Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 25 (20.6.1865)
- Date
- 1865-06-20
- Page
- Seite 386 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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H)ie hiesige Cantor- » und' Schächter-Stelle mit einem festen Gehalt von 175 Thlr. soll zum 1. October a. c, besetzt werden. Wulfen bei Cöthen. Der Vorstand Herrmann Hirschfeld. Die hiesige Gemeinde sucht zum 1. September oder auch zum 1. Nov. dieses Jahres die LehrerundCantor- Stelle neu zu besetzen. Die Schule ist eine öffentliche, städtische. Gehalt 230 Thlr. pro Jahr; außerdem bietet ( die Stelle sichere Aussichten auf Neben-Accidenzien, sowie bei tüchtigen Leistungen Ertheilung auf Privatunterricht. Die Anstellung kann geeigneten Falls und Unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften eine definitive werden. Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugniffe an den Unterzeichneten Vorstand baldigst wenden. Berleburg (Westphalenl im Juni 1865. . Der Vorstand der Synagogen- und Schul- Gemeinde. F. Beifus Lun. Verlangt! Bei der Gemeinde Schaar Jlashoniajim New-Hork, Vereinigte Staaten Nord-Amerika's ein Rabbiner., Die Gemeinde besitzt eine Orgel, hat Familiensitze in ihrer Synagoge eingerichtet und ist zu Reform geneigt. Salair 2500 Dollars pr. Annum, für fünf Jahre. Näheres zu erfragen bei H. Gckstein, Präsident. 97 First Avenue. Bei der israel. Gemeinde zu Schlawe soll die Stelle eines zweiten Cantors besetzt werden, der als Schächter, zweiter Lehrer und Schammes fungiren soll. Gehalt 50 Thlr. Nebeneinkommen 200 bis 250 Thlr. nebst freier Wohnung. DerVorstand. __S. I. Groß.__ Zum 22. August oder spater, wird ein qualificirter Religions- und Elementarlehrer, Vorsänger und Schächter, für die hiesige israelitische Gemeinde gesucht. Derselbe erhält ein Salair von 200 Thlr., nebst freier Wohnung und Heizung. Offerten und Zeugniffe werden franco erbeten. Bösingfeld, in Lippe-Detmold. M. Frankenstein, Vorstand. Zum I. Octdber d. I. suchen wir für die hiesige israelitische Gemeinde einen Religionslehrer, Schächter und Vorbeter. Gehalt 200 Thlr. und freie Wohnung. Hierauf Reflectirende belieben sich in portofreien Briefen an uns zu wenden. Gnoyen, d. 8. Juni 1865. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. I. M. Berendt. H. Mckelsburg. ConcursausschreiLnnH , für die erledigte Stelle eines Predigers bei der israelitischen Cultusgemeinde in Wien. Durch den Tod des nun in Gott ruhenden Predigers Herrn Jsak Noa Mannheimer ist eine coordinirte Predigerstelle an der israelitischen Cultusgemeinde in Wien in Erledigung gekommen. Als Erfordernde zur diesfälligen Bewerbung werden bezeichnet: Umfassendes rabbinisch-theologisches Wissen und Besitz der rvnniri; allgemeine auf Universitätsstudien beruhende wissenschaftliche Bildung. Die Bewerber haben sich außerdem über ihren streng religiösen Wandel, über ihre bisherigen Leistungen auszuweisen und Geburtsort, Alter und Familienstand anzugeben. Die gehörig documentirten Gesuche sind bis 31. Juli an die Kanzlei der Gemeinde in Wien, Seitenstättengasse No. 4 einzusenden, wo die Bewerber die Mittheilung über die mit der Stelle verknüpften Bezüge entgegen nehmen können. Wien, im Mai 1865. Die Vertreter der israel. Cultus-Gemeinde. Joseph Werth eriner. Moritz Ritter v. Goldschmidt. Jonas Ritter v. Kvnigswarter. Jacob Branders. Moritz Pollak. Da die Lehrerstelle' an der jüdischen Gemeinde-Eonfessionsschule zu Hoppstädten, mit welcher ein festes Gehalt 160 Thlr., nebst freier Dienstwohnung mit Garten und Feuerung oder einer Geldentschädigung für letztere Emolumente, sowie Anspruch auf demnächstige Alterszulage und Pension verbunden ist, bis zum 1. Oktober d. I. zur Erledigung kommen wird und aufs neue besetzt werden soll, so werden diejenigen jüdischen Lehrer und Schulamtscanditaten, welche sich um genannte Stelle bewerben wollen, aufgefordert, ihre desfallsigen Gesuche unter Beischluß von Zeugnissen über ihre Befähigung und sittliche Führung bis zum 1. August dieses Jahres hierselbft einzureichen. Bemerkt wird noch, daß die Synagogen-Gemeinde beabsichtigt, dem anzustellenden Lehrer, falls er die Befähigung zum Vorbeterdienst und zur Chorleitung in der zu Hoppstädten befindlichen Synagoge besitzt, diese Functionen zu übertragen und ihm dafür eine jährliche Vergütung von 90 Thalern und den Bezug einiger Casualgebühren zuzusichern. Birkenfeld, den 6. Juni 1865. Großherzoglich Oldenburgische Regierung des Fürstenthums Birkenfeld. Ä. v. Frnckh. Die Unterzeichneten suchen zum Religionsunterrich für einige Kinder einen jungen Mann, welcher im Stande ist, gleichzeitig als Schochet zu fungiren. ÄSÄS -