanntschaft wir auf einem Kurorte zu Machen"Gelegenheit hatten,.chWMselbst zirslHerstellung eines f. - - g.' g e r e ge l t en G o t t e sd-i e n ste s ein- Bethaus unter dem Namen „Beth. Iaeob?^ ckus eigen en Mittel erbaut, dessen Einweihungsfeier) am 15. u.T16. 1>.. M. vorgenommen wurde. - > Das-Programm zeigt weben Mehreren deutschen- Gebeten aüch die Abhaltung einer deutschen Predigt an. mm t.>q Es ist diese Erscheinung geeignet genug, dem Geist unserer Zeit, der nur äußere Schönheit wer uForm anstrebt>-zü charakteristirenn ^Abör ein eu Wunsch wollen wir all' - diesen--Synagogen füwdie Zukunst: mitgebeck In unserer: Einweihüngsreve zw Meu-Berse 5haben wir erwiesenwie die Synagoge'in Israel)!- als -das' wahre Gottes- und Vaterhaus^ das allem Menschen als Brü-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.